Karabachs Kultur

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Seit zweihundert Jahren verfälschen die Armenier, die in der historischen Region Karabach von Aserbaidschan Katastrophen zustande gebracht haben, mit vielen Mitteln unsere Geschichte von Zeit zu Zeit zu verfälschen, die Geschichte neu zu erfinden, die Aserbaidschaner von ihren Territorien zu vertreiben. Die armenischen „Historiker“, die zu Werkzeugen der Politiker wurden, legen angebliche „natürliche Befunde“ und „gültige Unterlagen“ darüber vor, dass die Territorien von Karabach den Armeniern gehören würden und versuchen, die Besetzung der Armenier zu gerechtfertigen. Die armenischen Ideologen und „Archäologen“ versuchen, die Denkmäler der albanischen Christen in Karabach als „Armenische Denkmäler“ vorzulegen, verwenden sogar historische Quellen, um zu beweisen, dass die Gebiete zwischen den Flüssen Kura und Aras „immerwährend armenisches sei“. Doch die Armenien waren weder in Karabach, noch im Kaukasus bis ins XIX. Jahrhundert auf eine kompakte Weise ansässig ,weshalb diese materielle Kultur auch nicht ihnen angehören kann.
Die nach archäologischen Ausgrabungen in den Ortschaften Hankendi, Ağdere, Hocavend, Şuşa, Düzen von Ober-Karabach, in den Ortschaften Berde, Terter, Ağdam, Ağca, Fizuli, Beylegan, von Karabach, ferner in Laçın und Kelbecer entdeckten Befunde der materiellen Kultur, numismatische Beweise legen die frühere Kultur von Karabach, die ethno-kulturelle Lage, die sozialwirtschaftliche Stufe der Bevölkerung, das häusliche Umfeld, im Allgemeinen die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Geschichte dieser Region Aserbaidschans dar.

Anfang des V. Jahrhunderts wurde in Albanien die neue Schrift erfunden, dass auch als offizielle Schrift anerkannt werden sollte. In diesem Zusammenhang wurden Schulen gegründet, dessen eigentliches Zentrum Berde war, die frühere Stadt von Karabach. Nachdem in Albanien im frühen Mittelalter (IV. Jh.) das Christentum anerkannt wurde, sind in den historischen Gebieten von Aserbaidschan architektonische Bauwerke der christlichen Architektur aus dem IV-VII Jahrhundert als christliche Denkmäler errichtet. In Ağderede Amaras (im Alttürkischen bedeutet dies „Weißer Hunne“), Ağdamda Govurgala (eine Burg der albanischen Christen), Laçin (Ağoğlan), Kelbecer (Haşaveng (Hotaveng), Çahartağ) waren Tempel der albanisch-christlichen Völker, ferner die albanische Kirche in Hocavend (Dorf Sos), ein Gebäude mit drei Basilika in der Ortschaft Ağcabedi – Tezekend, in der Stadt Berde ein Tempel mit dreieinhalb Apsiden legen die Architektur, Geschichte und Kultur der Region Karabach von Aserbaidschan dar.

Einer der wichtigsten Rollen im reichen Leben der Bewohner von Karabach spielen die Volkskünste, die mit dem alltäglichen Leben in Zusammenhang stehen. Natürlich legen diese die Eigenschaften ihrer Häuser, ästhetischen Gefallen, kurz gesagt nationalen Betrachtung und Persönlichkeit dar. Nicht umsonst begegnet man in den reichsten Museen der Welt die schönsten Werke der Volkskunst von Karabach und Aserbaidschan. Wenn man die Werke in den Museen Victoria und Albert in London, Louvre in Paris, Metropolitan in Washington, Wien, Rom, Berlin’, Istanbul, Teheran, Kairo betrachtet, kann man die von den Meistern von Karabach, ferner Tebriz, Nachitschewan, Gence, Kazak, Sinop, Istanbul, Şeki, Şamahı erschaffenen Kunstwerke antreffen.
Die in der Region erschaffenen Kunstwerke von Karabach, die in der Region im alltäglichen Leben verwendet wurden, haben eine umfassende Geschichte. Die in Karabach entdeckten Werkzeuge, Waffen und Schmuckgegenstände sind nicht als historisches Faktum, sondern als die Begabung des erschaffenden Meisters zu betrachten.
Die Kreativität des Volkes von Karabach findet sich in der Geschichte der Kreativität des Volkes, der ethnografischen und künstlerischen Eigenschaften wieder. Diese Eigenschaften sind sowohl in Kleidungen und Accessoires, als auch im Nähen, Flechten anzutreffen. Nach archäologischen Ausgrabungen wurden materielle Kulturgüter gefunden, die dazu verhalfen, die materielle und immaterielle Kultur von Karabach zu begreifen. Jeder archäologischer Befund, also die materielle Kultur, jede Art von kleineren oder größeren Gegenständen – Baumaterial, Werkzeuge, Geschirr, Schmuckstücke vereinen die kulturelle Lebensweise und die Entwicklung des Volkes von Karabach dar.

Die Bilder auf Gegenständen und Schmuckstücken aus Kupfer, Bronze, Gold legen dar, dass die Kunst in Karabach schon seit jeher Existent war. Die Teppiche aus verschiedenen Epochen der Teppichschulen vom Karabach in Aserbaidschan bewundern die Menschen mit ihrer Schönheit. Viele davon werden in berühmten Museen aufbewahrt.
Die Region Karabach mit umfangreichem kulturellen Erbe ist auch als Mugham-Region berühmt. Die Musik von Karabach, die auch die Musik von Aserbaidschan mit ihren Feinheiten bereichert, haben eine lange Tradition. In der Musik von Karabach spielen die Mughams, Volkslieder, Tänze, Liebeslieder eine besondere Rolle. Es ist kein Zufall, dass diese das Fundament der nationalen Musik von Karabach bildet. Die literarischen Werke, die von den Vertretern der Literatur von Karabach erschaffen wurden, haben in der Kultur von Aserbaidschan eine ehrenhafte Stelle.
Die Teppiche aus verschiedenen Epochen der Teppichschulen vom Karabach in Aserbaidschan bewundern die Menschen mit ihrer Schönheit. Viele davon werden in berühmten Museen aufbewahrt.

Dieses Erbe wurde ab Mitte des XIX. Jahrhunderts mit neuen Tradition noch mehr bereichert. In dieser Zeit kamen mit der Einwirkung der starken Wechselwirkung der russischen und aserbaidschanischen künstlerischen und kulturellen Beziehungen einige Änderungen in der Kunst von Karabach zustande, was zur Entstehung neuer realistische Eigenschaften beitrug. Die Kultur von Karabach ist ein wichtiger und unzertrennbarer teil der aserbaidschanischen Kultur und wird es auch immer bleiben. All dies legt dar, dass die Kultur von Karabach gewissermaßen die Kultur von Aserbaidschan reflektiert.

Besonderheit der Region

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In Karabag befinden sich viele Gedenksteine, die die Architektur und Zivilisation von Aserbaidschanvolk darstellt. Die reiche Traditionen, die von den Einwohnern dieser Region aus verschiedenen Abschnitten des Menschenlebens gesammelt wurde, hat den Namen von Karabach weit über seine Grenzen verbreitet.

Die Tierhaltung ist meistens bei Pferde- und Schafzucht entwickelt. Hier wird durch die Volksselektion Karabach Pferde- und Karabach Schafsarten befruchtet. Diese Pferde waren früher in Europa berühmt.

Karadağ “Hanende” (Sänger) haben einen außerordentlichen Anteil bei der Weiterbildung von  Musikzivilisation der Aserbaidschaner. Früher waren die Volkskünstler von Karabach in der ganzen Orient berühmt. Der Dialekt von Karabach hat eine große Rolle bei der Entwicklung der Literatursprache von Aserbaidschan.

Karabach ist die Heimat der seltene Pflanzen, die bei  “Rotes Buch” befinden: Hirkan Schümschad – Pirkal, Kaukasisches Hedice Rosa, Komarov Flohkraut, schöner Geißbart, Mehmeri Germeschov, Esskastanie, Karabach Windröschen, Elster Stockrose u.ä.

“Harı bülbül”, die man unter den seltenen Pflanzen der Welt zählt, ist nur in Karabach, in Şuşa.

Früher war in dieser Region “schwarzes Dach” (“Hausdach”, “Erdedach”), “bagdadi” und “tagbend”  Haustypen weitverbreitet. Die Speisen und Gerichte dieser Region hat bei der Bereicherung der Küche von Aserbaidschan (Kete von Karabach, Nan von Berde u.ä.) beigetragen. Karabach Tapisserie Schule ist in der ganzen Welt berühmt. Hier wird verschiedenartige Teppiche wie “Lemberani”, “Çelebi”, “Açma-yumma” (entfalten-ballen), “Balık” (Fisch), “Boynuz” (Gehörn), “Karabach’”, “Berde”, “Leçektürünc” besonders ausgewählt.

Karabach ist die Heimat der Volksmusik von Aserbaidschan und vor allem die Tondichtung und Dichtung. Von diesem Region stammen viele berühmte Musiker, Dichter und berühmte Sänger.

“Kete” hat eine wichtigen Paltz an der Karabach Küche. In der Karabach Küche wird, von dem Hammel- und Kalbfleisch Dörrfleisch, “Gevli”, Füllung, Ragout,  “Bozbaş”, “Haş”, “Kellepaça”, “Sac içi”, “Cız-Bız”, Suppen und verschiedene Arten von Reis zubereitet. Fische von Bach wird gebraten und gekocht gegessen. In der Karabach Küche sind Dörrfrüchte zu viel verwendet. Dieser werden bei der Zubereitung von Kaltschale, Reis Suppe, Fleischgerichte verwendet und auch als Beikost auf dem Tisch serviert. In der Karabach Küche werden cad, Fleisch gutabı, feseli, kete, şekerbura, baklama, kuymak, helva, Gebäck, Schorgoğalı, dovğa, verschiedene Arten von Kebab u.ä. zubereitet.

Der Hauptunterschied der Karabach Hochzeiten ist (wie es auch in Baku und Şirvan ist), dass in den  Hochzeiten die “muğam” Tondichtung einen großen Platz nimmt. Die Teilnehmer an der Hochzeit mögen lieber “muğam” Tondichtung zu hören als zu spielen.

Karabach Hochzeiten bedeutet die Braut nicht eine Hochzeit.  Im Allgemeinen ist der Hochzeitsplatz nur für Männer aufgestellt. Die Frauen kommen erst in der Nacht, nach dem Essenzeremonie an dem Hochzeitsplatz.

Einige Sachen aus dem Brauthaus stehlen ist auch eine, der Karabach Region verbreiteten Traditionen. Während der Brautzug an Bräutigamhaus  zurückkehrt, werden diese von dem Brauthaus “gestohlene” Sachen an die Umliegenden gezeigt. Diese interessante Tradition  hat auch andere Namen wie “şeyoğurluğu”, “hespuşlug”, “hekrizdeme” (Ağdam, Fuzuli, Şuşa, Terter), “çıpıtma” (Laçın, Cebrayıl), “Diebstahl”, “sirget”. Bei manchen Orten gibt die Mutter der Braut anstatt Brot, eine Prise vom Ofenasche.

Karabachische Pferden

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Die Karabach-Pferde von Aserbaidschan sind eine seltene Pferderasse auf der Welt. Diese Rasse gilt als die älteste Pferderasse im Asien und Kaukasus. Die Forscher nehmen an, dass die Karabach-Pferde von den Pferdesorten Manna, Med, Atropatena und kaukasisches Albanien abstammen.
Die Schulterhöhe der Karabach-Pferde beträgt 148,5 cm, der Brustumfang 165,8 cm, der Durchmesser der Hufe 18,3 cm. Eigentlich sind diese Pferde goldgelb- und bernsteinfarben. Ab 1946 finden Züchtungsarbeiten zu dieser Rasse in der Zuchtfarm von Ağdam statt.
Auch wenn die Karabach-Pferde seit Jahrhunderten mit Wechselwirkung der Pferde der Römer, Sasani, Araber, Seldschuken, Mongolen, Iraner usw. einige Veränderungen durchgemacht haben, konnten sie ihre eignetliche Form weitestgehend bewahren. Zwischen dem XVIII. und XIX. Jahrhundert wurde die Rasse der Karabach-Pferden sehr entwickelt. Die Karabach-Pferde hatten großen Einfluss auf die Züchtung in der Türkei, im Iran, Georgien, Nordkaukasus, Russland, Kasachstan, ferner Westeuropa.
Wie in „Buch über Pferde“ angegeben, haben moderne Don-Pferde ihre goldfarbene Eigenschaft vorwiegend den Karabach-Pferden zu verdanken. Die Karabach-Pferde haben in einigen internationalen Messen und Wettbewerben ehrenhafte Preise und Medaillen gewonnen. Die Karabach-Pferde haben an Wettbewerben mit Namen wie „Affe“, „Klöppel“, „Aga“, „Festlichkeit“, „Zeit“, „Audapfel“, „Kaukasische Schönheit“ usw. teilgenommen und zahlreiche Auszeichnungen erhalten.
Auch heute haben die Karabach-Pferde unter den berühmten Rassen wie die „arabische Rasse“, „Don-Rasse“, „Budjonny“ eine besondere Stellung. Die Schrittgeschwindigkeit des Karabach-Pferdes beträgt mehr als 8 km/h.

Unter den Eigenschaften der Karabach-Pferde sind vor allem folgende erwähnenswert:
• Alle Teile des Körpers sind, wie bei Pferden von Bergregionen üblich, auf eine harmonische und intensive Art miteinander verbunden, der Kopf in passendem Verhältnis zum Körper. Der Nacken ist stark ausgebaut, die Hufe stark, der Rücken gerade und die Stelle am Sattel leicht erkennbar. Die Größe ist gering, bei den Bewegungen kann der Schwerpunkt sehr leicht bewahrt werden. Ferner kann diese Rasse selbst beim Galopp plötzlich die Lage ändern und stehenbleiben;
• Die Haut ist wie bei den südländischen Pferden dünn und trocken, die Haare fein und glänzend, mit cholerischem Temperament, kann leicht frieren usw.;
• Die Reinrassigkeit des Pferdes, dessen Gebundenheit an den Besitzer, mit einem eindrucksvollen Blick usw.
In den Zuchtfarmen von Karabach gab es eigentlich 3 Arten von Pferden: Maymun, Karnıyırtık und Eliyetmez. Die Pferde der Sorte „Maymun“ waren widerstandsfähig auf langen Strecken, mit ruhigem Temperament, fähig, hohe Hindernisse zu bewältigen. Die Pferde der Rasse „Karnıyırtık“ hatten eine übermäßige Schulterhöhe, sahen ästhetisch aus, etwas schwächer gebaut und weniger widerstandsfähig als die andere Sorte. Die Rasse Eliyetmez (Reh) hingegen können die anderen Rassen auf kurzen Strecken überholen, können hohe Hindernisse bewältigen, haben ein schönes Aussehen und einen flinken Körperbau. Die Züchter bevorzugten auch den Hufbau. Diese Pferde hatten einen starken Aufbau, goldfarbenes Fell; die Mähne und Füße Waren eine dunkel bernsteinfarben. nach Angriff der Armenier in die Region Karabach von Aserbaidschan wurde die Zuchtstätte Ağdam im August 1993 besetzt. Die armenischen Armeen hatten nach der Invasion als erstes diese Zuchtstätte zum Ziel. Doch die Armenier konnten dieses Ziel nicht erreichen, denn die Pferdezüchter schafften es, die Rasse der Karabach-Pferde aus dem Kriegsgebiet zu entfernen.
Die aus dem Kriegsgebiet befreiten Karabach-Pferde wurden vor Kurzem in der Provinz Yevlah, in der Zuchtfarm „Aran“ gebracht. Doch da das Kliem in dieser Region für die Karabach-Pferde nicht geeignet war, wurde die Fabriken in die Farm Lenberan in der Provinz Ağcebedi überführt.
In den letzten Jahren wurden neue Rassen der Karabach-Pferde gezüchtet, die sich in unwirtliche Gegenden anpassen und die guten Charakteristika ihrer Vorgänger bewahrten.

Xarıbulbul

xaribulbul

Die kaukasische Ragwurz ist eine der seltenen endemischen Arten in Aserbaidschan. Diese ist im Allgemeinen in der Region Karabach anzutreffen. Sie ist bekannt mit ihrer eigenständigen Schönheit. Sie ist das Symbol von Karabach und vor allem von Şuşa.

Sie ist eine mehrjährige Pflanze, die sich mittels Samen vermehrt. Die kaukasische Ragwurz gehört der Familie der Orchideen und der Gattung Ophrys an. Diese hat mehr als 50 Sorten und die meisten davon gibt es in verschiedenen Regionen von Aserbaidschan und im Allgemeinen im Kaukasus. Die anderen Wachsen in der Türkei, in Griechenland, auf dem Krim u. a.

Die kaukasische Ragwurz heißt auf lateinisch Ophrys caucasica oder Ophrys mammosa. Der botanische Name leitet sich aus dem griechischen “Ophrys” ab und bedeutet Augenbraue. Ophryse sind wie die andere meisten Orchideen auch mit der Wurzel an symbiotische Pilze gebunden, die für die Pflanze notwendig sind. Aus diesem Grund ist es schwierig, dass dies woanders wachsen – sie gehen ein. Die Bestäubung finden durch Insekten statt. Die Blumen ähneln die Insekten nach und ziehen diese zu sich. Ophryse sind sehr empfindlich gegenüber Umweltänderungen, weil diese von Pilzen und bestimmten Insekten abhängig sind. Deshalb gelten diese als seltene Pflanzen. Sie stehen unter Naturschutz. Die kaukasische Ragwurz (Ophrys caucasica) und viele der Ophryse sind im roten Buch eingetragen.