Historisches territorium

eraziserhed

Karabach ist einer der ältesten Gebiete von Aserbaidschan. Der Name des Gebiets, das von den Aserbaidschanern als „Karabach“ genannt wird, wurde zum ersten Mal vor 1300 Jahren verwendet. Karabach hatte vorher wie ein geographischer Begriff eine subjektive Bedeutung, später wurde es für einen Großteil der Gebiete von Aserbaidschan verwendet. Diese Lage war charakteristisch für Aserbaidschan: Stadt Nachitschewan – Region Nachitschewan, Stadt Şeki – Region Şeki, Stadt Gence – Region Gence, Stadt Lenkeran – Region Lenkeran usw.
Die Geschichte der Entstehung des Namen “Karabach” in der Art einer subjektiven Provinz von Aserbaidschan gibt die Möglichkeit, dass die Ethymologie besser begriffen werden kann, denn in der aserbaidschanischen Sprache (auch in anderen türkischen Sprachen) bedeutet es außer der Farbe “schwarz” soviel wie “intensiv”, “dick”, “groß”, “dunkel” usw. In dieser Hinsicht hat das Wort “Karabach” auch die Bedeutungen “Schwarzer Garten”, also “Großer Garten”, “intensiver Garten”, “dicker Garten” u. a. Bedeutungen.

Über das Territorium von Karabach schrieb damals der Wesir des Khanats Karabach, Mirza Cemal Cavanşir in seinem Werk “Die Geschichte von Karabach” (1847) folgendes: “Den alten historischen Büchern zufolge umfasste die Grenzen der Provinz von Karabach folgende Gebiete: im Süden von der Brücke Hudaferin bis zur Kırık-Brücke – Fluss Araz. Zwischen (jetzt Sınık-Brücke) den Regionen Kazak, Şemseddin und Demirci Hasanlı und den Beamten von Russland wird diese auf Russisch als “Krasnı most”, als “Goldene Brücke” bezeichnet. Im Osten befindet sich der Fluss Kür. Der Fluss Kür trifft im Dorf Cavad mit dem Fluss Aras, fließt ins Kaspische Meer. Im Norden erstreckt es sich bis zum Fluss Kür, welcher an Yelizavetpol angrenzt – vom Fluss Goran und dem Bach Kür, trifft den Fluss Araz. Im Westen die als Küşbek, Salvartı und Erikli bezeichneten hohen Berge von Karabach”.

In den frühen Epochen der russischen Invasion und dem Kolonialismus werden die festen Definitionen der Grenzen von Karabach folgendermaßen erläutert: 1) Diese Tatsache wurde von Beamten eingetragen, die unmittelbar mit der Verwaltung von Karabach zu tun hatten, aus diesem Grund lehnt sich diese Tatsache an öffentliche Schriften an. Die Aussage von Beamten, die sich im Dienste von Russland befanden.
2) Aus der anderen Sicht lehnt sich diese Tatsache nicht nur an Erfahrungen, sondern werden auch durch Quellen bestätigt. Um die Korrektheit der Annäherung von Mirza Cemal bestätigen zu können, ist es nicht ohne Grund, dass alte historische Bücher angebunden werden. Wie ersichtlich, wird als politisches geographisches Umfeld in der Geschichte nicht als “Berg-Karabach” sondern als ganzes, d. h. das ganze Gebiet von Karabach; für die Berge, Täler der Begriff “Karabach” verwendet. Aus diesem Grund ist der Begriff “Berg-Karabach” ein „Produkt“, dass im Nachhinein zustande kam und zwecks Separatismus einem Teil von Karabach vergeben wurde.

Karabach – vom Altertum bis zur Zeit der Khanate

Karabach, die historischen Gebiete von Aserbaidschan, ist einer der Stätten mit der ältesten Geschichte. In der Höhle Azıh wurden Siedlungen von Menschen entdeckt. Diese Siedlung beweist, dass Aserbaidschan, vor allem Karabach einer der ersten Siedlungen von Menschen zusammen mit Mittelmeer und Ostafrika ist.
1968 wurde in den unteren Schichten der Höhle Azıh ein Unterkiefer des Menschen entdeckt. Es wird angenommen, dass diese Menschen vor 350-400 Tausend Jahren gelebt haben. Die Kultur in Karabach wird eher durch die Höhle Taglar vertreten.
In der neolithischen (v. Chr. VI. – IV. Jahrtausend), Bronze- und Eisenzeit (v. Chr. Ende des IV. Jahrtausends – Anfang I. Jahrtausend) kamen in Karabach große Veränderungen zustande. Die letzte Bronzezeit und die erste Eisenzeit (v. Chr. XIII. – VII. Jahrhundert) wird als Hocalı – Gedebey – Kultur bezeichnet. Der Friedhof von Hocalı aus dieser Zeit wurden auf dem archäologischen Denkmal Keilschrift des assyrischen Herrschers Adadnirari und Perlen gefunden. Diese Funde bestätigen die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen mit dem Mittelalter.

Seit frühen Zeiten dauerten zusammen mit den wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen auch die politischen Prozesse an. Im Süden von Aserbaidschan existierte der mächtige Staat Manna (v. Chr. IX.-VI. Jahrhundert). Manna konnte nach Kriegen mit den Assyrern und Urartu seine Unabhängigkeit bewahren. Die Gebiete im Norden Aserbaidschans und das Gebiet in Karabach blieben von der Invasion der Urartu verschont. In dieser Zeit gab es im Allgemeinen im Südkaukasus (Zakafkasya) keine armenische Ethnik. Den Informationen von namhaften Forschern zufolge befand sich das eigentliche Gebiet der Urartu außerhalb der Grenzen der UdSSR. Das Gebiet, wo im Altertum und im Mittelalter die Armenier zusammen lebten, war weit entfernt von den heutigen Grenzen der Republik Armenien. Der Staat der Med, welcher der Existenz es Urartu-Staates ein Ende setzte (v. Chr. 672-550) änderte sich die Lage. Die Med dominierte den südöstlichen Zakafkasya. Dieser Zustand dauerte auch während der Epoche der Ahameni an (v. Chr. 550-330).
Nachdem Alexander der Große (v. Chr. 336-323) den Staat der Ahameni auflöste, begann bei den politischen Ereignissen im Norden Aserbaidschans eine neue Stufe. Daraufhin wurden nach einer kurzen Herrschaft des makedonischen Herrschers Alexander und nach dessen Tod im Süden von Aserbaidschan der Staat Atropatene, im Norden Albanien gegründet.
Im IV. Jh. v. Chr. und später umfasste Atropatene auch die Gebeite im Norden Aserbaidschans und zu dieser Zeit gehörte auch ein Teil der Gebiete, die dem Gebiet Karabach angehörten, diesem Staat in Aserbaidschan an. Der zur gleichen Zeit mit Atropatene gegründete Staat Albanien existierte zwischen v. Chr. IV. – n. Chr. VIII. und spielte in der 1200 jährigen Epoche in der Geschichte von Aserbaidschan eine große Rolle. Das gesamte Gebiet von Karabach gehörte Albanien an und dieser Staat kämpfte auf unvergleichliche Weise um die Wahrung von Karabach in seinem eigenen Territorium und schaffte dies auch bis auf ein paar Ausnahmen.
Genau wie Karabach dem aserbaidschanischen Albanien angehört, waren die hier existenten ethnischen Völker wie die Uti, Gargar u. a. albanische Stämme. Die ersten Armenier traten im Südkaukasus (Kaukasus) erst nach v. Chr. II. Jahrhundert auf. Mit dessen Auftauchen im Gebiet begannen auch die Angriffe auf die einheimischen Völker. Die Armenier bezeichnen das in dieser Zeit im Osten von Kleinasien existente armenische Zarentum angeblich als „Großes Armenien“ und versuchen alle Gebiete, in der sie sich ansiedelten, als armenisches Gebiet zu bezeichnen.
Nachdem das Römische Reich 66 v. Chr. den Tigran II. zunichte gemacht hatte, ging die erfundene Legende über den „Großen Armenien“ in die Brüche. Sie werden zu Vasallen der Römer. Diese Lage dauert bis zum IV. Jahrhundert an. In dieser Zeit führte der aserbaidschanisch-albanische Staat weiterhin eine unabhängige Politik und die Ortschaften von Karabach gehörten diesem Staat an.

Auch die imposante Erzähllyrik «Kitab-ı Dede Korkut» legt dar, dass Karabach Aserbaidschan angehört und hier seit jeher türkische Völker gelebt haben. Die Erzähllyrik „Dede Korkut“ verbreitete sich im VI. – VII. Jahrhundert in Karabach du ganz Aserbaidschan, vor allem um den See Gökçe. Das auf Erlass des Herrschers der Aqqoyunlu, Uzun Hasan (1453-1478), gechrieben berühmte Werk Oğuzname (im Werk von Ebu Bekir Tehrani aus dem Jahr 1470 mit dem Namen “Kitab-Diyarbekriye”) steht auch, dass die Hochebenen des Gökçe-Sees und Karabach den früherehn türkischen Stämmen der Oghusen angehören, der Khan der Oghusen um den Gökçe-See beerdigt wurde, Khan Bayandur in Karabach, in den Hochebenen des Gökçe-Sees gelebt hat und dort auch begraben wurde.
Wichtige historische Änderungen in Karabach fanden während den Invasionen durch das arabische Kalifat Universität der Auslöschung des albanischen Staates statt. Bis zur Invasion durch die Araber war die Bevölkerung von Karabach hinsichtlich der Abstammung gleich, und obwohl diese aus der aserbaidschanisch-albanischen Abstammung war, entstand aufgrund der Politik des arabischen Kalifats über Aserbaidschan in einigen Regionen eine religiöse Dominanz der Armenier, was sich mit der Zeit auch im ethnischen Bereich bemerkbar machte: die Geschichte von Albanien beginnt mit der Gregorianisierung Universität danach der Armenisierung der Bevölkerung der Region Arsakh.

Anfang des IX. – XIII. Jahrhunderts, an dem diese Prozesse begannen, vor allem während der ganzen Epoche der Saci – Atabey – Şirvanşah war die Epoche, wo im ganzen Südkaukasus die Dominanz von Aserbaidschan begann. Die Saci und Atabey hatten faktisch die historischen Gebiete Aserbaidschans aus politischer Sicht vereint.
Das in den früheren Gebieten von Albanien gegründete Staat der Haçin erreichte zur Zeit des aus der Sippe der Mehrani stammenden Hasan Celal (1215-1261) seinen Höhepunkt. Aus diesem Grund steht in wichtigen historischen Quellen, dass dieser die Titel “Khan der Länder von Haçin”, “Großer Khan der Länder Haçin und Arsakh” und “Herrscher von Albanien” trug. Insofern gehören alle Titel von Hasan Celal der Geschichte von Aserbaidschan und Albanien an. Zu seiner Zeit wurde das Prachtstück der albanischen Architektur, das Kanzasar-Kloster erbaut.

Während den ersten Feldzügen der Mongolen (1220-1222) wurde dem abgeschwächten Staat der Atabey durch Harezmşah Celaleddin ein Ende gesetzt. Während seiner Herrschaft in Aserbaidschan (1225-1231) unterlag die Region Karabach seiner Kontrolle. Nach dem zweiten Feldzug der Mongolen und nach dem Ende der Invasion Aserbaidschans (1231-1239) trat Karabach wie die anderen Gebiete von Aserbaidschan auch, der Herrschaft des Khanats Ali Moğol (1239-1256), später dem Staat der Hülagü (İlhanlı) (1256-1357) bei. Die Informationen zur Geschichte Karabachs in dieser Epoche sind umfassender. Im XIII. – XIV. Jahrhundert spielte Karabach in der politischen Geschichte der Hülaku eine wichtige Rolle. Selbst dies ist unseres Erachtens nach ausreichend: zwei der mongolischen Herrscher, Khan Kazan und Khan Arpa, kamen aus Karabach an die Macht. Die beiden andern Herrscher, Khan Argun und Khan Ebu Said starben in Karabach.

Im XV. Jahrhundert befand sich Karabach innerhalb der Staaten von Aserbaidschan Karaqoyunlu (1410-1467) und Aqqoyunlu (1468-1501), doch während der Zeit der Karaqoyunlu fand ein wichtiges Ereignis statt, was in der späteren Geschichte von Karabach eine wichtige Rolle spielten sollte. Im XV. Jahrhundert erhielt die Generation des früheren albanischen Herrschers Hasan Celal (Celali) durch den Herrscher der Karaqoyunlu Scheich Cihan den Titel „König“. Später wurden die Gebiete der Celali in fünf albanische feudale Gebiete (Gülistan, Ceraberd, Haçin, Verende, Dizak) unterteilt.

Nach Gründung des Safevi-Staates in Aserbaidschan (1501) begann die Zentralisation der gesamten aserbaidschanischen Territorien. Mitte des XVI. Jahrhunderts wurde die Vereinigung der aserbaidschanischen Territorien zu einem Staat abgeschlossen. Somit wurde der Safevi-Staat von Aserbaidschan nach dem Osmanischen Reich zur zweitstärksten Macht der Region. In dieser Zeit hatten die Armenier weder aus ethnischer noch aus politischer Sicht irgendeine Herrschaft, im Gegenteil, die ethnischen und politischen Grenzen Aserbaidschans waren zu dieser Zeit eindeutig ausgeprägt.
Die Safevi haben in Aserbaidschan 4 Fürstentümer gegründet. Eines davon war Karabach bzw. Gence. Die Bücher des Osmanischen Reiches über dieses Gebiet legt die administrative Einteilung dieser Regionen eindeutig dar. Den Daten aus dem Jahr 1593 zufolge wurde der Staat Gence – Karabach in 7 Provinzen und 36 Ortschaften eingeteilt. Die bis dahin registrierten 1,3 Tausend Siedlungen hatten allesamt aserbaidschanisch-türkische Bezeichnungen.
Nach Abschwächung des Safevi-Staates wurden die Territorien von Aserbaidschan zu einem Schlachtfeld von Iran, Russland und des Osmanischen Reiches. In dieser Zeit befanden sich die Gebiete von Gence und Karabach innerhalb der Grenzen des Osmanischen Reiches. Auch die in dieser Zeit organisierten osmanischen Bücher beweisen, dass die Aserbaidschaner die eigentliche Bevölkerung darstellen.
Den Berechnungen zufolge betrug im Jahr 1727 die Bevölkerung der Provinzen Gence und Karabach 122 Tausend. 80,3 Tausend (66%) waren Aserbaidschaner, 37,8 Tausend (31%) Armenier (korrekt: gregorianisierte und armenisierte Albaner), 3,7 Tausend (3,1%) Kurden.

Die in dieser Zeit mithilfe von Russland gregorianisierten Albaner begannen politisch aktiv zu werden. Andererseits verhängte Nadir Şah Afşar (1736-1747), welcher nach dem Sturz des letzten Herrschers der Safevi, Abbas III. an die Macht kam, gegen die Herrscher der türkisch-muslimischen Bevölkerung von Gence – Karabach, welche diesen nicht als offiziellen Herrscher anerkennen wollten, schwere Strafmaßnahmen. Dies stärkte die Position der albanischen Herrscher von Karabach und beschleunigte die Diskriminierung. nach dem Tod von Nadir löste sich sein Staat auf und es entstanden in Aserbaidschan regionale Staaten und Khanate, anders ausgedrückt: Aserbaidschan konnte mithilfe der Khanate seine Unabhängigkeit erneut erstellen. In der früheren Provinz Gence – Karabach wurden in Aserbaidschan die beiden Khanate Gence und Karabach gegründet.

Karabachische Khanat

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Eines der Staaten, die in Aserbaidschan nach dem Niedergang des Afşar-Reiches seine Unabhängigkeit erlangte, war das Khanat von Karabach. Der Gründer des Khanats Karabach war einer der hervorragenden Politiker von Aserbaidschan, Penaheli bey Cavanşir. Er diente eine Zeit lang bei Scheich Nadir, doch als nach dem Mughan-Rat Karabach seine Souveränität nicht anerkennen wollte, begann Nadir die türkisch-moslemische Bevölkerung dieser Region nach Afghanistan und Horasan ins Exil zu schicken. Als Khan Fazlali, der Bruder des Penaheli Bey dagegen protestierte, wurde er hingerichtet. Als Penaheli bey das sah, flüchtete er während sich der Scheich in Horasan befand mit seiner Familie und einigen Anhängern zwischen 1737-1738 in die Provinz Karabach. Als der Scheich von seiner Flucht erfuhr, schickte er seine Männer hinterher, um ihn auf der Flucht zu schnappen, doch sie konnten ihn nicht fassen. Nadir schickte an die Herrscher in Aserbaidschan, an die Herrscher von Gence, Tiflis und Şirvan absolute Erlasse und befahl, Khan Penah zurückzuschicken, wo immer er gefunden wird. Mit Anweisung des Scheichs wurde die Familie und Verwandten von Khan Penah gefunden, diese gefoltert, was jedoch nichts nützte.

Somit war Khan Penaheli bestrebt, noch zur Lebzeit von Nadir sich seiner Herrschaft zu entziehen und in seiner Heimat Karabach unabhängig zu verwalten. Nach dem Tod von Scheich Nadir wurde in den Gebieten von Karabach der unabhängige Staat Aserbaidschan, das Khanat Karabach gegründet. Nach die Souveränität des Khanats von Karabach erklärt wurde, war es die eigentliche Aufgabe, diese zu stärken. Einer der Maßnahmen, die Khan Penah hierzu ergriff, war die Förderung der Rückkehr des türkisch-islamischen Volkes, das von Scheich Nadir ins Exil geschickt wurde. Die Rückkehr der Aussiedler und deren Einsiedlung in ihrer Heimat stärkte das Khanat Karabach. Unter den ersten, die aus dem Exil zurückkamen, befand sich auch der 15 Jahre alte İbrahimhalil, der zukünftige Khan von Karabach.
Als das Khanat von Karabach gegründet wurde, befanden sich Städte wie Tebriz, Erdebil, Gence, Şamahı, Baku, Nachitschewan, Şeki, Derbent nicht unter dessen Herrschaft. Die Existenz solcher politischer du wirtschaftlicher Zentren war für die zukünftige Entwicklung von Khanaten sehr wichtig. In diesem Zusammenhang wurden 1748 die ersten Schritte unternommen und die Burg Bayat errichte, deren Bezeichnung sich an den ehemaligen aserbaidschanisch-türkischen Stamm Bayatlar anlehnte.

Die Initiative von Khan Penah zur Gründung eines souveränen Staates führte dazu, dass er öffentlich als „Khan“ bezeichnet wurde.
Bei der Tatsache, dass Khan Penah als “Herrscher von Karabach” angesehen wurde, spielte auch die erfolglosen Feldzüge des Khanats von Şeki auf Karabach eine wichtige Rolle. Nach dem erfolglosen Feldzug des Khans von Şeki, Hacı Çelebi, im Jahr 1748 nahm die Kraft der Autorität von Khan Penah noch mehr zu. Der Krieg von Bayat legte auch dar, dass diese Burg sich nicht an die kriegerischen Auseinandersetzungen der Zukunft behaupten kann. Aus diesem Grund entstand die Erfordernis, eine neue Burg zu errichten und 1751 wurde der Bau einer neuen Burg (Şuşa) abgeschlossen und der Khan erklärte diese Burg zu seinem Sitz.
Je mehr Khan stärker wurde, desto mehr häuften sich auch die konspirativen Tätigkeiten der Feudalisten, die eine Zerspaltung anstrebten. Aus militärischer Sicht musste diesem Einhalt geboten werden, widrigenfalls konnte die geographische Einheit des Khanats nicht bewerkstelligt werden. Diese historische Tatsache wird auch von Quellen bestätigt.
Historische Tatsachen belegen, dass außer Haçın die anderen 4 Königreiche in Karabach Universität die an diese angebundenen Generationen eigentlich nicht aus Karabach stammen. Sie kamen von weitem in diese Gebiete. Diese waren auch keine Armenier, sondern die Nachfahren der früheren albanischen Generationen. Aus diesem Grund sind auch die Behauptungen der nationalistischen Armenier zwecks Anspruch auf das Territorium Aserbaidschans mit der angeblichen Untermauerung ihrer „Rechte“, dass diese Königreiche „armenische Staaten“ wären, völlig falsch. Besser ausgerückt ist dies die Verfälschung der Geschichte. Ferner konnten die von auswärts herbei gekommenen Herrscher nach ihrer Übernahme der Verwaltung in Karabach nicht ein Mal eine kleine staatliche Einheit gründen. Sie waren voneinander isoliert, es entstanden sogar meistens Konflikte unter ihnen.

Von den fünf Herrschern war Melik Şahnazar der erste, der die Souveränität von Khan Penah anerkannte. Dies wurde nach der Ehe von İbrahimhalil mit Hürzat, der Tochter von Melik Şahnazar gewährleistet. Als auch der Herrscher von Haçın, Ulubab Ballıkaya, besiegt wurde, hat er die Souveränität von Khan Penah anerkannt. Die feindliche Politik der Herrscher von Dizak, Çilebürd, Talış hingegen dauerten einige Jahre. Die Erfolge von Khan Penah, die Herrscher sich anzubinden, wurden von seinem Sohn Khan İbrahim fortgeführt.
Von den Khanen von Karabach haben Dizaklı Yesay, Çilebördlü Mecnun und Gülüstanlı Beyleryan davon abgesehen, dem Khan İbrahim untergeben zu sein. Die Herrscher von Verende, Melik Şahnazar und von Haçın, Khan Mirza hingegen haben die Souveränität von Khan İbrahim anerkannt und nahmen an seinen patriotischen Armeen teil. Die Allianz hat 1781 die Burg Tuğ belagert. Melik Yesay ergab sich, hier wurde die Souveränität von Melik Bahtama übernommen, doch auch er kehrte in kurzer Zeit ab. Dem Konflikt zwischen Khan İbrahim und der Separatisten trat ab 1783 auch Russland bei. Russland, welcher den Versuch unternahm, Südkaukasus einzunehmen, hat währenddessen versucht, die Unterstützung dieser Territorien von Aserbaidschan mithilfe dieser Herrscher zu gewinnen. Währenddessen konnte Khan İbrahim dank seiner diplomatischen Begabung es schaffen, die feindlichen Herrscher nach Şusa zu bringen. Mit Unterlagen bewies es, dass sie das Khanat Karabach verraten haben und ließ sie verhaften.
Melik Mecnun und Abov wurde im Gefängnis von Şuşa eingesperrt, Melik Bahtam wurde aufgrund seiner Taten dem Khan von Erdebil übergeben.

Im Sommer des Jahres 1795 hat Ağa Muhammed Kacar (1742-1797), welcher im Iran die Souveränität an sich riss, das Khanat von Karabach angegriffen. Die 33-tägigen Belagerung von Şuşa wurde erfolglos. Er griff nach Şuşa Tiflis an. 1797 griff Ağa Muhammed Kaçar erneut Karabach an, belagerte Şuşa, wurde hier jedoch getötet.
Gegen Ende des XVIII. Jahrhunderts und Anfang des XIX. Jahrhunderts beschleunigte sich die okkupante Bewegung Russlands gegen Südkaukasus, vor allem in Aserbaidschan. 1801 wurde das Reich von Georgien vereint, in Aserbaidschan wurde die Gemeinde Car-Balaken (1803) und das Khanat von Gence (1804) besetzt. Khan İbrahim hat mit dem Kommandanten der russischen Einheiten, P. D. Sisianov (1802-1806) in Kürekçay einen Vertrag abgeschlossen. Gemäß dem Vertrag von Kürekçay wurde das Khanat von Karabach vor allem als moslemisches Territorium von Aserbaidschan Russland einverleibt. Der Vertrag von Kürekçay, welche die historischen Tatsachen darlegt, ist gleichzeitig das gängigste Schriftstück, welches die Zugehörigkeit von Karabach Universität der Bergregion dieser Territorien dem Volk von Aserbaidschan angehört.

 

Einsiedlung von Armenier ins Karabach

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Die Gründung des armenischen Staaten unter dem Schutz Russlands und auch die Ansiedlung der Armenier aus der Iran und Türkei in den Gebieten, die vom Russland okkupiert wurde, war kein zufälliges Geschehen sondern das gesetzmäßige Ergebnis der armenisch – russischen Beziehungen. Dieser Beziehung lag, wie in der russisch – armenischen historischen Literatur propagiert wurde, nicht nur die Handelsbeziehungen, hauptsächlich die feindliche Beziehung vom Osten gegen die muslimischen Länder, besonders die Türkei und vom XVIII Jahrhundert an gegen Aserbaidschan zugrunde. Nach den Kriegen mit der Türkei (1635 – 1639, 1711, 1768 – 1774, 1787 – 1791 usw.) und nach der Eroberung von Kasan und Astarkhan wurde sich die armenisch – russischen Beziehungen verbreitet und mit den Eroberungsversuchen der Kaspianliegergebieten verstärkt. Im Laufe dieser Geschehen wird die Einsiedlung der Armenier nach Russland und die Gründung der armenischen Kolonien angefangen.

Der Staatserlass vom I Peter dem armenische Volke (der 10. Oktober 1724) spielte in dieser Frage eine große Rolle Diesem Erlass nach wurde für die Einsiedlung und  Unterbringung der Armenier in den von Russland okkupierten Gebieten zugestimmt. Diesen politischen Kurs von I Peter wurde im nächsten Jahrhundert von seinen Nachfolgern fortgeführt. Der Sieg Russlands im Krieg zwischen Russland und der Iran in den 1804 – 1813 Jahren und „der Gulustan – Vertrag“ Iancierte die Idee der Vereinigung und Einsiedlung der Armenier. Nach der  Besatzung von Erawan im Laufe des Krieges zwischen Russland und der Iran wurde ausgebrochen, diesen Plan zu verwiklichen.

Der armenische Kotholikos Nerses   Aschtaraketsi verfertigte ein Projekt über die Einsiedlung. Bei der Verfertigung und der Realisierung dieses Projektes spielte auch A.S.Gribojedow eine große Rolle.İm Novmeber 1827 schrieb Nerses einen Brief an Jegiasar Lasarian, der von Petersburg eingeladen wurde, um die armenische Einsiedlung zu leiten: Ich habe auf den treuen Verfeidliger der armenischen Nation Herr A.S.Gribojedow gerichtet, meine Bitte um die christlichen Gefangenen nicht zu vergessen und sie in Schutz Russlands zu nehmen.Ich hatte auch um die alle Armenier in der Iran an Sie gebittet, den Artikel zum Vertrag hinzu zu  fügen,  alle Armenier, die in den Dörfern und städten unter der İran leben, unter dem Schutz des Großen Russischen Reichs nach Armenien zurückkehren lassen.

Der XV Artikel des „Türkmentschai“ – Vertrages, der am 10. Februar 1828 unterzeichnet wurde, implizierte die Einsiedlung der Armenier. Vom XV Artikel: „ Der heilige Schach…. begnadigt alle Bewohner und Beamten des sogenannten Aserbaidschans. Darüber hinaus dürfen die Bewohner und Beamten mit ihren Familien aus der Iran nach Russland so frei übergehen und innerhalb eins Jahres ihre Waren und Vermögen ohne Zollgebühren zu zahlen zu  verkaufen.

Um die Einsiedlung der Armenier zu organisieren, wurde in Erewan und Nakhtschewan die Einisiedlungsausschüsse gestiffet. Die Umsiedler gewannen wichtige Vorsprünge. Sie wurden für 6 Jahre von allen Steuern und Pflichten befreit und für sie wurde Mittel bereitgestellt. Nach den bestimmten Vorbereitungsaßnahmen brach die Einsiedlung aus. Die Zahl der aus der İran Übersiedelten Armenier umfasste 40 – 50 Tausend Mensch. Die Ansiedlung der Armenier in Russland aus der İran, Türkei usw. wurde auch in den nächten Jahren weitergeführt. Die Hauptrichtung der Ansiedlung war Transkaukasien. Im Jahre 1911 schrieb N.İ.Schawrow: Mehr als 1Million von der 1 Million 300 Tausend Armeniern gehören nicht zum Ortsbewohner dieses Gebietes und wurden von uns angesiedelt. Beim Ansiedeln der Armenier in Transkaukasien achtete man besonders darauf, wo man sie unterbringen muss. A.S.Gribojedov schrieb:  “… die ganzen Armenier aus den okkupierten Gebieten – Tabris, Khoj, Salmas, Maragha muss in Nakhtschewan, Erewan und Karabach angesiedelt werden“. Diese Empfehlung von Gribojedov wurde bemerkenswert zustande gebracht. N.Schawrow schrieb: „Die Armenier wurden in den besten Gebieten den Gouvernementen Erewan und Jelisawetpol, wo die Armenier Minderheit bilden,angesiedelt… Die Armenier wurden im Bergteile des Gouvernements Jelisavetpol (Bergkarabach) und an der Ufern von Göytsche – See angesiedelt.“ Und  mit der Einsiedlung der Armenier hatte sich der ethnische Bestand dieser Gebieten verändert. Der Meldung des 1823 Jahre nach war von 20 Tausend Familien des Gebietes Karabach 1,5 Tausend armenische Familien. Nach der Einsiedlung hatte sich der ethnische Bestand der Bevölkerung heftig und hart verändert. Im Jahre 1832 waren der 64,8 Prozent der Bevölkerung Karabachs die Aserbaidschaner, 34,8 Prozent die Armenier. Diese Politik wurde zielgerichtet fortgesetzt. In den 80er Jahren des XIX Jahrhunderts wurden im nationalen Bestand in Schuscha die Aserbaidschaner 41,5 %, die Armenier 58,2%. geworden. Die von der Republik Armenien organisierten Vernichtungen fassten auch Karabach um. Im Laufe der Organisierung der autonomen Republik Bergkarabach konzessionierte man mit der Ungerechtigkeit.

Der unterländische – und Bergteil Karabach wurde voneinander getrent, das war ein starker Schlag für die demografische Position Aserbaidschans. Die Armenier feierten 1978 das 150. Jubiläumsjahr ihrer Einsiedlung. Aus diesem Anlass hatten sie im Dorf Maraghaschen – Leninavan vom Rayon Mardakert – Aghdere ein Denkmal gesetzt. Die Einsiedlung der Armenier war auf die politischen Interessen sowohl Armeniens als auch Russlands angewiesen. Tausende Armenier wahren der Opfer dieser Politik.

Briefensammlung über Karaback

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Um die politische, wirdschaftliche und kulturelle Geschichte des Karabach – Khantus zu ermitteen, daß historisch eine  der ältesten Regionen Aserbaidschans ist, sind in den Werken von Mirsä Adıgosäl Bej „Karabachbrief“, Mirsä Dschamal Bej Dschawanschir Karabaghi „Die Gesehichte Karabachs“, Ahmed Bej Dschawanschir. „Über den politischen Zustand von Karabach – Khantum in den 1747 – 1805 Jahren“, Mir Mehdi Chäsani „das Buch der Geschichte Karabachs“, Rsagulu Bej Mirsä Dschamaloghly „Die Regierungen von Pänah Khan und İbrahimchälil und die damaligen Geschehen“, M.Baharly „Das Karabach – Geschehen“, Hasan İkhfa, Alisade „Die Geschichte der Stadt Schuscha und Abbasgulu Agha Bakıkhanow „Gülüstani –İrem“  wertvolle İnformation.

Weil „ Karabachbriefe“ einen chronischen Charakter trägen und die Geschehen, die in gleicher Zeit entstehen, widerspiegeln, widerholen sich einander. Wenn man die Chronike aufmerksam analysiert und untersucht, können wir zu diesem Schluss kommen, daß die Entstehung von Karabach – Khantum wie die Andere eines der gesetzmäßigen Ergebnisse der sozialwirtschaftlichen und gesellschaftlich – politischen Prozesse ist.

Weil „Karabachbriefe“ lange Zeit nicht veröffentlicht wurde, verloren das die Gelehrte aus dem Blick. Wenn man diese wertvolle historische Chronik untersucht, wird es klar, daß es in diesen Chroniken hochwertige Informationen über die objektive Veroffentlichung der komplizierten öffentlich – politischen Prozesse in Vorasien, im ganzen Südkaukasus, Karabach und überhaupt in Süd – und Nord – Aserbaidschan im XVIII und am Anfang des XIX Jahrhunderts.

Um  die Lüge der Armenier zum Scheitern zu bringen spielen diese Chronike eine unersetzliche Rolle.

Die Untersuchung der Quellen beweist  dinglich, daß Karabach – Khantum als ein aserbaiddschanischer feudaler Staat gegründet und sich in den Bestand in das Russische Reich eingegliedert wurde. Am 14. Mai 1805 unterzeichnete den „Kyrektschaj Verfrag zusammen mit Sisianow der Khan Karabach İbrahimkhalil Khan Dschawanschir.

Die Autoren der Chronik berichten über die historische Geographie Karabachs,seine politische Geschehen und auch über die (in den Regierungszeiten von Pänaheli Khan und İbrahimkhalil Khan gebauten)  Städt und historische Denkmäler. Diese Berichten ermöglichen uns, Einige wichtige Faktoren der damaligen Lebensart, die Geschichte Landschaft, Wirtschaft unseres Volkes, die Objektivität der historischen Prozessein diesen Regionen in der Zweiten Halbzeit des XVIII Jahrhunderts zu beleuchten. Es muss unbedingt berücksichtigt werden, daß Mirsä Adygösel Bej und Mirsä Dschamal Bej Dschawanschir Karabaghi ihre Chronike auf Einweisung der Statthalter des Russischen Reiches im Südkaukasus geschrieben hatten. Die beiden Historiker dienten in den Staatsverwaltungen des Russischen Reiches. Das Werk „Karabachname“ (Karabakhbriefe) von Mirsä Adygösel Bej unterscheidet  sich besonders von seinem historischen Inhalt. Das Werk „Die Geschichte Karabachs“ von Mirsä Dschamal Dschawanschir Karabaghi ist auch eine hochwertige Chronik.

Der Autor stellt die Zeiten von Pänaheli Khan und İbrahimkhalil Khan inhaltsreich dar, beschreibt die historichen Geschehen mit Konseguenz. In seinem Werk zeigt Mirsä Dschamal Bej Dschawanschir den offentlich- sozialen Zustand der Lantwirtschaft, die Pflanzen, das Bewässerungsnetz, das Eigentum der Khanen und ihrer Verwandte, militärischen Kräfte usw. Im Vergleiche zu anderen Chroniken hat das dieses Werk von Mirsä Pschamal Vorteile.

Das Werk von Ahmed Bej Dschawanschir “Über den politischen Zustand von Karabach Khantum in den 1747 – 1805 Jahren” unterscheidet von seiner Eigenständigkeit. Über sein Werk schreibt  er, daß er in diesem Werk hat auf die Quellen der Werk von Mirsä Adygösel Bej, Mirsä Dschamal usw beruht.

Eine der unterschiedlichen Nuancen des Werkes von Ahmed Bej Dschawanschir ist, daß er in seinem Werk auch teilweise auf den Vertrag „Kyrektschaj“ Rücksicht genommen hat. Im Werk von Ahmed Bej spiegelt sich arglistige Position gegen İbrahimkhalil Khan wider. Ohne Grund unterstützt der Autor Mohammed Bej Dschawanschir.

Das Werk von Mirsä Mehdi Khäsani “Das Buch der Geschichte Karabachs” ist auch großer Bedeutung, obwohl es der Sprache und Art nach ein einbisschen schwer ist. In seinem Werk hatte er besonders auf die Kultur Karabachs Rücksicht genommen.

Um die Aserbaidschanische Kultur des Anfangs XIX  Jahrhunderts zu beschreiben, ist dieser Werk großer Bedeutung.

Eines der der Geschichte Karabach Khantums gewidmeten Werke ist das Werk “ Die Karabach – Geschehen“ von M.Baharly. In ihrem Werk nimmt der Autor Rüaksicht hauptsächlich auf die historischen Persönlichkeiten, auf die Bräuche und Sitte, Baukunstdenkmäler, Ethnographie Karabachs. Für die Kultur Aserbaidschans des Mittelalters ist dieses Werk eine wertvolle Quelle. Häsan İkhfa Alisade hat das Werk „Die Geschichte der Stadt Schuscha“ geschrieben Er hatte die Geschehen in Schuscha, das die Zentrumstadt Karabach Khantums war, seit seiner Gründung befolgt und die Steinquellennachweise über den Moscheen übersetzt.

Im  Werk „Gylystani – İrem“ von Abbasgulu Agha Bakykhanov ist viele wertvolle historische Tatsachen, Informationen über die Geschichte Karabachs vorhanden. Der Autor hatte diese Informationen über die historische Geographie und  Ethnographie Karabach lesbar systematisiert. A.A.Bakykhanov betont, daß trotz der Kriegen in der Zeit des Khantums hatte man viele Fortschritte gehabt. Der Zusammenbruch der Heimgebiete zwischen den  Herrscherfamilie Romanow und Gadschar im XIX Jahrhundert versetzte dem Aserbaidschan, seinem Sozial – wirtschaftlich und kultuerll – politische Leben einem schweren Schlag.

Über den armenischen Faktor spricht man in diesen „Karabachbriefen“.

Karaback Während der Volksrepublik

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Nach der ab dem 28. Mai 1918 fast 120 Jahre andauernden russischen Knechtschaft hat das aserbaidschanische Volk in Nord-Aserbaidschan einen unabhängigen Staat gegründet. In der Unabhängigkeitserklärung der Volksrepublik Aserbaidschan wurde erklärt, dass sie die Nachfolgerin der damals von Russland mit den Verträgen von Gülistan (1813) und Türkmençay (1828) durch Russland besetzten Gebiete von Nord-Aserbaidschan ist. In Artikel 1 der Unabhängigkeitserklärung heißt es: „Von heutigen Datum an hat das aserbaidschanische Volk souveräne Rechte; das aus Ost- und Südkaukasus bestehende Aserbaidschan ist ein vollständig unabhängiger Staat”.

Karabach als untrennbarer Teil der Volksrepublik Aserbaidschan versuchte im gesamten Territorium die eigene Führung zu gründen. Die vor kurzem gegründete Republik Armenien (Ararat) hat auch völlig unbegründete Ansprüche gegenüber Karabach erhoben. Die Regierung der Volksrepublik Aserbaidschan hat diese Behauptungen abgelehnt. Der Präsident des Parlaments der Volksrepublik Aserbaidschan, A. M. Topçubaşov hat mit dem Außenminister des Osmanischen Reiches am 18. November 1918 in Istanbul Gespräche geführt Universität folgendes mitgeteilt: „Die von den Armeniern aufgeworfene Frage umfasst keine 5 oder 10 Dörfer, sondern 4 Provinzen Şuşa, Cavanşir, Cebrail und Zengezur. Es gibt keinen Grund, über die absolute Mehrheit der Armenier in diesem Khanat zu sprechen, außerdem sind sie auch keine einheimische Bevölkerung. Sie sind nach dem Krieg zwischen Russland und Türkei hierher abgewandert… Zuletzt befinden sich die Armenier sich nicht als Gruppe in Karabach, sie befinden sich gemischt mit den Moslems. Daneben sind wir für eine friedliche Lösung.“

Die Armenier haben ihren schon begonnenen Genozid zwecks Einnahme von Karabach auch während der Zeit der Volksrepublik Aserbaidschan fortgeführt. Die Regierung von Aserbaidschan hat unter Berücksichtigung dieser Lage im Januar 1919 das Gouvernement von Karabach, umfassend die Provinzen Şuşa, Cavanşir, Cebrail und Zengezur gegründet. H. Sultanov wurde zum Gouverneur von Karabach. Auch wenn der Außenminister der Republik Armenien (Ararat), S. Tigranyan, Einspruch gegen die Gründung des Gouvernements von Karabach erhoben hat, hat die Volksrepublik Aserbaidschan in einer Stellungnahme diesen Einspruch als unbegründet dargelegt und gezeigt, dass diese Gebiete ein unzertrennbarer Teil von Aserbaidschan ist.
Der Gouverneur von Karabach musste mit den erhobenen Ansprüchen der Armenier an Territorien zu Beginn mit den Engländern, danach mit den Amerikanern gereizte Arbeiten führen, doch die Armenier ließen es nicht zu, dass in der Region des Gouvernements Karabach Frieden zustande kommt. Ende 1919 und im Sommer 1920 haben in Zengezur bewaffnete armenische Taschnack-Banden Angriffe und Massaker gegen die zivile Bevölkerung von Aserbaidschan ausgeführt.

Die Armenier haben auch in der Ortschaft Cavanşir Unruhen gestiftet, die Angriffe auf die Bergdörfer wurden zur Gewohnheit. Die armenischen Banden haben im Frühling und Sommer des Jahres 1918 im Tal der Ortschaft Gewalttaten gegen die moslemische Bevölkerung begangen.
Auch in Cavanşir, einer weiteren Ortschaft von Karabach begannen die armenischen Armeen Angriffe gegen die Zivilbevölkerung. Im Dezember 1918 intensivierten sich die Angriffe der Armenier in der Ortschaft Cebrail gegen die Aserbaidschaner im Dorf. Anfang 1919 wurde dies noch mehr intensiviert.
In der Ortschaft Şuşa und dem politischen Zentrum von Karabach, der Stadt Şuşa, haben die Armenier ihren Massaker intensiviert.
Während der Zeit der Volksrepublik Aserbaidschan erfolgte am 22. März 1920 in Şusa die stärkste der hinterhältigen Angriffe der Armenier gegen das Volk Volksrepublik Aserbaidschan während des Nouruz-Festes. Diese separatistische Tat wurde auf Wunsch der Bolschewisten, die sich auf eine Invasion von Aserbaidschan vorbereiteten, begangen. Auch wenn zu dieser Zeit die Aufstände der separatistischen Aufstände der Armenier an vielen Orten aufgehalten werden konnte, haben sie die Burg von Askeran einnehmen können. Mit militärisch-politischer Maßnahmen hat die Volksrepublik Aserbaidschan die Rechte der Souveränität wieder instandgesetzt. Doch die separatistischen Handlungen und der Genozid der Armenier in Karabach, die die Regierung des Staates in der sie leben, hintergangen haben, wurden während der Besetzung durch Russland im April 1920 gegen den Schutz der nördlichen Grenzen ein schwerer Schlag und beschleunigte den Zerfall des unabhängigen Staates Aserbaidschan – der Volksrepublik Aserbaidschan beschleunigt.