Historisches und geographisches Gebiet

tcerazi

In seinem Werk übers historisch-geographische Territorum Karabakhs „ Die Geschichte Karabachs (1847) schrieb der damalige Wesir von Khan Karabachs Mirsä Dschamal Dschawanschir (1773 – 1853): “Laut der Meldungen der historistschen Bücher ist die Grenze Karabakhs so: von der südlichen seite von der Brücke Khudaferin bis Brücke Sınıq ist der Fluß Aras. Sınıq körpü (die Brücke) ist jetzt zwischen der Leute von Demirtschy – Hesenli Gasakh,Schemscheddin und dieStaatsbeamten Russlands benennen es „ Krasnı most“ – das heißt Rote Brücke. Von der östlichen Seite ist die Grenze Karabachs mit Jelisavetpol (Ganja) bis zum Fluss Kura der Huß Goran. Von der westlichen Seite  ist die Berge – Karabachs Kzschbek,Salwartı,Erikli Solche Grenzen und Gebietenb Karabachs in der Zeit der russischen Aggression und Koloniglisierngen wirt damit bekräftigt:

1.Diese Tatsache schreibt eben der Mensch,der sich mit der Verwaltung Karabachs beschäftigt.

2.Diese Tatsache wirt nicht nur durch die Erfahrung sondern auch durch die Quellen bestätigt. Es ist nicht Zufall, daß Mirsä Dschamal sich auf die alten historischen Bücher stützt, um die Richtigkeit seiner Position zu  zeigen.Diese Tatsachen bestätigt,daß Karabach seit uralten Zeiten das historische Gebiete Aserbaidschans ist.

Relief

relyef

Die eigentlichen geomorphologischen Einheiten der heute besetzten Karabach-Region von Aserbaidschan befinden sich im Kleinen Kaukasus. Das Gebiet von Karabach nimmt vom Nordwesten nach Südosten graduell ab. Die wichtigsten geomorphologischen Einheiten der Berge in der heute besetzten Karabach-Region von Aserbaidschan sind die Gebirgsketten Şahdağ, Murovdağ, Gökçe, Karabach und die vulkanische Hochebene von Karabach.
Die Gebirgskette Şahdağ verläuft entlang der Grenze zwischen Aserbaidschan und Armenien und ist eine Art Trenngebiet zwischen der Ebene von Gökçe und dem Fluss Kür. Von Şahdağ in Richtung Osten verläuft die Gebirgskette Murovdağ. Der höchste Punkt ist der Gamışdağ (3774 m). Die in Richtung Südwesten von Murovdağ verlaufende Gebirgskette Karabach verläuft weiter in Richtung des Araz-Flusses. Der höchste Punkt ist im Großen Kirs 2725 m hoch. Im Westen dieser Gebirgskette befindet sich im Tal Kaynozoy die 2000-3000 m hohe vulkanische Hochebene von Karabach. Die Vulkanausbrüche der vierten Epoche bedeckten die Oberfläche der Hochebene und der Gipfel des erloschenen Vulkans bildete den Hügel. Die höchsten Vulkane der Hochebene sind die Vulkane Işıklı und Kızılboğaz.

In Aserbaidschan befinden sich 5 tektonische Gebiete. Jedes einziges tektonisches Gebiet steht in Übereinstimmung mit der Geomorphologie der Region. Die besetzten Gebiete von Karabach umfassen den meisten Teil des Kleinen Kaukasus, also den meisten Bereich dieser tektonischen Gebiete. Hier befinden sich zahlreiche geologische Strukturen. Die Region Karabach umfasst den südöstlichen Bereich der Berge Klein Kaukasus. Deren Geomorphologie ist recht kompliziert. Hier befinden sich hohe und verteilte Gebirgsketten, ebene Bergplateaus, tiefe Schluchten.
Die Gebirgskette Karabach beginnt im Süden des Berges Murovdağ und erstreckt sich bis zum Fluss Aras. Diese Gebirgskette besteht aus dem Großen und Kleinen Kirs, den Kırkkız-Bergen und Ausläufern. Das Gebiet der Hochebene um den Vulkan Karabach umfasst von den Gebirgsketten von Karabach in Richtung Westen bis zur Grenze Armeniens. Die Höhe der Hochebene beträgt nahezu 3000 m. Hier sind zahlreiche erloschene Vulkane vorhanden. Der Große Işıklı (3552 m) befindet sich im Südosten der Hochebene, an der Grenze zu Armenien. In Richtung Osten liegt Delidağ (3616 m), bestehend aus den Felsformationen aus dem Mesozoikum.
Die Vulkane in Karabach bilden vor allem im Westen ein exotisches Gebilde.
Die Höhe der Tiefebenen von Karabach liegen um 0-400 m. Dieses Gebiet besteht aus Steinen, Sand, Ton der vierten Periode, die mit Flüssen hergeschwemmt wurden.
Der Berg Delidağ in Karabach der Gebirgskette Klein Kaukasus ist ein Berg magmatischer Abstammung. Dieser höchste Gipfel der Mıhtöken-Gebirgskette sind Hochebenen vorhanden. an den hängen wurden Spuren der Eiszeit gefunden. Diese liegen zwischen den Provinzen Kelbecer und Laçin.
Der Berg Keçeldağ hingegen befindet sich in der Tiefebene Karabach. Hier isnd erloschene Vulkane vorhanden. Die Höhe beträgt 3171 m. Er besteht aus Vulkanfelsen des Pliozäns. An den Hängen sind geomorphologische Strukturen aus der Eiszeit vorhanden. Der Gipfel besteht aus Felsen. Hier sind Weideflächen, Perlitstätten (Keçeldağ) vorhanden. Befindet sich im Gebiet der Provinz Kelbecer.

Wasserressourcen

Flüsse

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In der Region Karabach von Aserbaidschan fließen sehr viele Flüsse wie Kür und Aras. Die hohen Gipfel der Berge in dieser Region dienen als eine Art Trennwand zwischen den Becken der Flüsse Kür und Aras. Die Bäche werden von Regen und Schnee gespeist und diesen zur Bewässerung von Feldern. Die Bäche Terter und Hekeri entspringen in vulkanischen Hochebenen. Die Quellen Arpaçay (128 km) und Bazarçay (178 km) befinden sich im Nordwesten der Hochebene. Diese Flüsse werden im Allgemeinen durch Regen und Grundwasser gespeist. Aus diesem Grund treten diese an wärmeren Tagen über die Ufer. Die an den südöstlichen Hängen des Kleinen Kaukasus fließenden Gewässer Terterçay, Haçınçay, Gargarçay, Hekeriçay, Okçuçay sind sehr wichtig bei der Bewässerung er Tiefebenen Mil und Karabach.

Terter – Dieser Fluss entspringt in der Ortschaft Kelbecer, fließt durch die Provinzen Ağdere, Terter und Berde und mündet in den Fluss Kür. Die Nebenflüsse des Flusses Terter sind die Bäche Tutku, Lev und Ayrım. Der Höhenunterschied zwischen der Quelle und der Mündung beträgt 3117 m. Auf dem Bach befindet sich der Wasserspeicher Serseng.

Xaçınçay – Dieser Fluss entspringt in der Ortschaft Kelbecer, fließt durch die Provinzen Ağdam, Ter-ter und mündet in den Fluss Kür. Die Länge beträgt 119 km, der Höhenunterschied zwischen der Quelle und der Mündung beträgt 2090 m.

Köndelençay – Dieser Fluss entspringt in der Ortschaft Şuşa. Hocavend und Fizuli und mündet in den Bach Araz. Köndelençay ist der linke Zufluss des Flusses Aras und ist 102 km lang. Der Höhenunterschied zwischen der Quelle und der Mündung beträgt 1780 m.

Bergüşad (Bazarçay) – Dieser Fluss entspringt in der Republik Armenien, fließt durch die Provinzen Kelbecer, Kubatlı und Zengilan und mündet in den Bach Araz. Er ist der linke Zufluss des Flusses Aras und ist 164 km lang. Die weiteren Zuflüsse sind Ağa, Bahtiyarlı und Davudlu in der Region Kubadlı.
Der Bach wird aufgrund der umliegenden dichten Siedlungsgebiete (armenisches Gebiet), Industrieabwässer und häusliche Abwässer verschmutzt.
Die reichen Fischvorkommen des Bachs werden von armenischen Besetzern geplündert. Fische werden meistens in Gruppen mit chemischen Mitteln getötet.

Hekeri – Dieser Fluss entspringt in der Ortschaft Laçin in 3080 m Höhe und fließt durch die Provinzen Kubadlı und Zengilan. Hekeri ist der linke Nebenfluss von Aras, die Länge beträgt 128 km. Der Höhenunterschied zwischen der Quelle und der Mündung beträgt 2812 m.
Der Fluss dient als Trinkwasser und zur Bewässerung. Esleben zahlreiche Fischsorten im Fluss, die hier Liachen.

Okçuçay – Dieser Fluss entspringt von den Bergen in der Ortschaft Zengezur dağlarından (Berg Kapıcık) und fließt durch die Provinz Zengilan. Es ist der linke Nebenfluss von Aras und ist 85 km lang. Die chemischen Abfälle der in der Republik Armenien befindlichen Fabriken wie die Kupfer-Molybdän-Fabrik in Kaçaran und die Kupferanlage in Kafan und die biologischen Abwässer der Städte Kafan und Kaçaran (Dörfer, Krankenhäuser, landwirtschaftliche Anlagen) fließen unmittelbar ohne gereinigt zu werden in den Fluss Okçuçay, der sich in Aserbaidschan in der nähe des Dorfes Şerikan fließt. Aus diesem Grund ist die Eben um den Fluss ausgestorben.

Basitçay – Linker Nebenfluss des Flusses Aras und entspringt in der Republik Armenien. Die Länge des Bachs beträgt 44 km (17 km im aserbaidschanischen Gebiet). Der Bach wird mit den Abfällen der Schweinefarmen in den Bergdörfern der Republik Armenien verschmutzt.

Gargar çayı – Dieser Bach entspringt in der Ortschaft Şuşa in 2080 m Höheund fließt durch die Provinzen Hankendi, Hocalı, Kelbecer und Ağcabedi. Der Bach Gargar besteht aus den Verbindungen der Flüsse Zarıslı und Halfeli. Der Höhenunterschied zwischen der Quelle und der Mündung beträgt 2080 m. Die Nebenflüsse sind Ballıca, Bedere, Dağdağan u. a.

Çaylakçay – Linker Nebenfluss von Aras. Fließt durch das Gebiet Cebrail. Die Länge beträgt 32 m. Der Fluss entspringt in den Südhängen des Kleinen Kaukasus (1750 m). Der Fluss wird mit Regenwasser gespeist. Aufgrund der umfangreichen Bewässerung durch diesen Fluss ist das Ende des Flusses nicht zu erreichen.

Seen

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Seen in der Region Karabach von Aserbaidschan
Die Seen in Karabach sind im Allgemeinen durch Gletscher entstanden. Diese befinden sich in 2800-3500 m Höhe der Berge Murovdağ und Delidağ. Diese werden generell durch Schnee und Eiswasser gespeist und sind allesamt Süßwasserseen. Diese Seen sind:

Großer Alagöl – Dieser See befindet sich in der vulkanischen Hochebene von Karabach und 2729 m über dem Meeresspiegel. Die längste Stelle beträgt 3,7 km, die breiteste mehr als 9 m, das Volumen beträgt 24,3 Millionen m³.

Der Kleine Alagöl befindet sich 2739 m über dem Meeresspiegel. Die Fläche der See beträgt 1,2 km². Die tiefste Stelle beträgt 4 m. Um die Seen Großer und Kleiner Alagöl ist Weideland.

Am nordöstlichen Hang des Işıklı-Berges, 2666 m über dem Meeresspiegel befindet sich Karagöl. Karagöl befindet sich Nachitschewan an der Grenze zwischen der Ortschaft Laçin und der Region Gorus von Armenien. Es ist einer der höchsten Bergseen. Die Fläche beträgt 1,8 km², das Volumen 10,2 Millionen m³. Die tiefste Stelle beträgt 10 m.

In der vulkanischen Hochebene von Karabach befindet sich der verhältnismäßig kleine See Periçınkıl in 2961 m Höhe. das Volumen beträgt 2,4 Millionen m³, die Fläche 0,94 km². Die tiefste Stelle beträgt 5,4 m.

Quelle

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In unseren z. Z. besetzten Regionen sind auch sehr viele Wasserquellen vorhanden. Ab der Kreisstadt Laçin, im Dorf Alican sind zahlreiche Mineralquellen mit hohen Durchflussmengen vorhanden, die aus magmatischen Schichten kommen. Unter diesen Wasserquellen sind die in Turşsu, Kalederesi, Ağanus, Hırmanlar, Tigig, Turş-tigig, Nureddin (hohe Durchflussmenge), Nağdalı, Hacıhanlı (Hallanlı, Başlıbel – in der Kreisstadt Kelbecer) aus Sicht der Heilkraft die wichtigsten.

Auch die balneologisch sehr wichtigen und weltberühmten Heilbäder von Kelbecer mit den Namen Yukarı İstisu, Aşağı İstisu, Keşdek, Karasu, Tuthun, Mozçay, Koturlusu (allgemeine tägliche Reserve 3093 m3/Tag) befinden sich in den besetzten Gebieten und diese Naturschönheiten können seit mehr als zehn Jahren weder von Aserbaidschanern, noch anderen Gästen aus aller Welt benutzt werden.
In der Kreisstadt Kubadlı sind mehr als 600 Mineralquellen, Heilbäder vorhanden.

Wasserspeicher

suanbarlari

In der Region Karabach von Aserbaidschan befinden sich einige landesweit wichtige Staudämme. Als Beispiel ist der auf dem Fluss Terterçay errichtete Serseng Staudamm zu nennen. Dieser Staudamm wurde 1976 errichte. Das Wasservolumen beträgt 565 Millionen m³, die Fläche 14,2 km², die Höhe 726 m.

Der 1964 errichtete Haçınçay-Staudamm hat ein Volumen über 23 Millionen m³, die Höhe beträgt 507 m, die Fläche 1,76 km² ‘dir.

Auch der höchstgelegene Kanlıgöl-Staudamm befindet sich in Karabach. Das Volumen beträgt 1,0 Millionen m³, die Fläche 0,1 km², die Höhe 2420 m. Dieser Staudamm wurde 1965 gebaut.

Der Arpaçay-Staudamm befindet sich auf dem gleichen Fluss und wurde 1977 gebaut. Der Staudamm wird durch den Fluss Arpaçay versorgt. Das Wasservolumen beträgt 150 Millionen m³, die Fläche 6,3 km ², die Höhe 955 m.

Der Ağdamkend-Staudamm wurde 1962 auf dem Fluss Gargarçay gebaut. Das Wasservolumen beträgt 1,6 Millionen m³, die Fläche 0,5 km² und die Höhe 291,5 m.

Bodenschätze

tebiiehtiyat

Die reichsten aserbaidschanischen Gebiete mit Naturressourcen befinden sich in den besetzten Gebieten. Es ist bekannt, dass sich in diesen besetzten Gebieten 155 Lagerstätten befinden vor allem 5 Gold-, 6 Quecksilber-, 2 Kupfer, 1 Blei- und Zinkminen, 19 Verblendstein-, 10 Sägesteingruben, 4 Minen mit Zementrohstoffen, 13 verschieden Bausteine, 1 Rohstoffmine für Natron, 21 Vulkanasche, 10 Lehm-, 9 Sand- und Kiesstätten, 5 Stätten für Bausand, 9 Gips, 1 Perlit, 1 Obsidian, 3 Vermikulit, 14 Ziersteine (Achat, Onyx, Jade, Pefritoid usw.), 11 unterirdische Süßwasservorkommen und 10 Mineralwasserstätten. Diese sind für das wirtschaftliche Potential des Landes sehr wichtig.
In der Kreisstadt Şuşa sind Lagerstätten des Şuşa-Verblendsteins, Keceldagh (Lisokor)-Lehm, Şuşa-Wasserquellen unter Tage, die Mineralbäder Şirlan und Turşsu, die hinsichtlich der Therapieeigenschaften dem des berühmten Heilbades Essentuki in nichts nachstehen.
In der Provinz sind Stätten vorhanden, in denen die Verbundsteine von Zerinbağ und Ağçay, Kalkstein von Şuşa, Lehm von Hocalı, Sand-Kies-Gemisch in Hankendi (Esgeran-Gruppe) und die unterirdischen Süßwasservorkommen von Hankendi zu finden.

In der Region Hocavend ist der Verbundstein Gabbro, Kalkstein von Hocavend und unterirdische Süßwasservorkommen zu finden.
In der Ortschaft Ağdere sind in der Stätte von Kızılbulak Gold- und Kupfervorkommen, in der Stätte Mehman Blei, Zink, Eisenkupfer, in der Stätte Canyatak-Gülyatak Gold, in der Stätte von Ağdere, in der Stätte von Şorbulak-I, Şorbulak-II Sägesteine, ferner Kalkstein- und Gipsvorkommen vorhanden. Auch unterirdische Süßwasservorkommen wurden in Ağdere festgestellt.
In der Ortschaft gibt es die Stätte von Şahbulak, wo der für die Herstellung von Sägestein wichtige Kalkstein, das bei der Produktion von Zement verwendete Çobandağ Kalkstein, Lehm in Boyahmedli und in Şorbulak; die Stätte in Gülablı mit Kalkstein; die Lehmstätte von Ağdam, welche bei der Herstellung von Ziegelsteinen verwendet wird; 2 (Haçınçay und Gargarçay) Stätten mit Sand-Kies-Gemisch, welche sich allesamt in den von den Armeniern besetzten Gebieten befinden.

Reserven

qoruq

In der Region Karabach von Aserbaidschan befanden sich 3 Forstgebiete:

Staatliches Forstgebiet Türyançay
Dieses Gebiet wurde am 6. Mai 1958 in der Region der Provinzen Ağdam und Yevlah in einer Höhe von 400 – 650 m über dem Meeresspiegel zum Forstgebiet ernannt. Das Gebiet hat ein gemäßigtes warmes Klima, im Winter trocken. 73 % der Fläche besteht aus einem Waldgebiet, die anderen Bereiche sind freie Flächen. Hier gibt es 4 Wacholdersorten. Im Forst befinden sich 60 unterschiedliche Bäume und Sträucher. Auch wenn die Anzahl der Tiere gering ist, sind doch zahlreiche Arten vertreten. Es gibt 24 Arten von Säugetieren, 20 Reptilien, 112 Vogelarten, 3 Amphibien.

Staatliches Forstgebiet Basitçay
Das Waldgebiet Basitçay wurde mit Beschluss der aserbaidschanischen Regierung vom 4. Juli 1974 in der Ortschaft Zengilan zum Forstgebiet ernannt. Das Gebiet befindet sich im Südwesten von Aserbaidschan, im Gebiet der Provinz Zengilan, im Bett des Baches Basitçay.
Die Region ist im Allgemeinen hügelig, die Höhe über dem Meeresspiegel beträgt 600 – 800 m. Das Klima ist m Winter trocken, ansonsten herrscht ein gemäßigtes Klima.
Das Forstgebiet Basitçay umfasst 100 Hektar an Bergahornen. Diese befinden sich um das Gebiet um den Fluss Basitçay und dessen Nebenfluss Şıhauzçay. Hier sind Mischwälder mit Bergahornen weit verbreitet. Im Mischwald gibt es ferner Walnussbäume, Silberweide, Espen u. a. Bäume; Sträucher wie Hagebutte u. ä. Um den Forst herum leben Füchse, Schakale, Füchse, Wildschweine, Dachse, Hasen, Nagetiere, Säugetiere, Tauben u. a. Vögel.

Staatliches Forstgebiet Karagöl
Das Forstgebiet Karagöl wurde am 17. Oktober 1987 mit gemeinsamem Beschluss der Republik Aserbaidschan und Republik Armenien errichtet und zum Forstgebiet der Republiken erklärt. Das Forstgebiet Karagöl befindet sich zwischen den Regionen Laçin und Gorus und 2658 m über dem Meeresspiegel.
Die Winter sind sehr trocken. Im Gebiet sind um die hohen Berge herum typischen Weideflächen vorhanden. Hie gibt es 102 Pflanzenarten und Unterarten. Diese bestehen aus 68 Arten und 27 Unterarten. Seltene und endemische Pflanzen liegen außerhalb des Forstgebietes.
Das Forstgebiet Işıklı Karagöl und Umgebung war seit jeher aserbaidschanisches Gebiet, doch die momentane Besetzung der Region durch die Armenier beeinflusst die Region negativ.

Heiligtümer

yasaql

In der Region Karabach von Aserbaidschan befinden sich folgende Naturschutzgebiete:

Staatliches Naturschutzgebiet Laçin
Das staatliche Naturschutzgebiet Laçin befindet sich in der Provinz Laçin. Im November 1961 wurde die Region zum Naturschutzgebiet erklärt, um die Tiere und Vögel der Region zu schützen und zu vermehren. Die Fläche beträgt 21,4 Tausend Hektar. Im Naturschutzgebiet befinden sich seltene Tierarten wie Rehe, Bergziegen, Wildschweine, Bären, Halsbandfrankoline, Rebhühner. 21370 Hektar des Gebietes sind gebirgig.
Nach der Zählung im Jahr 1989 wurden 96 Bergziegen, 320 Rehe, 110 Bären, zahlreiche Dachse, Hasen u. a. Tiere und Vögel wie 1500 Rebhühner, Tetra-Vogel, Wachteln verzeichnet.
Nach der Zählung im März 1991 ist aufgrund der Jagd der Besatzungskräfte die Zahl der Tiere und Vögel zurückgegangen. Ab den 90er Jahren wurden viele Tiere ausgerottet.
In der Region befindet sich im Waldgebiet von Hacışamlı die wertvollste Baumsorte Roteiche. Um diese Bäume zu nutzen, haben Franzosen während der Zarenherrschaft von Hankendin aus über die über die Kırkgız-Berge eine Straße gebaut. Doch während der Sowjetherrschaft konnten sie die Bäume nicht fällen und mitnehmen.
Heut wird das Gebiet von armenischen Streitkräften besetzt.

Staatliches Naturschutzgebiet Kubadlı
Eines der größten staatlichen Naturschutzgebiet von Aserbaidschan ist das Naturschutzgebiet Kubadlı. Die Region in den Provinzen Kubadlı und Laçin wurde im Juli 1969 zum Naturschutzgebiet erklärt. Diese Region umfasst den nördlichen Bereich der Kreisstadt Kubadlı: die Dörfer Basarat, Deştahat, Muradhanlı, Amudurh, den südlichen Bereich der Provinz Laçin: Ober-Ferecan, Unter-Ferecan, Suarası Kışlak, Hanlar, in Bergkarabach hingegen die Dörfer Hocabird, Arpa Gedik, Tağ. Die Fläche beträgt 20000 hektardır.
In der Region wachsen die Bäume Roteiche, Walnussbäume, Birke, die Sträucher Wacholder, Hagebutte, Brombeere. Das Reichtum des Waldes bietet auch für die Tiere ein passendes Umfeld. Hier leben Tierarten wie Reh, Ziege, Wildschaf, Wildschwein, Bär, Tiger, Luchs, Fuchs, Schakal, Dachs, Hase, ferner die Vögel Halsbandfrankolin, Rebhuhn, Waldhahn, Hühner u. a.
Das Gebiet wird heute von armenischen Streitkräften besetzt. Die Besetzer fällen die Roteichen im Gebiet Kelbecer und verkaufen diese für die Cognacproduktion ins Ausland, verwenden die Walnussbäume für die Möbelherstellung, jagen die Tiere.

Staatliches Naturschutzgebiet Daşaltı
Das staatliche Naturschutzgebiet Daşaltı wurde mit Erlass vom 24. Dezember 1981 (im Jahr 1988) in den Regionen Şuşa und Askeran zum Naturschutzgebiet erklärt. Die Fläche beträgt 450 Hektar. Die Städte Şuşa und die Provizn haben die schönste Natur von Aserbaidschan und sind reich an historischen Bauten. Deren Schutz ist aus Sicht der Natur und der Geschichte sehr wichtig.
Im Gebiet sind zahlreiche Wälder, Sträucher und Pflanzen vorhanden uns ist wie ein Freiluftmuseum. Hier gibt es die Bäume Eiche, Birke, Apfel-, Birnen-, Pflaumenbäume, Sträucher wie Hagebutte seltene endemische Pflanzen.
In der Region sind die Tiere Reh, Wildschwein, Hase, Wolf, Schakal und zahlreiche Vögel beheimatet.
Das Naturschutzgebiet wird seit 1992 von armenischen Streitkräften besetzt und wurde vollkommen vernichtet.

Staatliches Naturschutzgebiet Arazboyu
Das staatliche Naturschutzgebiet Besitçay befindet sich in der Kreisstadt Zengilan, an der Grenze zu Iran, am linken Ufer des Aras-Flusses und wurde im Juni 1993 zum Naturschutzgebiet erklärt. Die Länge beträgt 50 km, die Breite 50-100 m, an einigen Stellen 200-250 m und ist 2,2 Tausend Hektar groß.
Zweck der Gründung des Naturschutzgebiets war der Schutz der Baumbestände, ferner der Fauna und der Flora, der Wahrung des Wasserbestands und der biologischen Vielfalt.
Vor der Besetzung lebten im Naturschutzgebiet der Bestandszählung nach ca. 300 Wildschweine, 7 Bären, 350 Füchse, 300 Schakale, 70 Dachse, 12 Rehe. Unter den Vögeln waren Halsbandfrankolin, Rebhuhn, Waldhahn, Wachteln, Stockenten vorhanden.
Das Naturschutzgebiet wird heute von armenischen Streitkräften besetzt.

Die Umweltprobleme

ekoproblem

Der von Armenien begonnene Krieg führte dazu, dass in der besetzten aserbaidschanischen Region Bergkarabach und umliegenden Regionen die Städte und Dörfer verwüstet wurden, gleichzeitig die Fauna und Flora der Region zunichte gemacht und das ökologische Gleichgewicht zerstört wurde. Nach der Besetzungspolitik von Armenien wurden natürliche Ressourcen, vor allem die im Gebiet unter Schutz stehenden Wälder und Vegetation unerbittlich zerstört. Die eigenständige Vegetation der Natur von Aserbaidschan, mehrer hundert Jahre alten Bäume, Wasserfälle, Höhlen, Parkanlagen, geologische Strukturen, paläontologische Bereiche werden vernichtet.
Wälder als Teil der Biosphäre bilden einen Teil der Nahrungskette und hier leben unterschiedliche Pflanzen- und Tierarten. Die Abholzung in den besetzten Gebieten nahm immense Ausmaße an. Um im Jahr 1988 den Arbeitern der Aluminiumfabrik «Kanaker» in Armenien eine Erholungsstätte zu errichten, wurden ohne Erlaubnis der Behörden Aserbaidschans auf willkürliche Weise im Tophana-Wald von Karabach die unersetzlichen Bäume erbarmungslos gefällt. Die Abholzung der Wälder in den besetzten Gebieten führten zur Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts der Region und kann dazu führen, dass ökologische Naturkatastrophen in der Region Südkaukasien zustande kommen. Die Wälder werden für militärische Zwecke, als Baumaterial, zur Möbelherstellung und andere Zwecke mithilfe der Soldaten gefällt und mittels Militärfahrzeuge abtransportiert. Entlang der Murovdağ-Bergkette wurden in der Ortschaft Ağdere in den Wäldern Talış, Gülüstan, Baranbart 100 Hektar an Mastixbäumen, Tannen, Eichen usw. gefällt.

Zurzeit werden ertragreiche Mastixbaumbestände des Forstbetriebs von Ağdere und Hankendi, am Fluss Şelve der Ortschaft Laçın dekorative und große Rote Eichen, im Forstgebiet Besitçay wunderschöne Platanen, Mastixbäume des Forstbetriebs Kelbecer durch Armenien abgeholzt und ins Uasland exportiert.
Einige der im staatlichen Naturschutzgebiet befindlichen Platanen sind zwischen 1200-1500 Jahre alt. Der Durchmesser dieser Bäume betragen mehr als 4 m, die Höhe mehr als 54 m. Diese Bäume, die es in Europa kein zweites Mal gibt, werden von den Besetzern erbarmungslos zunichte gemacht.
Die Araz-Eiche wird von den Besatzungskräften der Armenier seit Jahren als Brennstoff verwendet. Die Vernichtung dieser auf der Welt nur in diesem Gebiet vorkommende Sorte dieses Baumes kann als ökologisches Genozid betrachtet werden.
Im südlichen Bereich der Ortschaft Yusifcanlı in der Ortschaft Ağdam wurden Wälder und andere Flächen vernichtet. Die im Nordosten von Novruzlu befindlichen Wälder (Kreis Ağdam) wurden abgeholzt und mit Militärfahrzeugen der armsnischen Armee abtransportiert.

Im Bericht des internationalen Forschungszentrums gegen den Terror und die Korruption auf der Welt «Bank-Enformasyon» heißt es:
1. 107 ha an Waldbestand in der Kreisstadt Zengilan wurden fast komplett abgeholzt, Platanen an Möbelfabriken vom Iran und anderen Bau- und Industriefirmen verkauft.
2. Aufgrund der Stationierung der armenischen Streitkräfte wurden 42 ha des Waldes vernichtet.
3. 2000 wurden 70 Platanen zu je 100 US-Dollar an das Gouvernement von Teheran verkauft.
4. 110 Platanen wurden entwurzelt und an der Küste der Göyçe-See (Sevan) und in der Nähe der Stadt Eriwan eingepflanzt.
5. Im Waldgebiet Besitçay wurden zwischen 1995-1997 89 armenische und 136 persische Tuberkulose-Patienten kuriert.
In dieser Zeit wurden aufgrund der Abholzung von Bäumen zum illegalen Bau von Straßen, Bombardierungen und Bränden in den Ortschaften Gazah, Tovuz, Zengilan, Gedebey, Kelbecer, Hanlar, Gubadlı und der Autonomen Region Bergkarabach mehr als eine halbe Million Bäume, 152 Baumsorten, 13197,5 Hektar wertvolles Forstgebiet, 665 Hektar natürliche Rehabilitations-Wälder, 75 Hektar künstliches Waldmaterial, zum Naturdenkmal ernannte 5 geologische Strukturen zunichte gemacht, als Handelsware missbraucht. Außerdem wurden Weingebiete zunichte gemacht und Betonpfeiler bei der Errichtung von Verteidigungsanlagen verwendet.
In den besetzten Gebieten, vor allem in der Kreisstadt Ağdam befinden sich aus Armenien transportierte radioaktive Abfälle. In Bergkarabach wurden 250 Tausend Hektar an Waldflächen mit nuklearen Abfällen verschmutzt.
Sehr große Weideflächen der Kreisstadt Kelbecer wurden zerstört.
Die Wasserquellen und Kanäle der Region spielen nicht nur für die Ökologie dieses Gebiets, sondern auch für die der umliegenden Gebiete eine wichtige Rolle. Die in den besetzten Gebieten vorhandenen Flüsse werden durch die Armenier mit Abfällen und Abflüssen verschmutzt. Die Flüsse Honeşen, Gar-Gar, Haçınçay, Terter entspringen aus den besetzten Gebieten. In diese Flüsse fließen Kanalisationen und schmutzige Abflüsse.

Der ökologische Zustand des Flusses Araz, welcher für die Natur der Autonomen Republik von Nachitschewan eine wichtige Rolle spielt, ist noch schlimmer. Die jahrelange Verschmutzung des Araz-Flusses durch Armenien führte dazu, dass sehr seltene Fischarten ausgestorben sind. Die eingetragene Zahl der 21 Fischarten reduzierte sich in 10-15 Jahren auf 16.
In der Lagerstätte Zod wird beim Abbau von Gold das für die Gesundheit des Menschen sehr gefährliche Zyankali verwendet und das Wasser-Zyankali Gemisch wird in den Araz-Fluss geleitet. Das führt dazu, dass im Südkaukasus das von Armenien besetzte Gebiet der Boden, die Atmosphäre und das ökologische Gleichgewicht gestört wird.
Bei Menschen, die das Wasser der Bäche Köndelençay und Kuruçay, die aus der Ortschaft Fuzuli entspringen, für die Körperreinigung verwenden, wurden unterschiedliche Hautkrankheiten diagnostiziert. Der Grund hierfür ist das Laboratorium der Armenier, das in der Ortschaft Fuzuli zwischen den Dörfern Seyidmahmudlu und Karahanbeyli Forshcungen über ansteckende Krankheiten durchführt.
Während die technische Wartung des Serseng-Staudamms unterlassen wird, werden auch die Regeln der Wassernutzung nicht eingehalten. Da der Staudamm in einem kritischen Zustand ist, ist das Leben von 400 Tausend Menschen in Gefahr, die im Gebiet unterhalb des Staudamms Leben. Ferner wird seit der Besetzung des Serseng-Staudamms 85-90 % des Wassers auf unangebrachte Weise im Winter freigegeben.
In der besetzten Ortschaft Kelbecer der Republik Aserbaidschan wird das Wasser „İstisu“ abgepackt. Auf den Flaschen steht angeblich, dass dieses Wasser in der armenischen Region Cermuk entspringt. Über die chemische Zusammensetzung ist ein persisches Etikett abgedruckt.
Die armenischen Nationalisten stellen im besetzten Gebiet Karabach Rauschgift har und haben das Gebiet zu einem Unterschlupf für Terror umgestaltet.
Die an der Front liegenden Gegenden der Ortschaften Ağdam, Fuzuli, Cebrayıl, Terter und Hocavend wurden durch armenische Milizen vorsätzlich in Brand gesetzt. Während die Brände in der durch die Armenier besetzten Region tausende von Hektar groß sind, verbreiteten sich die Brandherde auch in den unter der Kontrolle von Aserbaidschan liegenden Gebieten und richtete großen Schaden an. Die Brände haben die angebauten Felder vernichtet und zu einer Reduzierung der Wasserquellen geführt.

Ethnischenr Bestand

Anfang des 20. Jahrhunderts schrieb der armenische Historiker N. Adons hinsichtlich der Abstammung der Armenier, dass die Armenier in Frigya aufgrund der Angriffe der Kimmerer im 7. Jahrhundert v. Chr. die Gebiete in Kleinasien, wo sie zwangsweise eingekesselt waren, verließen und isch mit dem Volk der Aramey vermischten. Aufgrund der Fusion der Bewohner von Frigya mit den Einwohnern Arameischer Abstammung wurde der Kern des armenischen Volkes geformt. Die doppelte Bezeichnung der Armenier als Hayk und Armenius ist der sicherste Beweis, dass diese aus zwei Völkern bestehen. Anfang des letzten Jahrhunderts schrieb ein anderer armenischer Forscher, B. Işhanyan, folgendes: „Der eigentliche Staat der Armenier … ist Kleinasien, d. h. er liegt außerhalb der Grenzen Russlands und außer ein paar armenischen Regionen im Südkaukasus (vor allem in der Region Irewan) waren diese in unterschiedlichen Regionen des Kaukasus im letzten Jahrhundert zerstreut“.
Auch die armenischen Historiker des frühen Mittelalters wie Ananiya Şiraklı, Moisey Horenli u. a. bestätigen, dass Bergkarabach (Arsak) eines der historischen Staaten von Albania war. Im Werk von Musa Kalankatlı „Albanische Geschichte“ sind keinerlei Angaben über das Leben der Armenier in Arsak vorhanden.

In historischen Dokumenten zur Einwohnerzahl von Karabach aus dem Jahr 1823 steht, dass es damals in Karabach eine Stadt und 629 Dörfer gab. 436 von diesen Dörfern waren aserbaidschanisch, 161 armenisch, 2 ohne einheitliche Abstammung. Bei 30 Dörfern konnte die ethnische Abstammung nicht festgestellt werden. Gemäß den Einwohnerzahlen aus dem Jahr 1823 wurden auch Siedlungen mit 2, ja sogar mit 1 Haus mit armenischen Bewohnern als armenische Dorf bezeichnet. Das legt dar, dass die Dörfer, deren ethnische Zusammensetzung nicht festgestellt werden konnten, hauptsächlich türkische Dörfer waren.
Gemäß den historische Daten haben nur Einwohner türkischer Abstammung das Khanat von Karabach während des russisch-iranischen Krieges verlassen. Den Daten aus der Volkszählung aus dem Jahr 1823 sind keinerlei Daten darüber vorhanden, dass Armenier Karabach verlassen haben. Im Gegenteil: gemäß den erwähnten Unterlagen haben zwischen 1817-1823 sind ins Khanat Karabach aus den Regionen Hoy, Beyazid, Van und Iran Armenier zugezogen. Am 24. April 1828 wurde Lazarev, dem Leiter der Paskeviç-Umsiedlungspolitik, die Anweisung erteilt, einen Großteil der Armenier, vor allem die armen Menschen nach Karabach um zusiedeln.
1911 schrieb der russische Forscher N. Şavrov, dass zwischen 1828 und 1830 aus dem Iran 40000, aus der Türkei 84600 Armenier nach Südkaukasus umgesiedelt wurden und in den Gouvernements Yelizavetpol und Irevan, vor allem in den Bergregionen von Yelizavetpol (Bergkarabach), wo es früher keine Armenier gab und an der Küstenregion der See „Göyçe“ diese sich niederließen. Şavrov schrieb auch, dass von den mehr als 1 Million 300 Tausend Armeniern im Südkaukasus mehr als 1 Million Armenier sind, die in diese Region umgesiedelt wurden.
In Artikel 15 des „Türkmençay-Vertrages“ vom 10. Februar 1828 befand sich eine Bestimmung über die Umsiedlung von Armeniern. Um die Umsiedlung der Armenier zu organisieren, wurden die Umsiedlungskomitees von Irevan und Nachitschewan gegründet. Den Auswanderern wurden wichtige Privilegien gewährt. Sie wurden für 6 Jahre von der Zahlung von Steuern und Verpflichtungen befreit. Auch die Abfindung aus dem Iran wurde erhöht. Gemäß dem Erlass der Imperators Nikolay I. vom 21. März 1828 wurden die Khanate Nachitschewan und Irevan von Aserbaidschan aufgelöst, stattdessen eine neue administrative Region mit der Bezeichnung „Armenisches Gebiet“ unter der Leitung von russischen Richtern erstellt. 1849 wurde die Bezeichnung dieser Region geändert und als Gouvernement von Irevan bezeichnet. Ende 1922 wurde der Plan vorgeschlagen, Karabach in administrative Bergregionen und Talregionen zu unterteilen. In diesem Zusammenhang hat eine Kommission bestehend aus Karayev, Dövletov und Mirzoyan einen Vorschlag erstellt und diesen bei der Parteiversammlung des transkaukasischen Regionalkomitees vorgelegt. Mit Vorschlag des Regionalkomitees hat die kommunistische Partei von Aserbaidschan am 1. Juli 1923 der Autonomen Provinz Bergkarabach die Autonomie verliehen und am 7. Juli der Beschluss veröffentlicht. Somit wurde die Autonome Republik Bergkarabach gegründet.
Die Autonome Republik Bergkarabach wurde damals aufgrund der Verantwortungslosigkeit der an der Macht stehenden Personen nicht gemäß geographischer Kriterien, sondern ethnischen Kriterien gegründet. Dies führte zu einem Beschluss zugunsten der Armenier. Als Beispiel ist zu nennen, dass die 10-20 km entfernten aserbaidschanisch-türkischen Dörfer in der Nähe der Ortschaft Ağdere nicjht innerhalb den Grenzen der Republik eingeschlossen wurden, dagegen 40-60 km entfernte armenische Dörfer mit eingenommen wurden. Somit wurden die Berg- und Talregionen von Karabach voneinander getrennt.
Der allgemeinen Volkszählung aus dem Jahr 1989 zufolge betrug die Zahl der Aserbaidschaner 40,6 Tausend. Ab und an verhinderten zwangsweise Deportation der Aserbaidschaner aus ihrem eigenen Vaterland, dass diese Zahl ansteigt.

Flora von Garabach

flora

Das Territorium der Republik Aserbaidschan hat eine reiche Flora. Hier sind mehr als 4500 vielblümige Pflanzenarten von hoher Sorte verbreitet. Nach der gemeinsamen Zahl der Arten  ist Flora von Aserbaidschan die reichste unter den Republiken  von Süd-Kaukasus. Also, DIE IN DER Republik verbreiteten Pflanzarten bilden 66% der Gesamtzahl der im Kaukasus wachsenden Pflanzarten.

Der Reichtum der aserbaidschanischen Flora und die Vielfalt der Pflanzendecke ist mit seinem Verschiedenheit der physisch-geographischen und naturell-historischen seiner Bedingung und auch unter dem Einfluss der weiten floristischen Bereichen formierten komplizierten Geschichte verbunden.   Azərbaycan.

Auf den von Armenie okkupierten Territorien Aserbaidschans wird 247 352 Ha Waldfläche geblieben. Meiste hiesige Pflanzen sind endemische Arten und wachsen nirgend in der Welt natürlich.

Die auf dem Territorium von Garabach verbreitete Pflanzen:

Gewöhnlicher Buchsbaum – pirkal (Ilex hyrcana Pojark) – Reliktart. Es gibt die Gefahr des Verschwindens. Neben Chankendi um die Dörfern Badara und Daschalty herum vor. Wachst als Dickichte in den Buchen-, Hagenbuchen- und in Mischwäldern.

Kaukasisches Schneeglöckchen (Galanthus caucasicus (Baker), A.Gross) – aus der Familie Narzissengewächse. Ist eine seltene Art mit kleinem Areal. Wachst in Schuscha und Fisuli (um Ketschal-Gaya und Topchana herum). Wachst in den relativ offenen Teilen des Waldes und in den Waldrändern und  um Dickichte herum. Es gibt die Gefahr des Verschwindens.

Pyrethrum – aus der Familie Korbblüter. Seltene endemische Art von Aserbaidschan. Wachst in der alpischen Zone von Bergkarabach. Die Art kommt selten vor.

Schwarzwurzel schöner (Sjorzonera pulchra Lomak) – aus der Familie Korbblüter. Seltene endemische Art von Aserbaidschan. Im Aserbaidschan kommt nur auf dem Territorium von Berg Siyaret und Topchana des Bezirks Chodschavend von Bergkarabach vor. Wachst in den felsen-schotternischen Berghängenvon der mittleren Bergzone bis der subalpischen.

Schöne telekie – aus der Familie Korbblüter. Die seltene Pflanzart. Ist im Bergkarabach und Kalbadschar im Dorf Yuchary Ayrim verbreitet. Wachst in hochgrasigen und Bergwiesen der mittelbergischen und  subalpischen Zonen.  Kommt nur einzeln vor.

Samtartiger Spindelsträucher  (Euonymus velutina Fisch. et Mey) – gehört zur Familie Spindelsträucher. Eine seltene Reliktart. Ist im Bezirk Chodschavend im Oberkarabach verbreitet. Wachst in hellen Wäldern, Berghängenund Tälern in der Höhe bis 1800 m.

Baum-Hasel –  gehört zur Familie Buchenartige. Ist eine verschwindende Reliktart. Wachst im Wald Tschitschekli des Bezirks Kalbadschar. Wachst gemischt in breitblätterigen Hagebuchen- und Eichenbuchenwäldern in mittleren Bergabhang (1000-1700 m hoch von Meeresniveau).

Gewöhnliche Kastanien – aus Buchenfamilie. Ist eine Reliktart, deren Areal allmählich verschwindet. Ist im Oberkarabach um Chankendi herum verbreitet. Wachst in Bergtälern und in feuchten Tonboden der Schluchten von NordBerghängender Bergzone an der Höhe 600-1100 m von Meeresniveau.

Aras-Eichen – aus Buchenfamilie. Seltene endemische Art. Ist im Bezirk Sangilan (um die Dörfer Bartas, Göyali, Ördekli, Sayifli, Ketschikli, Yuchary Yemesli herum) verbreitet. Wachst in hinteren Bergzonen in der Höhe 1000-1300 m von Meeresniveau.  Bildet seltene xerophile Wälder. Wird im Bezirk Sangilan auf dem Territorium von 10 Tausend Ha als seltene Pflanze gesichert.

Schoranyer Allermannsharnisch – aus der Familie Schwertliliengewäsche. Ist um Bezirk Sangilan herum verbreitet. Man nimmt allgemein an, dass sie eine verschwundene Art ist.

Karabachische Tulpe (Tulpa karabashensis Gross) – aus der Familie Liliengewäsche. Ist eine seltene endemische Art von Südkaukasus. Ist in den Dörfern Schuscha, Topchana, Domu, Tag und Tug von Bergkarabach verbreitet. Wachst in den Stein- und SchotterBerghängenin der Höhe 1800 m von Meeresniveau. Kommt einzeln vor.

Schmidt Tulpe (Tulipa schmidtii Fomin) – aus der Familie Liliengewäsche. Gehört zum Südkaukasus, ist eine verschwindende endemische Art. Wachst zwischen den Dickichten in den Bezirken Chodschavend, Schuscha, Dschabrayil.

Stock-Rose von Sachsagan (Alcea sachsashanica İljin) – aus der Familie Malvengewäsche. Ist eine seltene endemische Art von Aserbaidschan. Ist in Chankendi, Schuscha (Berg Saghsaghan und Dschydyr Ebene) und Chodschavend verbreitet. Wachst in der Höhe 1700 m von Meeresniveau in trockenen Steinzonen.

Langblättriges Waldvöglein (Cephalanthera longifolia (L.) Fritsjh) – Hat vermindertes Areal und kommt selten vor. Kommt um Chankendi herum. Wachst in Wald- und Strauchdickichten der hinteren und mittleren Bergzonen.

Busen-Ragwurz (Ophrys caucasica Woronow ex Grossh) – eine seltene endemische Art von Kaukasus. Wachst zwischen den Felsenorten der mittleren Bergzonen, in den grasigen Bergabhängen, Waldrändern, Dickichten auf den Territorien von Bezirken Dschabrayil, Gubadly.

Violetter Dingel – eine seltene Pflanzenart der monotypischen Art. Wachst in den lichten Wäldern, zwischen den Dickichten, in den Waldrändern von Waldzonen von Bergkarabach.

Östliche Platane (Platanus orientalis L. (P. digitifolia Palb)) – eine verschwindende Reliktenart. Ist in den Tälern Beschitschay und Ochtschutschay des Bezirks Sangilan verbreitet. Wachst am Ufer der Flüsse, in der Höhe 1000 m von Meeresniveau, auf den durch Gruntwässer angefeuchteten Territorium.  Wird im staatlichen Naturschutzgebiet Beschitschay geschützt.

Einkorn (Triticum monococcum L) – eine seltene Art. Ist im Bergkarabach um Chankendi, Topchana herum, in den Bezirken Schuscha, Latschin verbreitet. Wachst auf dem trocknen, Schotter-, Sand-, Tonboden. Hat eine wichtige Selektionsbedeutung.

Gewöhnlicher Granatenapfel – ist eine auf den Naturgrenzen mindernde Menge habende Reliktenart. Ist in den Bezirken Sangilan und Dschabrayil verbreitet. Wachst in den trocknen Berghängen in den Flusstälern.

Gewöhnliche Waldkirsche – ist eine seltene verschwindende Art. Ist in den Bezirken ölatschin, Agdara verbreitet. Wachst in den mittleren und oberen Berghängen, in den Waldrändern,  am meisten in den breitblätterigen Wäldern.

Mittelmeer Feuerdom (Pyracantha coccinea Roem) – ist eine den Inseln des östlichen Mittelmeeres charakterliche seltene Art. Im Bergkarabach, im Dorf Daschalti neben Schuscha verbreitet. Kommt den Fluss entlang, in den Waldrändern, lichten Wäldern, Dickichten, Steinberghängen in der Höhe 1800 m von Meeresniveau.

Kaukasische Tollkirsche – ist eine verschwindende und mindernde Areal habende Art von europäischer Herkunft. Wachst in den Bergbuchenwäldern von Kleinem Kaukasus, in den Rändern der Wege, in den Tälern.

Europäische eibe (Taxus baccata L) – eine seltene Reliktenart. ist in den Bezirken Kalbadschar und Chodschavand verbreitet. Kommt in den Arten Hagebuche in der Höhe 1900 m von Meeresniveau vor. Muss man vorhandenseiende Bäume stützen und den Bau organisieren.

Kaukasische Seidelbast – ist eine seltene Pflanzart mit verminderndem Areal. Ist in den Bezirken Dschabrayil, Gubadly verbreitet. Wachst von der mittleren Bergzone bis zur Höhe 2900 m in den trocknen gipsen, kalkigen Berghängen.

Kaukasische Zelkove (Zelkova carpinifofolia (Pall) C.Koch. (Z.hyrcana Grossh. Et Jarm)) – ist eine seltene Reliktenart von Kaukasus. Ist in den Bezirken Chankendi, Schuscha, Chodschavend, Fisuli von Bergkarabach verbreitet. Im Süd-Osten von Kaukasusgibt es die mit der georgischen Eiche gemischte Wälder und Zelkovewälder.

Waldwein (Vitis silvestris Gmel) – ist eine verschwindende und mindernde Areal habende Art. Ist in den Bezirken Chodschavend, Sangilan (Dorf Agbend) verbreitet. Wachst in Flußmärschen und in den Wäldern.

Alpische Vuldsie – ist eine seltene Art, arkto-alpische Relikt. Wachst in den Zonen von Oberkarabach und Alpen in den Felsenspalten, in den steinerne und felsige Orte. Ist eine dekorative und für die Wissenschaft sehr bedeutende Art.

Stinkender Wacholder (Juniperus foetidissima Willd) – ist eine seltene Art, wachst in der Höhe 1000 m von Meeresniveau in den trocknen Berghängen und ist in den Dörfern Tschilli, Gasansemi, Schichlar des Bezirks Dschabrayil verbreitet.

Fişer şternbergiyası (Sternbergiya fischeriana (Herb)Roem) – ist eine seltene, verschwindendes Areal hebendes Art, ist besonders  in den trocknen Berghängen auf dem Territorium vom Dorf Topchana des Bezirks Schuscha, Goytepe des Bezirks Agdam, Dovletyarly des Bezirks Fisuli (Territorium von Garakopektepe und Yelligedik) verbreitet.

Hirkanischer Gummibaum (Fikus hyrcana Grossh) – ist endemische Pflanzenart von Aserbaidschan, wachst in den Bedingungen des gemäßigtsten trocknen Klima. Ist um Schuscha, Chankendi herum verbreitet.

Iridazeen (İris acutiloba C.A.Mey) – seltene, begrenzt Areal Kaukasus endemisch. Wachst in den trocknen Ton-, Sand- und Steinberghängen und in überseeischen Sandsteinen. ist Chodschavend (um Dorf Kuropatkino herum) und ist um Schuscha herum (Topchana) verbreitet.

Iris Kamille (İris camillae Grossh) – seltene begrenzte endemische Art. Ist auf den trocknenen, Schotter- und Steinberghängen um Agdam und Asgadan herum verbreitet.

Anemone-Kusnetsov (Anemone kusnetzowii Woronow ex Grossh) – ist verschwindende Süd-Garabachische endemische Art, wachst auf dem Territorium vorheriger UdSSR nur im Aserbaidschan in hinteren Bergzonen, zwischen den Dickichten – kommt zwischen den Dörfern Dasckesan und Güslah vom Bezirk Dschabrayil vor.

Dünnblümige Akantolimon (Acantholimon tenutiflorum Boiss) – ist eine mit begrenzten Areal endemische Art von Aserbaidschan, wachst in den trocknen tönernen Schotterbergabhängen. Kommt um das Dorf Borsunlu des Bezirks Terter herum vor.

Yuliya Tulpe (Tulipa schmidtii Fomin) – ist eine seltene Art der Nord-iranischen Herkunft, wachst an dürren kalkigen und steinernen Bergabhängen. Ist sich auf genanntem Territorium in der Siedlung Soltanly des Bezirks Dschabrayil verbreietet.

Aserbaidschanische Heckenrose (Rosa Azerbajdzhanica Novopokr et Rzazade) – war eine seltene endemische Art, wachst in Stein- oder SchotterBerghängender mittleren Zone. Kommt um die Stadt Kalbadschar herum vor.

Senf (Peucedanum pauciradiatum Tamasch) – war eine seltene endemische Art(Kaukasus), wachst in Stein- oder SchotterBerghängender hinteren und oberen Zone und ist sich an um Dorf Agbend des Bezirks Sangilan herum verbreitet.

Felsenapfel (Cotoneaster saxatilis Pojark) – Seltene endemische Art von Aserbaidschan. Wachst in steinernen Bergabhängen, in Dickichten. Kommt im Dorf Agbend des Bezirks Sangilan vor.

Chary bül-bül – Seltene endemische Art von Aserbaidschan. Kommt am meisten auf dem Territorium von Garabach vor. Unterscheidet sich durch besondere Schönheit.

Es muss darauf hingewiesen werden, dass zurzeit ein Teil der reiche Flora von Garabah zerstört wurde, und anderes Teil von armenischen Okkupanten zerstört werden bedroht ist.

Fauna vom Garabach

fauna

Vom Armenien okkupierte reizende und bezaubernde Ecke Aserbaidschans – Garabach ist charakteristischster Teil des Naturgebiets Klein Kaukasus, das seltenste und unwiederholte Klima, Pflanzdecke und Tierwelt in der Welt hat. Vor der Okkupation Garabachs vom Armenien wiegte Garabach  durch seine Tierwelt unter den anderen vier Naturgebieten mit seiner reichen Bioverschiedenheit über. Unter den auf den okkupierten Territorien die Plätze eingenommenen Arten der Fauna wiegten besonders die zu Lande lebende Wirbeltiere über. Unter diesen Arten beunruhigt mehr das Schicksal der auf den zum Naturgebiet Kleiner Kaukasus gehörten Territorien Bergkarabach und Aran-Garabach in den Landschaften und Biotopen wohnenden seltenen und gefährdeten Arten.

25 Tausend Arten der Fauna Aserbaidschans sind Gliederfüßler, 630 Arten – Wirbeltiere. Ganze Fauna besteht aus 25630 Arten und Halbarten. Auf den zu dieser Fauna gehörten und unter der armenischen Okkupation seienden Territorien Bergkarabachs und seiner Außenbezirke waren die Vertreter 5307 Faunaarten und das ist 20,7% der Gesamtfauna.

Faunaarten dieser Naturschutzgebiete sind Schakal, Wildschwein, Dachs, Wildziege, Reh, Hase und andere Nagetiere;

kommen solche Vögel wie Wachtel, Alabachta, Taube, Rebhuhn, Halsbandfrankolin vor. Und auch in den Naturschutzgebieten wohnten

  1. Wildschwein,
  2. Braunbär,
  3. Wildziege,
  4. Reh,
  5. Wolf,
  6. Fuchs,
  7. Schakal,
  8. Leopard (angenommen) und a. kleine Nagetiere, aus den Vögeln Birkhühner, Wachtel, Alabachta, Rebhuhn und Raubvögel.

Einer der unter der Okkupation seiendes Territorium ist das Naturschutzgebiet Daschalty. Hauptziel in der Bildung der Naturschutzgebiete ist der Schutz des Waldfonds „Topchana“ und hier wohnenden  Reh, Wildschwein, Eichhörnchen, Hase, Wolf, Fuchs, Schakal und a. Tiere, zehnte Vogelarten.

Aus auf den okkupierten Territorien Bergkarabach und seiner Außenbezirke (Latschyn, Agdam, Fisuli, Sangilan, Gubadly, Dschabrail, Kalbadschar) wohnenden Vertreter der Insekten der Klasse der Käferchen (Insekte) wohnen auf den okkupierten Territorien Garabachs ca. 70 Arten.

Bergkarabach und seiner Außenbezirke unterscheiden sich durch Natur und Pflanzdecke von den anderen Bezirken Aserbaidschans und haben reiche wirbellose Tierwelt.  Hier verbreite vor der Okkupation Bergkarabachs und seiner Außenbezirke ca. 4500-5000 Arten. Diese Arten bilden 20% aller Gliederfüßler. Da auf den okkupierten Territorien 56 Arten der Käferchenfauna seltene, gefährdete und endemische Arten sind, wurden meiste von ihnen in die Rote Liste vom Aserbaidschan und Rote Liste der internationalen Naturschatzunion eingetragen.

Aserbaidschan hat sehr viele endemische und relikte und auch neue für die Fauna und Wissenschaft wirbellose Tierarten.  Diese Fülle zeigt sich in Bewohner von diesem Territorium – in allen Gruppen der wirbellosen. Deshalb stand das Territorium von Bergkarabach und seiner Außenbezirke immer im Brennpunkt der Aufmerksamkeit der aserbaidschanschen Entomologen. Sie führten in diesen Territorien, besonders hier die Untersuchungsarbeite vor Anfang des Krieges.  Mit diesem Ziel in den Bezirken Agdam, Schuscha, Agdara, Xodschavend, Kalbadschar, Terter, Dschabrayil, Gubadli, Sangilan, Fisuli wurden die Expeditionen organisiert, wurden viele wirbellose Tiere gesammelt. Aus den gesammelten Wirbellosen waren meist verbreitete und den reichsten Artbestand habende Schmetterlinge und Käferchen.

Im Ergebnis der Bestimmung und Bearbeitung der Materialen wurde bestimmt, dass aus den Bärenspinnern 28 seltene und gefährdete Arten im Bergkarabach verbreitet wurden. Das sind:

  1. gold-graues Elfenbein-Flechtenbärchen,
  2. Gelber Schwarzpunkt-Flechtenbär,
  3. dunkle Arctia,
  4. schöne  Arctia,
  5. reine  Arctia,
  6. Erzfarbener Kanalkäfer ,
  7. Philippinische Panachee ,
  8. Gallische Feldwespe
  9. dunkler Bärenspinner,
  10. Bärenspinner Kareline,
  11. Bärenspinner Daurica,
  12. gelbgestreifte Bärenspinner ,
  13. weißgestreifte Bärenspinner ,
  14. Turanische Bärenspinner ,
  15. Setina,
  16. Vierpunkt-Flechtenbärchen
  17. Punktbär,
  18. Purpurbär ,
  19. Vierpunkt-Flechtenbärchen
  20. englischer Bär ,
  21. Rotrandbär
  22. Rote Bärenspinner und andere.

Außerdem auf dem Territorium vom Bergkarabach und seiner Außenbezirken wurden aus den Nutzkäferchen die Brokoniden, Chalziden, Ichnevmaniden und Bienenähnliche weit verbreitet.

Leider, im Ergebnis des von den Armeniern geführten Kriegs wurden die Biotope und Biosenoze, in denen seltene und  gefährdete Generation habende Käferchen wohnten, verletzt, die Pflanzen und die genannte Nutzkäferchen, von denen sie sich ernährten, wurden vernichtet.

Garabach ist auch an Ichtyofauna reich. Also, aus den in Süßwässer Aserbaidschans wohnenden   62 Fischarten 14 wohnten vor der Okkupation in den inneren Wasserbecken Bergkarabachs und seiner Außenbezirken. Das beträgt 22,6% der Gesamtsüßwasserfische. Dazu gehören

  1. Regenbogenforelle
  2. Rüsselbarbe
  3. Kurenschirbit,
  4. Schneider,
  5. Murza,
  6. Ilischken və Tschilpagtscha,
  7. Sardapar,
  8. Kaukasischer Aland,
  9. Kuren Ukelei,
  10. Kaukasische Ukelei,
  11. Plattbauch,
  12. Karpfen , Kurer Lachs und andere.

Auf dem von Armenien okkupierten Territorium Garabachs wohnen 10 Arten Amphibienfauna der Republik 4 Arten (40%) der zu Land und zu Wasser wohnenden und aus den Reptilfauna bildenden 62 Arten – 35 Arten (53%). Diese Arten sind nachfolgende:

  1. Grün,
  2. Echte Kröten,
  3. Seefrosch,
  4. Europäischer Laubfrosch
  5. Malasyscher Frosch
  6. Kaspische Bachschildkröte
  7. Maurische Landschildkröte
  8. Kaukasische Eidechse,
  9. Koramal,
  10. Blödauge
  11. Westliche Sandboa
  12. Ringelnatter
  13. Transkaukasische Zornnattern,
  14. Schlingnatter,
  15. Levanteotter und a.

Aus den Säugetierfauna vom Aserbaidschan bildenden 107 Tierarten wohnen auf dem von Armenien okkupierten Territorium Bergkarabachs und seiner Außenbezirkeen 61 Arten.  Und das auf dem okkupierten Territorium Bergkarabachs und seiner Außenbezirkeen vor Okkupation von Armenien beträgt 57% der Faunaarten  auf dem Territorium vom Aserbaidschan. Zur Klasse Säugetiere  (Mammalia) gehören:

  1. Insektenfresser,
  2. Südlicher Weißbrustigel
  3. Blindmaulwurf
  4. kaukasische Rotzahnspitzmäuse
  5. Gartenspitzmaus
  6. Kleine Hufeisennase
  7. Langflügelfledermaus
  8. Wimperfledermaus
  9. Großer Abendsegler
  10. Kaukasisches Eichhörnchen
  11. Indisches Stachelschwein,
  12. Siebenschläfer
  13. malasyscher Springmaus,
  14. Wanderratte
  15. Hausratte
  16. Wildmaus,
  17. Schneemaus
  18. Europäischer Dachs
  19. Braunbär,
  20. Wolf,
  21. Schakal,
  22. Fuchs,
  23. Leopard,
  24. Rohrkatze
  25. Falbkatze
  26. Luchs,
  27. Wildschwein,
  28. Reh u. a.

Auf den Territorien vor Okkupation von Armenien wiegte relativ die anderen Tiergruppen die Vogelfauna über.  Also, aus den 367 Vogel auf dem Territorium von Aserbaidschan, kommen auf diesem Territorium 200 Arten vor. Die Verteilung der Vögel auf dem Territorium war ungleich.  Und das bildete 54,4% der Avifauna von Aserbaidschan.

In den Hochgebirgen (auf den Territorien 2000 m über Meeresspiegel) bestehen die Wohnbiotope der Vögel aus Felsen, Steinhaufen, alpinen und subalpinen Wiesen.  In diesen Orten kommen:

  1. Kaspischer Königshühner
  2. Bartgeier
  3. Steinadler
  4. Östlicher Kaiseradler
  5. großer Adler,
  6. kleiner Adler,
  7. Mönchsgeier
  8. Birkhühner
  9. Gänsegeier
  10. Habicht,
  11. Rotschnabel
  12. Wachtel,
  13. Rebhuhn,
  14. Bergeule und a. vor.

In den Bergwäldern  (400-2200 m über Meeresspiegel) wohnten mehr als 100 Vogelarten. Zu den hier wohnten Vögeln gehören:

  1. Sperber
  2. Habicht
  3. Gewöhnlicher Schahin,
  4. Birkhühner
  5. Spechte
  6. Sultan,
  7. Waldsperling und a.

In den Vorgebirgen in den Gebieten der trockenen Wälder und Dickichten kommen

  1. Rebhuhn,
  2. Turteltaube,
  3. Vogel Varamir mit schwarzem Kopf,
  4. Alatschahraya,
  5. Bes Silvie,
  6. Amsel u. a. vor.

Und in den Halbwürsten und Steppen Aras entlang kommen:

  1. Ziegenmelker,
  2. mit schwarzen Augenbrauen,
  3. Baghugala,
  4. Gans,
  5. Grau,
  6. mit Schopf,
  7. Feld- und Wildtoragay,
  8. Halsbandfrankolin,
  9. Wachtel,
  10. Rotflügel-Brachschwalbe
  11. Zwergtrappe vor.

In der Migrationzeit auf den genannten Territorien war  der Artbestand der Vögel reicher. Saatkrähe, Star, Grauammer u. a. Raubvögelarten waren viel.

Auf den von den Armeniern okkupierten Territorien lebende einige Vögel wurden in die Rote Liste gefährdeter Arten vom Aserbaidschan und in die Rote Liste der internationalen Naturschutzunion eingetragen.  Sie sind 22 Arten:

  1. Schwarzstorch ,
  2. Fischadler,
  3. Weißschwanz,
  4. Meersdelta,
  5. Habicht,
  6. Turkistanische Tükük,
  7. Wildadler,
  8. großer Adler,
  9. Östliche Kaiseradler,
  10. Steinadler,
  11. Bartgeier,
  12. Felsengeier,
  13. Schlangenadler ,
  14. Steppenweihe;
  15. Belobam gewöhnlicher Schahin,
  16. Rötelfalke,
  17. Kaukasus-Birkhuhn ,
  18. Tural,
  19. gewöhnlicher Keilschnabel Basdak).

Durch reiche Natur, Flora und Fauna sich unterscheidendes Garabach  neben die gefährdete Generation habenden seltenen und endemischen Vogelarten werden in verschiedenen Naturschutzgebieten geschützt.   Aber die armenische Okkupation neben der Setzung der Ende der Menschenleben und Wünschen, vernichtete die Naturperle, fügte einen Schaden nicht nur unserem Land, sondern auch der ganzen Welt zu. Nur ein Teil dieser seltenen Vögel sind:

Das Territorium vom Bergkarabach und seiner Ränder, die der armenischen Okkupation ausgesetzt war, gehört zum Teil des reichste Bioverschiedenheit habenden Naturgebiets,  zum Kleinen Kaukasus.  Nach Ausweis von den Küken bis zu den Vertretern der Säugertiere die Verschiedenheit der gefährdeten gleichzeitig für die Territorien von Kaukasus und Aserbaidschan endemische, relikte in die Rote Liste der internationalen Naturschutzunion eingetragene Faunaarten insgesamt bilden 25-30% der in diesem Gebiet wohnenden Tiere.  Vorhandensein solcher Endermik zeigt, dass Teritorium von Garabach ist nicht nur die Region der Bildung neuer Arten von Aserbaidschan, sondern auch von ganzen Kaukasus.