Bildende Kunst

topxan

In Karabach, der traditionellsten Region von Aserbaidschan, stammen die frühesten Beispiele der materiellen Kultur an das VIII. Jahrtausend v. Chr. Alte metallische Gegenstände, Höhlen, Verteidigungsanlagen, Metallgegenstände, Juwelierskunst waren für die Siedlungsgebiete von Aserbaidschan gültig. In Felsmalereien fand die kulturelle und ästhetische Vorstellung des Volkes die eigen Darstellung. In de Azıh-Höhle in der nähe der Stadt Fuzuli beweist, dass dort eines der ältesten Siedlungen von Aserbaidschan vorhanden war. Unter den ältesten Beispielen der darstellenden Kunst befinden sich die Bilder um den See Zalxa in der Ortschaft Kelbecer, ferner die Bilder in den Bergen Ayıçınqıl und Periçınqıl aus der Bronzezeit (3. Jahrtausend v. Chr.). Im Mittelalter vereinten sich die darstellende Kunst mit der mit der dekorativen Kunst. Unter den ältesten Beispielen der darstellenden Kunst befinden sich Gegenstände aus Keramik, Stein und Metall, Zeichnungen, Reliefs, Statuen. Unter diesen hat die zweiköpfige Reh-Statue (Kreis Hocavend, Drof Dolanlar) mit der Anmut und künstlerischen Vollkommenheit eine besondere Stellung (VIII.-VII. Jh. v. Chr.). In dieser Epoche gab es in Karabach unterschiedliche künstlerische Werke aus Glas – dekorative Teller, Kelche, Frauenornamente. Auch Werke der Schmiedekunst und Bildhauerei waren zur Zeit Albaniens (Kaukasus) weit verbreitet. Auch traditionelle Werke aus Metall sind öfters anzutreffen. unter den künstlerischen Beispielen dieser Epoche befinden sich vorwiegend Menschen- und Tierfiguren aus Bronze und Stein, Hausgegenstände, Jagdgegenstände und religiöse Szenen.

Mit der Ausbreitung des Islam ab dem VII. Jh. wurden in Karabach architektonische Komplexe, Paläste, Moscheen und Grabdenkmäler errichtet. bei diesen Gebäuden wurde die Kalligrafie, Inschriften, Ornamente, Reliefs öfters verwendet. In der darstellenden Kunst von Karabach mit einer langen Tradition ist die Kunstansammlung der Generationen vorzufinden. Diese enthalten Felsmalereien in Kelbecer, Ağdam, Laçın, reich verzierte Gegenstände, Werkzeuge und Geräte, wertvolle Teppiche, Schmuckgegenstände usw. Außerdem sind auch prächtige architektonische Werke wie Moscheen, Tempel, Paläste zu erwähnen. All dies hat eine eigenständige Kunstart des aserbaidschanischen Volkes zustande gebracht und dessen reiches Erbe dargestellt. Dieses Erbe wurde mit neuen Neigungen in der Mitte des XIX. Jahrhunderts noch weiter gesteigert. Die Kultur von Karabach unterlag in dieser Zeit der sich stärkenden russisch-aserbaidschanischen künstlerischen und kulturellen Beziehungen, weshalb von Zeit zu Zeit Qualitätsdifferenzen zustande kamen und dies in der nationalen Kunst neue surrealistische Eigenschaften hervorbrachte. Wie die anderen Vertreter dieser Epoche waren auch Mevsim Nevvab, Dichte und Maler Natavan u. a. im Kommen. In der Geschichte des künstlerischen Kreativitätsprozesses ist die Kreativität der Maler von Karabach wie Mir Muhsin Nevvab und Xurşudbanu Natavanın ein unvergleichliches historisches Ereignis. Im Mittelalter hatte die darstellende Kunst von Karabach mit der Kunst der dekorativen Anwendung und der Architektur organische Bindungen. Die bis heute überdauerten monumentalen Wandmalereien in der Stadt Şuşa stehen in festem Zusammenhang mit der Tradition der volkstümlichen Kreativität. Im XIX. Jahrhundert konnte man in den Werken der russischen Maler Q. Qaqarin und V. Vereşşagin die Darstellung der architektonischen Strukturen der Stadt Şuşa erkennen.
Die späteren qualitativen Änderungen in der darstellenden Kunst von Karabach entstanden im XX. Jahrhundert (vor allem Anfang des Jahrhunderts): in dieser Zeit o konnte man Änderungen in der Kunst hinsichtlich neuer Arten, Gattungen und Formen, hauptsächlich in der demokratischen satirischen Grafik und Prozesse der Farben.

Malerei Schule

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Die Region Karabach ist die Wiege der nationalen Kultur und Kunst von Aserbaidschan.
Die Kunst in Karabach entstand zwischen dem XVIII. und XIX. Jahrhundert während der Gründung des neuen Khanats von Karabach, unterschied sich mit den eigentümlichen Motiven, künstlerischen Mitteln und umfasste einige Bereich und begann sich zu entwickeln. Die Schönheit der dekorativen darstellenden Kunst der Künstler von Karabach wahren auch heute noch ihre Schönheit und ihren Wert. Die Teppiche von Karabach sind die Zierstücke der Museen der Welt und faszinieren mit ihrer Schönheit die Kunstliebhaber.
Die Malerei ist einer der wichtigsten Gattungen der darstellenden Kunst in Karabach. Bei der Gründung dieser Malereischule spielten X. Natavan, M. Nevvab u. a. eine wichtige Rolle.

Xurşidbanu Natavan, Tochter von Khan Mehdigulu (1832-1897) Den Informationen zufolge hat sie ihre erste Ausbildung und ihr Begehren von ihrer Tante Gövhər erhalten. Es ist offensichtlich, dass Hurşidbanu Natavan sich fortwährend mit de Malereikunst beschäftigt hat. Nachforschungen zeigen, dass sie ihre freie Zeit in Tiflis bei ihrem Sohn Khan Mehdiqulu an den Küsten von Kura verbrachte, Bilder über die Schönheit der Natur mit Blumen und Landschaften gemalt hat. Die zeitgenössischen Khanen zeugten den Werken hohen Wert.
Somit nahm Natavan mit ihrer Übersichtigkeit und ihrer Liebe zum Volk in der Geschichte der Literatur von Aserbaidschan eine besondere Rolle ein und war eine empfindliche Malerin. Ihre 1886 erstellte und bis heute im Institut für handschriftliche Werke der nationalen Wissenschaftsakademie aufbewahrte -s Werk „Rosenbuch“ ist das erfolgreiche Produkt von Xurşudbanu Natavan. In diesem Album befinden sich Bilder von Rosen, Vögeln und Ornamenten und Landschaften, die sie zu unterschiedlichen Zeiten malte.
Im Jahr 1858 hat Natavan dem großen französischen Autor Aleksandr Duma in Baku ein handgemachtes Werk geschenkt. Duma war begeistert und bezeichnete es als „wertvollstes Geschenk“.
Die Kunst von Natavan ist eine einzigartige Synthese der nationalen Traditionen und der östlichen Miniaturkunst und der westlichen Malereischule. Ihre Werke wurden in Ausstellungen in verschiedenen Städten Russlands vorgeführt. Unter den 1882 in der Ausstellung Ümumrusiya in der Vitrine des Kaukasus-Instituts waren die von Natevanın mit Gold- und Silberfäden geflochtenen Werke die interessantesten.

Mir Muhsin Nevvabın (1833-1919) Sein Leben und Kreativität verbrachte er in Şuşa, dem Zentrum des Khanats Karabach. Den Informationen zufolge war Şuşa damals einer der berühmtesten Zentren der Kultur und Kunst. Hier haben wichtige Dichter, Musikeri Maler, Juweliere, Meister der Näherei usw. gelebt und haben hochwertige Werke zustande gebracht. Die meisten dieser Werke wurden in den Museen der Welt ausgestellt.
Einer der Eigenschaften der Künstler von Şuşa war, dass sie nicht nur eine Kunstart, sondern mehrere perfekt beherrschten. Mir Muhsin Nevvab ist ein schönes Beispiel hierfür.
Der berühmte Wissenschaftler, Dichter und Maler des XIX. Jahrhunderts, M. M. Nevvab, ist auch der Erfinder vieler Kunstarten in der darstellenden Kunst. Er malte auch die Wandmalereien seines Hauses und nachdem diese ernut gemalt wurden, wurde das Haus 1991 zum Hausmuseum von Nevvabın. Nevvab hatte umfangreiches Wissen und eine besondere Kreativität. M. Nevvab war Kalligraf und Maler, Dichter und Musiker, hat auch ornamentale Bilder von Wänden gemalt, Illustrationen der mit Kalligraphie und Lithografie erstellten Bücher gedruckt und Motive mit Rosen und Vögeln erschaffen.

Der Meister Kanber hat in Karabach auf den Wänden von Kerimbey Mehmandarov, Hacı Memmedov und İskender Rüstemov, Sefibeyov Kiegs- und Jagszenen, Volksmärchen und natürliche Motive dargestellt.
Ab dem XX. Jahrhundert begann in der darstellenden Kunst von Aserbaidschan eine neue Stufe.
Künstler wie der Buchillustrator Emir Hacıyev, der Bildhauer Celal Qaryağdı, der weltberühmte Maler İsa İbrahimov, Altay Hacıyev, Maler Nadir Ebdürrehmanov, Elturan Avalov, Ağeli İbrahimov, Elşen Hacızade, Rövşen Bayramov, Zaur Mirzeyev, Valeh Memmedov u. a. haben eine wichtige Stellung in der darstellenden Kunst von Aserbaidschan.

Kunst der Miniatur

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Im Mittelalter, während der Herrschaft der islamischen Religiösen, kamen in Aserbaidschan unterschiedliche Arten der Malerei (Kunstmalerei, Kohlezeichnung u. ä.) zustande. Die Entwicklung der Miniaturkunst in der Region Karabach legt dies offen dar.
Die Miniaturkunst von Karabach hat unter den umfangreichen und reichen Künsten des nahen und mittleren Ostens eine besondere Stellung in der aserbaidschanischen Kunstgeschichte. Doch in der aserbaidschanischen Miniaturkunst spielte die Miniaturschule von Tebriz eine große Rolle und spielte für die anderen Miniaturschulen und für die Miniaturschule von Karabach eine führende Rolle. Auch wenn in Şamahı, Baku, Gence, Erdebil die Miniaturkunst sich entwickelt hat, konnten diese nicht dieselbe Wirkung entfalten wie die Miniaturschule von Tebriz. Aus diesem Grund waren auch die Entwicklungen in der Miniaturschule Karabach unmittelbar von den Entwicklungen der Miniaturschule Tebriz abhängig.
Wie die Illustration von Büchern ist auch das Gründungsdatum der Miniaturkunst von Karabach unbekannt. Doch dieses Datum soll Anfang des XIII. Jahrhunderts liegen.

Die in der Miniaturkunst von Karabach bis zum XVI. Jahrhundert einzeln angetroffenen Atelierminiaturen entwickelten sich gegen Mitte des Jahrhunderts und stieg in kürzester Zeit zu einem eigenen Gattung. Im Unterschied zu Buchillustrationen stellten solche Miniaturen alltägliche Themen wie Jagd- Kriegsthemen, Musikveranstaltungen, Palastfeier, Portraits von Adeligen, in seltenen Fällen poetische Szenen dar.
In der Mitte des XVI. Jahrhunderts haben Maler von Karabach einige Portraits zustande gebracht. Solche Portraits ähnelten sich aus Sicht der Eigenständigkeit, der Auflösung der Charaktere und aus ethnografischer Sicht in hohem Maße.
In der zweiten Hälfte des XVI. Jahrhundert in Karabach haben Illustrationen in hohem Maße das wahre Leben und das häusliche Leben dargelegt.
Die Miniaturkunst von Karabach dauerte bis Ende des XIX. Jahrhunderts an. Doch im XVIII. – XIX. Jahrhundert trugen die Miniaturen aus Sicht der Darstellung, der Komposition, der Farben und Darstellung der Charaktere einfache, schematische, ab und an primitive Eigenschaften.
In der Miniaturkunst von Karabach wurde begonnen, die reiche Tradition der klassischen Miniaturkunst der sowjetischen Epoche und deren künstlerische Struktur zu verwenden. Die Verwendung der klassischen Miniaturkunst wurde in den folgenden Entwicklungsperioden der Miniaturkunst von Karabach noch mehr erweitert, die Malerei, Grafik, vor allem die Buchillustration mit der künstlerischen Suche der Maler von Karabach mit erfolgreichen Produkten abgeschlossen.