Die Geschichte der Musikkultur von Karabach

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Im XIX Jahrhundert hat  auch in der aserbaidschanischer Region Karabach als in anderen Regionen  die Kultur und Künste hochentwickelt.

In der Geschichte von Aserbaidschan gab es viele Sänger, Musiker, Komponisten, Dirigenten, Theaterdarsteller, Dichter und Schriftsteller aus Karabach.

Im XIX. Jahrhundert war in Aserbaidschan auch die Volksdichtung entwickelt. Die Werke von Aşık Muhammed (1834-1914), Aşık Aziz (1825-1918), Aşık Hüseyin (1800-1880), Aşık Ali (1907-1917), Aşık Elesger (1821-1926), Molla Cuma (1855-1919) u. a. trugen sehr viel zur Entwicklung der Volksdichtung in Karabach bei.

In Karabach wurden bei Feiern und religiösen Zeremonien die Musik sehr oft verwendet.

Einen Monat vor dem Nouruz-Fest kommt das Volk zusammen. In Şuşa wurde dieses noch intensiver gefeiert. Hier wurde bezweckt, die schlechten Erfahrungen des vorangegangenen Jahres hinter sich zu lassen und glücklich ins neue Jahr zu beginnen, weshalb Lieder gesungen und getanzt wurde. Zu diesem Zweck trafen sich Jung und Alt zusammen und feierten. Alle Intellektuellen, Reiche und Arme von Şuşa nahmen gemeinsam an diesen Feierlichkeiten teil.

In Karabach feierte man im Monat Muharrem religiöse Feiern. Ein paar Tage vor diesem Monat wurden die Moscheen und Plätze sauber gemacht. Alle gingen in die Moschee und hörte den Sängern zu. Nicht alle waren professionelle Sänger. Es gab Menschen, die Gedichte über Imame aufsagten und ihre Stimme entwickeln wollten. Ältere Sänger wollten von ihren Sünden befreit werden. Die Lieder der Dichter waren traurig, einige waren auf begleitenden Liedern wie Bayatı-Kaçar, Katar u. a. langsame Modus aufgebaut. Der berühmteste unter diesen in Şuşa waren Sarbaf İbrahim und Serbaf Habib.

In der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts entwickelte sich die Kultur in Aserbaidschan und vor allem in Karabach. In diesen Jahren fanden in Aserbaidschan vor allem durch die Intellektuellen die aserbaidschanische Sprache aus wissenschaftlicher und literarischer Hinsicht eine Entwicklung. In Karabach und Şuşa war ab 1882 Theatervorführungen verbreitet. In den Pausen wurden von den bekannten Sängern von Karabach Vorführungen veranstaltet. Die berühmten Sänger und Instrumente (Tar, Kamança und Hanende) passten sich der neuen Bühnenkultur an.

Hier muss auch der Beitrag der berühmten Sänger und Dichter der jeweiligen Zeit erwähnt werden, die die Musikversammlungen organisierten und bei der Entwicklung der neuen Formen mitwirkten. Im XIX. Jahrhundert trugen in Karabach Natavanın, Tochter von Han, Mir Muhsin Nevvab, Hacı Hüsünün, Harrat Kulu, in Şirvan Mahmud Ağanın, in Baku die Mansurovs, Bakıxanovs, der berühmte Tar-Spieler Mirza Ferec Rzayevi Großes zur Entwicklung der Mugham-Kunst in Aserbaidschan bei. Die berühmten Tar-Spieler Mirza Mansur Mensurovu, Ahmed, Mehemmedrza Bakıhanov-Geschwister und andere waren daran beteiligt.

Die Musikkultur von Karabach im XIX. Jahrhundert hing nicht nur mit den Völkern im Kaukasus zusammen, sondern auch mit dem Nachbarstaat Iran. In vielen Quellen gingen iranische Sänger nach Aserbaidschan und begleiteten diese, was darlegt, dass die Künstler beider Länder dieselbe Mugham-Tradition, Form und Inhalt entwickeln.

Im XIX. Jahrhundert trugen zwei Persönlichkeiten bei der Entwicklung der Kunst, vor allem die Dichtung und Musik von Karabach bei – Xurşud Banu Natavanın und Mir Muhsin Nevvab. Natavan (1832-1897) war Vertreter der Generation von Cavanşir, Dichter, Maler und hatte großen Einfluss unter dem Volk las jemandi der großen Beitrag bei der Entwicklung der einheimischen Kultur hatte. Er schaffte es, die Dichter und Musiker der damaligen Zeit in der Gruppe “Meclisi-üns” zu vereinen, welche als Verien von Dichtern und Musikern der damaligen Zeit galt. Die Mitglieder der “Meclisi-üns” verahlfen der Entwicklung der Dichtung und Kunst, führten Ideenaustausch im allgemeinen Leben und versuchten, das Erbe unter dem Volk zu verbreiten. In dieser Körperschaft waren Dichter von Karabach wie Kasım Bey Zakir, Asi, Baki, Vefa, Fena, Şahin, Sekreter, Gizli, Salar, Şehit, Aşık, Hadi, Asaf Lenberani u. a. vertreten.

Auch die Rolle von Dichter, Maler, Musiker und Kalligraph Mir Muhsin Nəvvab bei der muss bei der Gründung der Musikvereine berücksichtigt werden.  M. Nevvab, welcher die Sprachen Persisch, Arabisch und Türkisch perfekt beherrschte, kannte auch die Philosophie, Logik und Astrologie. Das er die Musik sowohl praktisch, als auch theoretisch beherrschte, führe er wissenschaftliche Beobachtungen, Nachforschungen durch.

Nevvab diskutierte in der zusammen mit Hacı Hüsü gegründeten “Konvent der Musiker” über die ästhetischen Porbleme der Musik, der Interpretation und der Mugham-Kunst. Dem Konvent gehörten auch die Sänger und Musiker Meşedi Cemil Cicek, İ. Abdullayev, S. Şuşinski, Sadıxcan u. a. an.

Einer der berühmtesten Vertreter der Vokalkunst von Şuşa war Hacı Hüsü, der Schüler von xarrat Qulu. Er war Musiker und Wissenschaftler mit Kenntnissen über die Mugham, vereinheitlichte einige Mughamen und erschuf neue Mughame.

Mirza Sadık, Sohn von Esad (Sadıqcan) war im XIX. Jahrhundert ein großer Meister des Tar, rekonstruierte die Tar und erschuf die moderne Tar.

Die Analyse der Musik von Karabach des XIX. Jahrhunderts zeigt, dass diese Epoche in der Entwicklung der Kultur, vor allem die der Musikkunst eine wichtige Rolle spielt. Es ist das Land von Şuşa-Hurşit Banu Natavan, Mir Muhsin Nevvab, von den Sängern harrat Gulu, Hacı Hüsün, Sadıqca, Meşedi İşin, Ebdülbağı Zülalov, Cabbar Karyağdıoğlu, Mehmet, Sohn von Keçeci, Meşedi Mehmet Ferzeliyev, İslam Abdullayev, Seyyid Şuşinski, Bülbül, Zülfi Adıgözelov, Han Şuşinski, Reşit Behbudov, Meşedi Cemil Emirov, Kurban Pirimov, von den Komponisten Üzeyir Hacıbeyov, Zülfikar Hacıbeyov, Fikret Emirov, Niyazi, Ofrasiyab Bedelbeyli, Soltan Hacıbeyov, Eşref Abbasov, Süleyman Elesgerov. Dies ist nicht die komplette Liste der Musiker von Şuşa.

Anfang des XX. Jahrhunderts wurde in der sozial-politischen und kulturellen Entwicklungszeit durch die Akademie die Grundsteine der modernen professionellen Musikkultur von Aserbaidschan gelegt und eine Synthese zwischen der mündlichen nationalen Kultur und der Komposition geschaffen. Das führte zur gegenseitigen Einwirkung zwischen der östlichen und der westlichen Kultur. Die Oper von H. Z. Tağıyev in der Akademie im Jahr 1908  in seinem Theater “Leyli und Mecnun” war nicht nur der Beginn der Oper in Aserbaidschan, sondern auch im ganzen muslimischen Osten und war die Gründung der Mugham-Oper. Mit der Erkenntnis, dass für das aserbaidschanische Publikum das Begreifen des neue Genre problematisch sein würde, wurden in Fuzulis “Leyla und Mecnun” die Musikgenre Dichtung und Volksmusik (Mugham, Lieder, Tanz) angewandt, die damalige Auffassung, die seelischen Forderungen des Volkes auf das Werk reflektiert. Die Akademie ist auch der Erschaffer der Musicalkomödie in Aserbaidschan. An Musicalkomödien mit dem Thema der sozialen Lebens (“Mann” (1910); “Nicht jenes, dieses” (1911); “Samt und Seide” (1913)) lehnten sich Volkslieder und Tanzmusik an. Die Musicalkomödie “Samt und Seide” (1913 vorgeführt) erlang besondere Bekanntheit. Das Werk wurde ins Englische, Deutsche, Chinesische, Arabische, Polnische, Ukrainische, Persische, Polnische, Weißrussische, Georgische usw. (fast 70) übersetzt und in Moskau, Istanbul, New York, Paris, London, Teheran, Kairo, Peking, Berlin, Warschau, Sofia, Budapest, Bukarest usw. in 120 Theatern vorgeführt, öfters verfilmt (1916-1917 in Baku, in den 30er Jahren in den USA, in den 1945er und 1960er Jahren im sowjetischen Aserbaidschan).

oğlu Məmmədin, Məşədi Məmməd Fərzəliyevin, İslam Abdullayevin, Seyid Şuşinskinin, Bülbülün, Zülfi Adıgözəlovun, Xan Şuşinskinin, Rəşid Behbudovun, Məşədi Cəmil Əmirovun, Qurban Pirimovun, bəstəkarlardan Üzeyir Hacıbəyovun, Zülfüqar Hacıbəyovun, Fikrət Əmirovun, Niyazinin, Əfrasiyab Bədəlbəylinin, Soltan Hacıbəyovun, Əşrəf Abbasovun, Süleyman Ələsgərovun vətənidir. Bu hələ Şuşa musiqiçilərinin tam siyahısı deyil.

XX yüzilliyin əvvəllərində ictimai-siyasi və mədəni yüksəliş şəraitində Ü.Hacıbəyov müasir Azərbaycan professional musiqi mədəniyyətinin əsasını qoydu və şifahi ənənəli milli sənətlə bəstəkar yaradıcılığının sintezini yaratdı. Bu da Şərq və Qərb mədəniyyətlərinin fəal qarşılıqlı təsirinə səbəb oldu. 1908-ci ildə Ü.Hacıbəyov H.Z.Tağıyevin teatrında qoyduğu “Leyli və Məcnun” operası ilə təkcə Azərbaycan operasının deyil, bütün müsəlman Şərqində opera sənətinin əsasını qoydu, muğam-opera janrının yaradıcısı oldu. Azərbaycan dinləyicisi üçün yeni janrın qavranılmasında çətinlik olacağını dərk edən Ü.Hacıbəyov Füzulinin “Leyli və Məcnun” poemasına və xalq musiqi janrlarına (muğam, mahnı, rəqs) müraciət etmiş, dövrün əhval-ruhiyyəsi, xalqın mənəvi tələbləri ilə səsləşən səhnə əsəri yaratmışdır. Ü.Hacıbəyov Azərbaycanda musiqili komediya janrının da yaradıcısıdır. Sosial məişət mövzulu musiqi komediyalarında (“Ər və arvad” (1910); “O olmasın, bu olsun” (1911); “Arşın mal alan” (1913)) bəstəkar xalq mahnıları və rəqs musiqisinə əsaslanmışdır. Onun “Arşın mal alan” musiqili komediyası (1913-cü ildə tamaşaya qoyulub) xüsusilə geniş şöhrət qazanmışdır. Əsər ingilis, alman, çin, ərəb, fars, polyak, ukrayna, belorus, gürcü və s. (70 yaxın) dillərə tərcümə edilmiş, Moskva, İstanbul, Nyu-York, Paris, London, Tehran, Qahirə, Pekin, Berlin, Varşava, Sofiya, Budapeşt, Buxarest və s. yerlərdə, 120 teatrın səhnəsində tamaşaya qoyulmuş, dəfələrlə ekranlaşdırılmışdır (1916-1917-ci illərdə Bakıda, 30-cu illərdə ABŞ-da, 1945 və 1960-cı illərdə Sovet Azərbaycanında).

Mugam Schule

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Karabach ist einer der ältesten Regionen von Aserbaidschan, wo zahlreiche begabte Künstler im Bereich Gedichte, Kunst aufwuchsen. In dieser historischen Region wuchsen sehr große Persönlichkeiten für die aserbaidschanische Wissenschaft, Kultur und Kunst auf und trug viel für deren Entwicklung bei. Vor allem Şuşa, das Zentrum von Karabach hat in der Musikgeschichte eine wichtige Stellung.

Die Şuşa lenkte seit dem XIX. Jh. aufgrund ihrer geographischen Lage, die wirtschaftliche Entwicklung, die Natur die Aufmerksamkeit auf sich. Ab dieser Epoche wurde Şuşa als Zentrum der Musikkultur von Aserbaidschan berühmt. In dieser Epoche begann die Karabach Mugham-Schule zu entstehen.

Mit dem Begriff Karabach Mugham-Schule kommen einem die Sänger, deren Interpretationen, die Mugham-Traditionen und Schulen, die dies lehren, in den Sinn.

Es muss hier betont werden, dass die Künstler als Vertreter der Karabach Mugham-Schule das Leben und die Kreativität mit der Stadt Şuşa in Verbindung steht. Aus diesem Grund wird Şuşa zu Recht als «Konservatorium des Kaukasus» bezeichnet, denn die Sänger und Musiker traten nicht nur in Şuşa auf, sondern in allen Ländern des Kaukasus.

Die Strömungen des XVIII. Jh. ließen Anfang des XIX. Jh. in Şuşa zahlreiche Künstler hervorkommen. Von diesen haben Şahsenems Sohn Yusuf, Mirza Hüseyin, Hesence, Çingene Esad u. a. die Kunst der Instrumente in Şuşa gegründet. Auch der Tar-Meister Ali Asker, der Kemençe-Spieler  Karacı Hacıbey, der Doppel-Trommelspieler Kerim, Sohn von Gapançı, waren berühmt.

In der zweiten Hälfte des XIX. Jh. und Anfang des XX. Jh. begann die Karabach Mugham-Schule sich sehr schnell zu entwickeln. In dieser Periode vertraten berühmte Künstler wie Hacı Hüsü, Mir Muhsin Nevvab, Mirza Sadık, Sohn von Esad (Sadıqcan), Meşedi Mehmet Ferzeliyev, Ebdülbaqi Zülalov (Bülbülcan), Muhammed, Sohn von Keçeci, Cabbar, Sohn von Karyağdı, İslam Abdullayev, Seyid Şuşinski, Meşedi Cemil Usta, Kurban Pirimov, Mecid Behbudov, Bülbül, Zülfü Adıgözelov, Han Şuşinski u. a. die Karabach Mugham-Schule.

Die Interpretation des Mugham erfordert die Kenntnisse über dessen Modale, Prinzipien der Melodietypen, diese erfolgreich darzulegen, melodischen Interpretationen als Grundstein jeden Zweigs. Natürlich muss man hierzu eine Schule erfolgreich absolvieren.

Die ersten Mugham-Schulen wurden im XIX. Jh. in Şuşa gegründet. Die erste Schule von Şuşa wurde durch den Mugham-Wissenschaftler Harrat Kulu gegründet. Er lenkte begabte Schüler in diese Schule und zeigte ihnen die Grundzüge der östlichen Musik, die Mughamen und Volkslieder. Er legte Wert darauf, dass die Schüler die Dastgah korrekt interpretierten. Doch Harrat Kulus Schule diente auch der Religion. Er bereitete seine Schüler zu Teilnahme an religiösen Zeremonien vor. Dennoch konnte diese Schule einige Mesiter der Kunst hervorbringen, darunter Hacı Hüsü, Meşedi İsi, Ebdülbagi Zülalov, Cabbar Sohn von Karyağdı, Tar-Spieler Mirza Sadık Sohn von Esad.

Nach Tod von Harrat Qulu führte der Musiker Kör Halife die Mugham-Ausbildung in der Schule fort, später Molla İbrahim und bildete neue Musiker heran.

Die Künstler, die alle Einzelheiten des Mugham erlernten und diese in jeder Hinsicht interpretieren konnten, galten als Mugham-Meister.

Mugham-Sänger wahrten diese Traditionen gewissermaßen auf, lehrten diese den kommenden Generationen, entwickelten diese und schafften neue Melodien. Mit eigener Darlegung dieser Kunst haben Sänger eigene Schulen gegründet.

In dieser Zeit war die Interpretation des Mugham mit Hochzeitszeremonien und Festen verbunden. In der zweiten Hälfte des XIX. Jh. wurden in Şuşa Gedichts- und Musikgruppen gegründet. Der großartige aserbaidschanische Dichter Hurşud Banu Natavan gründete «Meclisi-üns», der Wissenschaftler, Dichter, Maler und Musiker Mir Muhsin Nevvab die «Meclisi-fəramuşan». ın diesen Gruppen wurden interessante Unterhaltungen zur Literatur, Malerei und Musik geführt und darüber diskutiert. Diese Gruppen unterschieden sich von Festlichkeiten und Hochzeiten. Hier wurden der ästhetischen Sichtweise der Musik mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Den Mugham-Destgah wurde Einheit verliehen und verschieden Arten hervorgebracht. Musiker, die die orientalische Musik bis ins kleinste Detail beherrschten, legten Wert darauf, dass die Lieder korrekt gesungen wurden. Die Interpretierung der Mughamen «Şur,« Rast »,« Mahur »,« Çahargah »,« Bayatı-İsfahan » Dauerte manchmal zwei bis drei Stunden.

In der gleichen Zeit wurden auch in Zusammenhang mit der Entwicklung der Mugham-Kunst die Musikinstrumente vollendet. In dieser Hinsicht sind die Tätigkeiten von Mirza Sadık Sohn von Esad sehr bedeutend. In der gleichen Zeit wurden bei der Ausübung der Mughamen Instrumente wie der persische Tar mit 5 Saiten sehr oft verwendet. Mirza Sadık Sohn von Esad hat hier Reformen zustande gebracht und schuf den neuen aserbaidschanischen Tar. Der von Mirza Sadık erschaffene Tar hatte 11 Saiten, 17 Abschnitte. Er spielte die Tar zum ersten Mal an der Brust. Nach all diesen Refomen bekam die Tar einen neuen Klang und es entstanden neue Spielweisen. Die Ausübung des Mugham erfolgte als Begleitinstrument oder im Solo.

Die Karabach Mugham-Schulen haben ihre eigene Interpretation. Die Sänger von Karabach waren der Auffassung, dass man die Interpretationsmethoden der Mugham intensiv beherrschen müsste. Vom Sänger wurde verlangt, eine kräftige Stimme zu haben. Cabbar Karyağdı war einer der Künstler der damaligen Zeit mit einer starken Stimme. Seine Stimme umfasste zwei Oktaven und war lyrisch-dramatischer Tenor. Bülbül sagte, dass die Stimme von Cabbar im Vergleich zu dem weltberühmten italienischen Sänger Caruso höher war. Die Begabung der Sänger standen nicht nur mit der Art der Interpretation und dem Nachdenken im Zusammenhang. Auch die Art des Gesangs, Improvisation u. ä. waren wichtig.

Das Repertoire der Sänger von Karabach war sehr umfassend. Das bedeutet, dass alle klassischen Mughame von diesen interpretiert wurden: die Mugham-Dastgah wie “Rast», «Şur», «Mahur», «Segah», «Hümayun», «Şüşter», «Çahargah» «Bayatı-Şiraz», die Zerbi-Mugham wie «Katar »Mughamı,« Heyratı »,« Karabach Şikestesi »,« Osmani »,« Mensuriyye » u. a.

Betreffend die Kreativität der Sänger von Karabach muss noch eine Seite erwähnt werden, und zwar, dass diese Sänger die Sorten und Volkslieder zustande bringen. Die unter dem Volk weit verbreiteten Lieder «Keine Punkte mehr in Jerewan », «Die Straßen von Tiflis» wurden von Cabbar Sohn von Karyağdı, «Berge von Şuşa» wurden von Han Şuşinski zustande gebracht. Komponieren Sänger gab es sehr viele.

Gegen Ende des XIX. Jh. war das Singen nicht mehr in Versammlungen, Hochzeiten, Feierlichkeiten vorhanden, sondern auch in Theatern und Konzerten. In Tiflis und dann in Şuşa wurden in den pausen Lieder interpretiert. Dies trug auch zur Entstehung von musikalischen Bühnen bei. Diese Auffassung vertrat zum ersten Mal der Autor aus Şuşa (damals Student der Petersburg Universität) Abdurrahim Hagverdiyev. 1897 wurde die musikalische Bühnen «Über den Grab von Mecnun Leyla” vorgeführt. Dies war die musikalische Darlegung des Abschnitts des genialen Dichters Muhammed Fuzuli aus «Leyli und Mecnun». Hier wurde zum ersten Mal Theater, Gedicht und Mugham vereint. Die Darsteller des Stücks, die Sänger, interpretierten Stücke aufgebaut auf dem Mugham.

Dieses wurde zum wichtigen Ereignis in Aserbaidschan und sogar des heutigen Kaukasus und ebnete den Weg für die Entwicklung des musikalischen Theaters in Aserbaidschan. 1908 trug das Werk des genialen Komponisten Üzeyir Hacıbeyov «Leyli und Mecnun» der Gründung der Mugham-Oper und der ersten Oper des Orients bei.

Ab dem XX. Jahrhundert führte der wirtschaftliche Aufschwung von Baku dazu, dass die Kultur- und Kunstfachleute sich in dieser Stadt versammelten. Dies wiederum belebte das Theater- und Konzertleben der Stadt. Baku wurde zur führenden Stadt. Künstler aus Şuşa setzten ihre Tätigkeiten in Baku fort. Dennoch ging der Kontakt mit Şuşa fort und verhalfen dazu, dass die Musiker neue Generationen erschufen. Sie gaben ihre eigenen Traditionen, Kunstgeheimnisse der neuen Generation, den Schülern der Karabach-Schule weiter. Es muss hier betont werden, dass die Musiker von Karabach die Traditionen der Mugham-Schulen weitergeben.

Die Sänger waren auch an den staatlichen Schulen als Lehrer tätig. In den 1920er Jahren wurden im Östlichen Konservatorium, dann an der Musikschule Baku, am staatlichen Konservatorium von Aserbaidschan (Musikakademie von Baku), heute im nationalen Konservatorium, der Universität für Kultur und Kunst mittels klassischer Sänger die Kunst des Mughams gelehrt.

Bei der Entwicklung der Sängerkunst müssen auch die Aufnahmen der nationalen Musiker erwähnt werden, denn diese Aufnahmen lassen die kulturellen Quellen unseres Landes weiterleben. Diese Platten trugen sehr viel bei der Präsentation der Musik von Aserbaidschan auf der Welt bei.

Zwischen 1900 und 1916 haben Firmen wie «pikap», «Pate», «Sport-Rekor», «Ekstrafon», «Noqin» und andere Firmen die berühmte Musik von Aserbaidschan auf Platten aufgezeichnet. Cabbar Karyağdı war der erste im Orient, dessen Stimme auf eine Platte aufgezeichnet wurde. Danach wurden die Lieder von Muhammed Sohn von keçeci, Məşədi Mehmet Fərzəliyev, İslam Abdullayev u. a. auf Platten aufgezeichnet.

Die Aufnahme der Lieder und Volkslieder auf Platten führte auch dazu, dass diese wissenschaftlich erlernt wurden. Aus dieser Sicht ist die wissenschaftliche durch Bülbül geführte Musikdelegation zwischen 1932-1943 wichtig. In dieser Delegation wurden die Interpretationen der Sänger wie Mugham, begleitende Lieder, Volkslieder und Tänze auf Platten aufgezeichnet. Später wurden diese in Noten umgeschrieben, katalogisiert, was aus wissenschaftlicher Hinsicht wichtig war, denn diese wurden zu Forschungsobjekten der Sänger. In dieser Hinsicht haben einige Volksmusiker Zusammenarbeit geleistet. Hier muss der Beitrag des Sohnes von Cabbar Karyağdı vor allem erwähnt werden. Von seinen Werken wurden nahezu 200 Volkslieder und begleitende Lieder auf Platten aufgezeichnet und einige durch Said Rüstemov als Noten gedruckt.

Somit wurden die Mughamen als Weltanschauung des Volkes mit der Kreativität der Sänger intensiviert, in den Mugham-Schulen vereint und bis heute überdauert. Mugham stellt auch heute unter der Bevölkerung von Karabach wie ein professionelles Musikgenre das Fundament unserer nationalen Kultur dar. Die Kunstwerke der Mugham-Sänger breiten sich auf der ganzen Welt aus und wird der neuen Generation übertragen.

Singers

 

Hacı Hüsü (1839-1898)

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Hacı Hüsü (Kazımlı Hacı Hüsü Kerbelayı, Sohn von  Lütfeli) kam in Şuşa auf die Welt. Er hat einen der bedeutendsten Vertreter der Vokalkunst, Harrat Qulun herangebildet. 1880 hat der Scheich vom Iran Nasreddin H.Husunu nach Tebriz, zur Hochzeit seines Sohne eingeladen. Nach der Hochzeit wurde er vom Scheich mit dem ersten preis ausgezeichnet.

  1. Hüsü ist ein guter Musiker und einer der besten Lehrer und Musiker der Mugham-Kunst vom Osten und Westen und Aserbaidschan. Er hat einige Mugham entwückelt und neue Möglichkeiten dargeboten.

Ebdülbaqi Zülalov (Bülbülcan) (1841-1927)

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Ebdülbaqi Zülalov (Sohn von Kerbelayi Ali) kam in Şuşa auf die Welt. Er war unter dem Volk mit dem Künstlernamen mit dem Künstlernamen “Bülbülcan” bekannt. Er ist einer der großartigsten Vertreter der Sängerschule von Aserbaidschan. Seine erste musikalische Ausbildung erfuhr er in Şuşa, in der Schule von Harrat Kulu, sang in Karabach, Gence, Şeki, und anderen Orten.

Er kehrte 1905 nach Şuşa zurück und lehrte im „Kurs für kurzzeitige östliche Musik“ (“Ost-Konservatorium”), 1923 in Baku in der staatlichen türkischen Musikschule Aserbaidschan.

Cabbar Garyağdıoğlu (Sohn von İsmail) (1861-1944)

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Cabbar Karyağdıoğlu arbeitete an seinen über 500 Werken, die er in 60 Jahren seines Lebens vom Volk gesammelt hatte. Er bekam den Titel als bester Sänger im Kaukasus. Er gilt als Gründer der modernen Ausführung der aserbaidschanischen Mugham.

Karyağdıoğlu kam in Şuşa im Stadtteil “Seyidli” auf die Welt. Er spielte bei der Gründung der Opernkunst in Aserbaidschan eine große Rolle. Der erste Darsteller unserer Oper war C. Karyağdıoğlu. Er ist auch einer der ersten Organisatoren des Aserbaidschanischen Konservatoriums, hier war er als Berater der Mugham-Klasse tätig. Zwischen 1906 und 1912 wurden seine Stimme durch die Firmen “Grammofon”, “Sportrekord”, “Ekstrafon” in Kiew, Moskau und Warschau aufgenommen. C. Karyağdıoğlu gab 1906 in Warschau ein Konzert. Er wird mit dem berühmten italienischen Sänger UND. Caruso verglichen.

Keçecioğlu Muhammed (1864-1940)

kececioglumehemmedKeçecioğlu Muhammed (Sohn von Muhammed Meşedi Halil) kam in Şuşa auf die Welt. Er spielte klassisches Mugham und Volksmusik. Der Sänger konnte alle Mugham Klassen meisterhaft vorführen. Einige seiner Vorführungen wurden 1912 durch “Sport-rekor” (Warschau), 1914 durch “Ekstrafon” (Kiew) auf Platte aufgezeichnet. Vor allem seine Darbietung “Leyla” war berühmt. K. Muhammed spielte im Duett mit Cabbar Karyağdıoğlu im Werk von Fuzuli “Leyla und Mecnun” und wurde hiermit berühmt.

Mecid Behbudov, Sohn von Behbudalı (1873-1945)

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Mecid Behbudov kam in Şuşa auf die Welt. Er ist einer der hervorragenden Vertreter der Karabach Mugham-Schule, war vorerst in Karabach und Gence als Sänger tätig uns lebte danach lange Jahre in Tiflis und gab Konzerte.

Die Firma “Plattenspieler” lud ihn 1910 nach Riga für eine Aufnahme ein.  M. Behbudov sang in Begleitung von Meşedi Cemil Emirov einige Mugham und Volkslieder, welche aufgezeichnet wurden. Er ist als Sänger der Mugham “Mirza Hüseyin Segahı”, “Şüşter”, “Çahargah” bekannt.

Meşedi Mehmet Ferzeliyev (1872-1962)

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Meşedi Mehmet Ferzeliyev kam in Şuşa auf die Welt. Seine Musikausbildung bekam er in der Schule von Harrat Kulun. Der Sänger ist als der begabte Sänger der Mugham-Kunst in Aserbaidschan mit dem Werk “Şüşter” bekannt. Er führte die historischen Lieder von Aserbaidschan erfolgreich durch. 1926 trat M. M. Ferzeliyev in vielen Städten von Russland, , Polen, Deutschland, Frankreich, Belgien, England, Österreich, Rumänien, Türkei, Iran in Konzerten auf. 1929 zog er in die Türkei und lebte hier bis zu seinem Lebensende. M. M. Ferzeliyev war auch im Ausland als Aserbaidschaner Sänger bekannt.

İslam Abdullayev, Sohn von Abdül (1876-1964)

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Berühmter Vertreter der Aserbaidschanischen Karabach-Mugham-Schule. İslam Abdullayev kam in Şuşa auf die Welt. Er erlernte die Mugham von Mir Muhsin Nevvab und Hacı Hüsü. Er wurde mit Unterstützung Tarzen Mirza, Sohn von Sadık Esad berühmt. Zwischen 1910-1915 wurden seine Lieder “Segah”, “Bayatı-Kaçar”, “Şehnaz”, “Şüşter” durch die Firmen “Sport-Rekor” und “Ekstrafon” aufgezeichnet. Er ist als der Sänger des “Segah”-Mugham von İ. Abdullayev in der aserbaidschanischen Musik bekannt.

Seyid Şuşinski (1889-1965)

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Seyyid Şuşinski aus Şuşa kam in der Ortschaft Füzuli, im Dorf Horadiz auf die Welt. Cabbar Karyağdıoğlu hat ihn als “Perle der Musik des Ostens” bezeichnet.

S. Şuşinski hat einige Ausgaben der berühmten “Molla Nasreddin”-Zeitschrift finanziell unterstützt.  S. Şuşinski war im Allgemeinen ein großer Mäzen, er half auch den Theraterdasrtellern seiner Zeit.

Er hat viele Mugham vereint und neu gesungen.

Musa Şuşinski, Sohn von Ferhat (1893-1971)

musaferhadMusa Şuşinski kam in Şuşa auf die Welt. Er war einer der großen Vertreter der klassischen aserbaidschanischen Lieder.

M. Şuşinski wurde 1932 durch Üzeyir Bey Hacıbeyli nach Baku eingeladen. Zu dieser Zeit wurde mit Leitung des berühmten Komponisten im Rote-fane-Park (jetzt Nizami-Park) die “Orientkonzerte” organisiert. Im Juli des gleichen Jahres hielt M. Şuşinski in Baku vor den Zuschauern eine Rede.

Bülbül Memedov, Sohn von Murtuza Meşedi Rıza (1897-1961)

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Murtuza Memmedova wurde aufgrund seiner wundervollen Stimme als Nachtigall bezeichnet (Bülbül). Er kam in der Nähe von Şuşa, in Hanbağı auf die Welt.

Bülbül war in Aserbaidschan Opernsänger (lyrisch-dramatischer Tenor), Sänger, Forscher für Musikfolklore, Gründer der professionellen Vokalschule von Aserbaidschan.

1927 schloss er das Konservatorium von Baku ab und führte sein Studium mithilfe des Staates 4 Jahre in Mailand (Italien) weiter. 1931 hat er das Konservatorium von Mailand (Delliponti und R. Qraninis Klasse) abgeschlossen und zurückgekehrt. Bülbül begann im staatlichen Konservatorium von Aserbaidschan zu lehren.

Bülbül war der erste Sänger in der Oper “Köroğlu”, was der Gipfel seiner Karriere war. Er war auch der begabte Sänger der Werke von ausländischer Komponisten in Aserbaidschan.

Zülfi Samed oğlu Adıgözelov (1898-1963)

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Zülfi Adıgözelov kam in Şuşa, im Dorf Qaradolaq auf die Welt. 1927 lud ihn Cabbar Qaryağdıoğlu ihn nach Baku ein. Er gründete eine Schule für Mugham.

Die auf Platten aufgenommenen Werke des Sängers “Rast”, “Mahur-hindi”, “Segah-Zabul”, “Bayatı-Şiraz”, “Humayun”  und andere Werke (“Nebi”, “Ich gehe fort, Zengilana” , “Gib mir eine Kuss, sagte ich”, “Rebhuhn” u. ä.) sind seltene Stücke der aserbaidschanischen Musik. Er vereinte passende Teile des Mugham und sang diese auf diese Weise.

Han Şuşinski (Sohn von İsfandiyar Aslan Cavanşir) (1901-1979)

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Han Şuşinski ist ein aserbaidschanischer Mugham-Sänger und kam in Şuşa auf die Welt. Mit 12-13 Jahren wurde er in einer der Schulen von Şuşa entdeckt, und wegen seiner schönen Stimme hat ihm der Meister İslam Abdullayev den Namen “Khan” verliehen.

Er sang zum ersten Mal Symphonie-Mughams mit dem Symphonie-Orchester. Er sang in unserem Land das erste Duett. Er sang in Aserbaidschan zum ersten Mal in der Musikgeschichte Aserbaidschans mit Şevket Hanım Elekberova.

Reşit Behbudov, Sohn von Mecid (1915-1989)

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Reşid Behbudov stammt eigentlich aus Şusa, kam jedoch in Tiflis auf die Welt. In jungen Jahren war er als Solist für die Gruppen in Tiflis tätig. Später wurde er Solist im staatlichen Jazz-Orchester von Armenien.

Er war Solist in der staatlichen Philharmonie von Aserbaidschan, des staatlichen Opern- und Balletts M. F. Axundov Aserbaidschan, Direktor des Aserbaidschanischen Konzertensembles. R. Behbudov hat 1966 das staatliche Gesangstheater gegründet, wo die Genre Musik mit Jazz, Ballett, Pantomime vereint wurden und war bis zu seinem Lebensende dessen Berater. Er trat neben vielen Städten der sowjetischen Republiken auch in Argentinien, Bulgarien, Belgien, Chile, Chine, Äthiopien, Finnland, Indien, Iran, Irak, Italien, Ägypten, Türkei usw. auf. R. Behbudov spielte eine große Rolle bei der Verbreitung der Werke aserbaidschanischer Künstler im Ausland.

Alexandre Aliyev, Sohn von Esad (1926-1990)

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Er kam in Beyonce, Şuşa auf die Welt. 1964 wurde er zum Volkskünstler der Republik Aserbaidschan. 1945 wurde er zum Solist der Staatlichen Philharmonie von Aserbaidschan und der Staatlichen Oper und Ballett von Aserbaidschan (1956-1962).

Seine Rollen als Mecnun (“Leyli und Mecnun”), Kerem (“Aslı und Kerem”), Garip (“Aşık Garip”) und Scheich İsmail (“Scheich İsmail”) waren bemerkenswert.

Yakup Memmedov, Sohn von Muhammed oğlu (1930-2003)

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Yakup Memmedov kam in der Ortschaft Ağcabedi auf die Welt. Er lernte vom berühmten Sänger Seyyid Şuşinskiden Mugham und die Geheimnisse der Gesangskunst. Er sang alle Mugham auf eine besondere Art und Weise du kannte die aserbaidschanische Poesie in ihrer gesamten Tiefe. Y. Memmedov war lange Jahre Solist der Staatlichen Philharmonie von Aserbaidschan. Seine Werke wurden auf Platten aufgenommen und nicht nur in Aserbaidschan, sondern im ganzen Nahen und Mittleren Osten berühmt.

 

Mürşüd Memmedov, Sohn von Selim (1932-1996)

mursidselimoglu

Mürşüd Memmedov kam in der Ortschaft Ağdam, im Dorf Muradbeyli auf die Welt. Als Vertreter der Sängerschule von Karabach nehmen die Mugham-Werke “Bayatı-Şiraz”, “Segah”, “Sarı-segah”, “Rast”, “Katar”, “Karabach şikestesi” und begleitende Lieder eine besondere Stellung ein.

Er versuchte sich auch in der Oper und spielte in Mugham-Opern einige Rollen.

İslam Rzayev, Sohn von Taptuk (1934-2006)

islamtapdiqoglu

İslam Rzayev kam in der Kreisstadt Fuzuli, Dorf Serdarlı auf die Welt. Er ist einer der begabten Vertreter der Sängerschule von Karabach. Seine Keativität ist umfangreich und vielfältig.

İ. Rzayev ging in 64 Ländern der Welt auf Tournee. 1988 hat İ. Rzayev mit enderen Musikern das “Mugham-Theater” gegründet. Er war als Kunstberater dieses Theaters tätig. Er wurde zum Professor des Nationalen Konservatoriums von Aserbaidschan, der Universität für Kultur und Kunst.

Kadir Rüstemov, Sohn von Çerkez (1935)

qedircerkezoglu

Er kam in Ağdam auf die Welt. Welt. Er ist einer der bekannten Vertreter der Sängerschule von Karabach. Einige seiner Mugham-Interpretationen wie “Rast”, “Çahargah” wurden aufgenommen.  Q. Rüstemov schafft es, die Interpretation hervorragend wiederzugeben. Sein Lied “Exodus” ist sehr beliebt.

Arif Babayev, Sohn von İmran (1938)

arifimran

Der Volkskünstler der Republik Aserbaidschan ist einer der Vertreter des der Sängerschule von Karabach in der zweiten Hälfte des XX. Jahrhunderts. Der Sänger kam in Ağdam auf die Welt. Die Dastgah des Sängers gehören der wichtigen Form der Mugham an und bereicherte die Musik von Aserbaidschan.

Die Volksmuisk, “Şur”, “Segah”, Mugham-Dastgah, “Arazbarı”, “Karabach şikestesi” als Trommel-Mugham sind wichtige Werke im Repertoire von A. Babayev. Babayev wurde 1990 zum ersten Mugham-Professor. Er ist z. Z. Direktor der Mugham-Abteilung des nationalen Konservatoriums.

Şahmalı Kurdoğlu (1930-1992)

Şahmalı Kurdoğlu (Sohn von Hacıyev Şahmalı Mirsequlu) kam in Ağdam, Dorf Kiyaslı auf die Welt. Er hatte besondere Dienste in der Mugham-Geschichte von Aserbaidschan und gilt als Mugham-Märtyrer. Ş. Kürdoğlu gründete die Seyid Şuşinski-Schule und ferner den Sozialbereich Karabach zustande.

Süleyman Abdullayev, Sohn von Cümşüd (1939)

suleymancumsud

Kam in der Region Fuzuli, Dorf Koçehmedli auf die Welt. Der Sänger ist heute einer der hervorragenden Vertreter der Sängerschule von Karabach. 1969 wurde er Sieger des Weltfestivals in Istanbul, Türkei. Er gab Konzerte in einigen Ländern der Welt.

Abdullayev ist heute im kulturellen Leben seines Landes aktiv dabei und veranstaltet Konzerte für die Soldaten an der Front.

Teymur Mirzayev, Sohn von İbrahim (1936)

teymuribrahim

Teymur Mirzeyev kam in Ağdam auf die Welt. Er gründete 1961 das staatliche Ensemble “Kaya”, war dessen Kunstberater und Solist. Das Ensemblee gewann nationale und internationale Wettbewerbe und war einer der bekannten Gruppen in der UdSSR und in vielen Ländern. Diese Gruppe belegte 1964 im internationalen Gesangswettbewerb in Moskau den 1. Platz.

T. Mirzeyev behütete die traditionellen Estrada-Interpretation in Ehren und entwickelte auch als Kunstberater mit einer eigenen Art die Interpretationskunst von Aserbaidschan. Mit der Gruppe veranstaltete er Vorführungen in Deutschland, Österreich, in den USA, in der Türkei, Afrika, Tschechoslowakei, Israel, Ukraine.

Vahid Abdullayev, Sohn von Ali (1948-2001)

Vahid Abdullayev wuchs in den klassischen Traditionen der Karabach Mugham-Schule auf. Er kam in Zengişalı – Dorf Mahrızlı auf die Welt. Er bekam in der Musikschule Asaf Zeynallı eine professionelle Ausbildung und lehrte später auch an derselben Schule. Unter seinen Interpretationen waren die Mugham-Dastgahs “Bayatı-Şiraz”, “Sarı-segah”, das Zergi-Mugham “Karabach şikestesi” bei den Zuhörern beliebt.

V. Abdullayev war Solist der Staatlichen Philharmonie von Aserbaidschan, der Konzertgruppe Aserbaidschans. Er interpretierte die aserbaidschanischen Mughamen in der Türkei, Frankreich, Israel und Iran.

Sehavet Memmedov, Sohn von Emirxan (1953-1991)

sexavetemirxan

Sehavet Memmedov kam in der Provinz Ağdam, Dorf Abdal-Gülablı auf die Welt. Seine Lieder gehören im Allgemeinen der Karabach-Art “Segah” Ladin an. Der Sänger starb am 30. September 1991 bei einem Autounfall. Er wurde auf dem Friedhof in Ağdam, Dorf Abdal-Gülablı bestattet. Nach Besetzung der Provinz Ağdam durch Armenier wurde der Grabstein Sehavet Memmedovs mit Geburts- und Sterbedatum auf den Hof seines Hauses in Baku gebracht.

Sabir Abdullayev, Sohn von Ali (1957)

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Der Schüler der Karabach Mugham-Schule Sabir Abdullayev kam in der Provinz Ağdam, Dorf Zengişalı-Mahrızlı auf die Welt. Er interpretierte die Stücke “Sarı-segah”, “Mirza Hüseyin segahı”. Die Texte dieser Mughamen wurden dem goldenen Fonds der Staatlichen Radio- und Fernsehanstalt Aserbaidschan eingetragen. S. Abdullayev interpretierte die Mugham-Dastgah gemäß den klassischen Traditionen der Musikschule von Karabach.

S. Abdullayev lehrt heute an der Musikschule und in der Musikschule des Konservatoriums von Baku.

Mensum İbrahimov, Sohn von İsrafil (1960)

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Der berühmte Vertreter der Karabach Mugham-Schule von Aserbaidschan, Mensum İbrahimov, bereicherte mit seiner eigenen Art den Musikbestand von Aserbaidschan. Er macht von jedem der Mugham-Dastgahs Gebrauch. Der Sänger führte seine Mugham-Stücke in Deutschland, in den Niederlanden, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Zypern, Irak, im Iran, in der Türkei u. a. vor.

Fehruz Memmedov, Sohn von Emirxan (1972)

fehruzemirxan

Fehruz (Firuz) Memmedov kam in der Ortschaft Ağdam auf die Welt. Der Sänger ist der Vertreter der Karabach Mugham von heute. F. Memmedov ist einer der Gründer der Han Şuşinski Mugham-Schule in Ağdam. Der Sänger veranstaltete Tourneen im Iran, in der Türkei u. a. Länder.

Nezaket Teymurova, Tochter von Hüsrev (1972)

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Nezaket Teymurova kam in der Ortschaft Ağdam auf die Welt. Sie war Volkskünstlerin, wurde von Professor Arif Babayevden unterrichtet. N. Teymurova ist die erste Solistin des staatlichen Opern- und Balletts von Aserbaidschan. Sie ist als Opersolistin tätig und interpretiert auch Mugham, Volkslieder. N. Teymurova vertrat mit Konzerten in Deutschland, den USA, Korea, Japan, Ungarn, Frankreich, der Türkei, im Iran, in der Schweiz die nationale Mugham-Kunst von Aserbaidschan.

Cabir Abdullayev, Sohn von Ali (1966)

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Cabir Abdullayev kam in Ağdam auf die Welt. Er absolvierte 2001 die Musikakademie Baku im Fachbereich Mugham. C. Abdullayev nahm an zahlreichen Organisationen der Republik und an den Kulturtagen in Österreich im Jahr 2004 teil. Sie ist z. Z. Solistin am staatlichen «Mugham» Theater.

Tayyar Memmedov, Sohn von Allahverdi (1976)

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Der junge Sänger Tayyar Bayramov kam in der Ortschaft Ağdam auf die Welt. Als Kind interessierte er sich für die Mugham-Kunst. Während seiner Ausbildung an der Musikschule A. Zeynallı begann er sich professionell zu kümmern. Er nahm am Gesangswettbewerb einer Konfessionsschule teil und wurde 3.

T. Memmedov belegte 2005 bei einem Mugham-Wettbewerb im Fernsehen den 1. Platz. 2009 wurde er im internationalen Mugham-Wettbewerb mit dem Hauptpreis “Grand Prix” ausgezeichnet.

Komponisten

Cemil Meşedi (1875-1928)

Cemil meşedi (Meşedi Cemil Usta) kam in Şuşa auf die Welt. C. Emirov zog 1907 nach Cence und geleitete hier die berühmten Musiker Meşedi Mehmet Ferzeliyevi, Malıbeyli Hamidi, Bülbülü, Seyyid Şuşinskini.

  1. Emirov gewann die Anerkennung eines weiten Zuhörerkreises, spielte 1910 bei der Firma „Akkordion“ in Riqada und spielte die einheimischen Instrumente Tar, Kamança und Akkordion.
  2. ist sowohl ein meisterhafter Musiker, als auch Komponist und Musiklehrer.
  3. Emirov führte 1915 die Oper „Seyel mülk“ in Gence vor. Nach einem Jahr wurde das Werk in Tiflis im nationale Operhaus Z. Paliaşvili vorgeführt.

Eşref Abbasov, Sohn von Celal (1920-1992)

Eşref Abbasov kam in Şuşa auf die Welt. E. Abbasov absolvierte 1948 das Staatliche Konservatorium von Aserbaidschan, 1952 das Staatliche Konservatorium von Moskau.

Professor E. Abbasov war zwischen 1953-57 Rektor des Staatlichen Konservatoriums von Aserbaidschan. 1965 schrieb er das erste Kinderballett von Aserbaidschan mit dem Namen „Rehmädchen“.

  1. Abbasov schrieb Konzerte für Klavier und Orchester, die „Koznertino“ für das Symphonieorchester, die symphonischen Poeme „Şuşa“, „Die Zukunft“, „Dramatik“, die Operette „Du bist nichts für mich“, „An den Bergen“, viele instrumentale Werke, Lieder, Romanzen.

Cengiz Hacıbeyov, Sohn von Zülfikar (1913-1971)

Cengiz Hacıbeyov kam in Şuşa auf die Welt. C. Hacıbeyov arbeitete 1931 im Staatlichen Oper- und Ballettorchester Aserbaidschan M. F. Axundov unter der Leitung von Üzeyir Bey Hacıbeyli und Müslim Maqomayev als Geiger.

Die eigentliche Tätigkeit der Kreativität von C. Hacıbeyov hängt mit dem Komödientheater von Aserbaidschan, dem staatlichen Radio- und Fernsehsendungen, dem Symphonieorchester Ü. Hacıbeyli zusammen. Er arbeitete zwischen 1938-1953 als Dirigent.

Niyazi Hacıbeyov-Tağızade, Sohn von Niyazi Zülfikar (1912-1984)

Niyazi kam in Tiflis auf die Welt. Er ist der Sohn des aserbaidschanischen Komponisten Zülfüqar Hacıbeyov aus Şuşa. Bei der Auswahl des Berufs als Musiker von Niyazi spielte sein Onkel Üzeyir Hacıbeyli eine große Rolle. Er studierte Musik in Moskau und Leningrad (St. Petersburg) und studierte am Staatlichen Konservatorium von Aserbaidschan.

Niyazi begann 1930 seine Tätigkeit als Komponist und Dirigent. Er trug zur Gründung des Staatlichen Symphonieorchesters von Aserbaidschan bei und arbeitete von 1938 (in unterschiedlichen Abständen) bis zu seinem Lebensende als Kunstberater und Dirigent des Orchesters.

Niyazi ist der Komponist von symphonischen Werken (symphonisches Mugham „Rast“), Oper („Hüsrev und Şirin“), Ballett (Citra“) und vokalischer Werke. Seine Werke wurden in vielen Ländern vorgeführt und wurde in der Tschechoslowakei („Suprafon“) und den USA („Rikordi“) als Platten herausgebracht.

Fikret Meşedi, Sohn von Cemil (1922-1984)

Fikret Emirov stammt eigentlich aus Şuşa, kam jedoch in Gence auf die Welt. Er schloss 1948 das Konservatorium von Baku (Kurs von Üzeyr Hacıbeyli und Boris Zeydmanın) ab. F. Emirov ist einer der wichtigen Persönlichkeiten der Musik in Aserbaidschan im XX. Jahrhundert. F. spielte bei der internationalen Vorstellung der aserbaidschanischen Musik eine wichtige Rolle. Er gewährte der traditionellen aserbaidschanischen Musik neue Möglichkeiten. F. Emirov ist Autor der Oper „Sevilla“, der Musicals „Herzdiebe“, „Freude“, der Ballettwerke „Nesimi-Legende“, „Tausendundeine Nacht“, „Nizami“.

Er war einer der Menschen, die in der aserbaidschanischen Musik die Symphonie einführte. F. Emirovs „Nizami“ Symphonie, „Şur“, „Kürt-ovşarı“, „Gülistan Bayatı-Schiraz“ Symphonie-Mughams waren wichtige Kreativitätsstufen.  Ü. Hacıbeyli wandte die Mugham zum ersten Mal im Original in Mugham-Opern an, entwickelte diese gemäß symphonische Musikprinzipien und gründete die organische Verbindung zwischen östlicher und westlicher Musik.

Sultan Hacıbeyov, Sohn von İsmail (1919-1974)

Soltan Hacıbeyov kam 1919 in Şuşa auf die Welt. 1939 studierte er am Staatlichen Konservatorium von Aserbaidschan als Komponist, nahm am Kurs von Professor B. İ. Zeydman teil. Vor seiner Teilnahme am Konservatorium schrieb er die Komödie „Goldene Rose“. 1945 hat S. Hacıbeyov die Symphonie „Karawane“ komponiert.

Das Ballett von S. Hacıbeyov mit dem Namen „Gülşen“ wurde 1953 im Großen Theater Alişir Nevai Taschkent (Usbekistan) vorgeführt. Das Werk „Gülşen“ wurde von der großen US-Firma „Bruno“ veröffentlicht.

Üzeyir Bey Hacıbeyli (1885-1948)

Üzeyir Bey Hacıbeyli kam in Şuşa, in der Region Ağca auf die Welt. Er ist aserbaidschanischer Komponist, Akademiker, Journalist, Dramaturg, Pädagoge und sozialer Aktivist. Ü. Hacıbeyli ist der Gründer der modernen aserbaidschanischen professionellen Musik und der nationalen Oper. Er ist der Komponist der ersten Oper im Orient.

Das am 12. Januar 1908 in Baku vorgeführte Oper von Ü. Hacıbeyli im Theater H. Z. Tağıyev „Leyli und Mecnun“ legte nicht nur in Aserbaidschan, sondern im ganzen muslimischen Osten den Grundstein für die Oper.

Ü. Hacıbeyli hat zwischen 1909-1915 die Mugham-Oper „Scheich Senan“ (1909), “Rüstem und Söhrab” (1910), “Scheich Abbas und Hurşit Banu” (1912), “Aslı und Kerem” (1912), “Harun und Leyla” (1915) komponiert. Er ist auch der Gründer der Musicalkomödie in Aserbaidschan.

Ü. Hacıbeyli gründete 1921 in Baku für aserbaidschanische Schüler die erste Musikschule – Die staatliche türkische Musikschule Aserbaidschan (später Hochschule).

Ü. Hacıbeyli bildete begabte Komponisten, Musiker heran. K. Karayev, F. Emirov, Niyazi, S. Hacıbeyov u. a. sind einige seiner Schüler.

Zülfikar Hacıbeyov, Sohn von Ebdülhüseyn (1884-1950)

Zülfikar Hacıbeyov kam in Şuşa auf die Welt. Er ist einer der Gründer der strategischen Komödie von Aserbaidschan. Z. Hacıbeyov schrieb die Musicalkomödien „Ein Teenager von Fünfzig“ (1909), „Der elfjährige Ehemann“ (1911), “Ledig wenn verheiratet” (1911), die Oper “Der verliebte Garip” (1915). Z. Hacıbeyov hat zusammen mit seinem Sohn den ersten aserbaidschanischen Film mit Tonspur „Almas“ produziert.

Süleyman Aleskerov, Sohn von Eyüp (1924-1999)

Süleyman Aleskerov kam in Şuşa auf die Welt. Er schloss 1948 das Staatliche Konservatorium von Aserbaidschan ab.

  1. Elesgerovs Operetten “Stern”, “Wir Wissen es”, “Es ist schon passiert”, “Der Bettlersohn des Millionärs”, “Wo bist du, Junggesellenleben”, “Mädchen zum Lieben gesucht”, “Die Schwester“ werden auch heute noch im Komödientheater von Aserbaidschan vorgeführt. Seine Oper “Bahadır und Sona”, “Verwelkte Blumen”, einige Quintette, Symphonien, “Bayatı-Schiraz” Symphonie-Mughams, Symphonie-Poeme und Suiten sind wichtige Werke der aserbaidschanischen Musik.

Karabacische Tänze

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Aserbaidschanische Volkstänze sind sehr  alte. Volkstänzen wurde als eine Art der Volkskunst  von dem Volk geschaffen und ist von  Generation zu Generation übergegangen.Diese  Tänze haben reiche Melodie, symmetrische Struktur, verschiedene  Bände,  die allmähliche Entwicklung, wiederum, die Variation und Sekvention. Jede Region hat ihre eigenen Tänze und diese Tänzegehören dem goldenen Fond der aserbaidschanischen Kunst. Zwei von solchen berühmten Tänze wurden in der Region  Karabach geschaffen. Diese Tänze sind folgenden

USUNDÄRÄ

“Usundärä“sehr attraktiv, elegant und lyrisch. Es ist nicht nur in Aserbaidschan, sondern auch im Kaukasus gelten als eines der beliebtesten Tänze. In Karabach, zwischen Agdam und  Göjtäpä gib es einen Hügel. Dieser Hügel nennt man Usundärä und  dieser Tanz wurde diesem Hügel gewidmet.

ASTA KARABAGI  

“Asta-Karabachi”  wurde auch inKarabach geschaffen. Bewegungskonsequenz  dieses Tanzes  ist stabil, in der Anfang  spielt man leise dann mit weniger Bewegung.

Musikversammlungen vom Garabach

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Aserbaidschanisches Volk hat eine reiche und alte Musikschatzkammer. Die erste Information über unsere alte Musik ist in den Felsenzeichen in Gobustan (12.-3. Jahrtausende v.u.Z.) und Gemigaya (3.-1. Jahrtausende v.u.Z.) widergespiegelt worden.  Außerdem in den Dastanen „Kitabi Dede Korgud“ und „Koroglu“, soweit in den Werken von Nisami, Fisuli, Abdulgadir Maragayi und Mir Möhsun Navvab ist breite Information über unsere reiche Musikkunst gegeben worden.

Vom Ende des 19. Jh. sind in den meisten Städten vom Aserbaidschan Musikversammlungen, Gesellschaften, Musikkreisen organisiert worden und das hat die Entwicklung unserer Musik verursacht. In den 80. Jahren 19. Jh. sind von M.M.Navvab und Hadschy Hüsnü „Versammlung der Musiker“ gebildet worden, auf dieser Versammlung ist die Mugam-Kunst besprochen worden. Solche berühmte Künstler wie Meschedi Dschamil Amirov, I.Abdullayev, S.Schuschinski, Sadygdschan sind die Teilnehmer dieser Versammlung gewesen.

Wie bemerkt ist, in der Entwicklung der Chanende-Kunst eine der wichtigen Rolle gespielten Faktoren sind die in zweiten Hälfte des 19. Jh. im Aserbaidschan gebildeten  literarischen Musikversammlungen  gewesen. Nach dem Tod des berühmten Musikwissenschaftlers Charrat Gulu hat Kor Chalifa eine Musikschule in Schuscha geöffnet. Er hat den Studenten Mugam singen, Tar und Kamantscha spielen beigebracht.  Die Schule von Kor Chalifa hat viele Musiker ausgebildet. Obwohl nach dem Tod Kor Chalifa die Schule geschlossen worden ist, haben in den vielen Städten vom Aserbaidschan die Versammlungen der Musikwissenschaftler und Kreisen, interessante Diskussionen über Musikkunst stattgefunden. In Schuscha ist sich „Navabbis Versammlung“, in Schamachy „Kreis Mahmud Agas“, in Baku „Salon von Maschadi Mahmud Mansurov“ in die echte Musikschulen verwandet. Hier haben die hervorragenden Musikwissenschaftler, die die Einzelheiten der orientalischen Musik gewusst haben, für richtiges Singen der Chanenden und ihre Meisterhaft gesorgt. In den Musikversammlungen haben das Singen der Mugamen „Schur“, Rast“, „Mahur“, „Tschahargah“, „Bayaty-Isfahan“  zwei Stunden, und manchmal drei Stunden gedauert.

Es ist interessant, dass die in den Versammlungen alle Mugamen richtig und im Gesamtkomplex der Musikmelodie zu singen gelernte Chanende jedes Mugam besser zu erlernen und  Meister zu werden versucht haben. Hadschy Hüsnü  hat „Samin-Chare“ und „Scheschter“, Meschedi Isi -„Mahur“, Bülbüldschan – „Hasar-Mühalif“, Mirsa Mahammadhasan – „Mansuriyye“, Gasym Abdullayev – „Sabul“, Malibeyli Hamid – „Rast“, Islam Abdullayev – „Yetim Segahy“ , Alesger aus Scheki – „Schur“, Seid Mirbabayev – „Simayi-Schems“, Dschabbar Garyagdy oglu -„Heyraty“, Ketschetschi oglu Mahammad – „Bayaty-Gatschar“ besser allen anderen Mugamrn gesungen.

Musikversammlungen haben Nationalgeust der Volksmusik, gleichzeitig die Musiksprache von den fremden Tendenzen gereinigt, haben die Originalität des Mugamats gesichert und dem Gefahr ihrer Assimilation obsistiert. Diese Versammlungen haben sich von den Abendveranstaltungen, Hochzeiten unterschieden.  Hier sind die ästhetischen Probleme der Gedichten, Musik und Kunst breit diskutiert worden.  Zwischen diesen Musikversammlungen ist „Schuscha Versammlung“ berühmteste gewesen. Da in Schuscha  mehr Musiker, Tänzer als im anderen Ort vom Aserbaidschan gewesen ist. Es ist kein Zufall, dass Volksdichter Samed Vurgun geschrieben hat: „Nicht ohne Grund hat man Schuscha die Wiege der Musik und Poesie genannt, kann man sagen, alle berühmte Stimme und Musiker Aserbaidschans in Schuscha geboren worden sind…“

Einer der Gründe der Berühmtheit Schuscha als Musikzentrum ist, ohne Zweifel, ihre reine Luft, kühle Quellen, Heilwälder, einzigartige Orte für Spaziergang, mit einem Wort bezaubernde Natur.  In als Herd der Gesundheit bekannter Schuscha hat am Ende des 19. Jh. das Leben gewimmelt: jedes Jahr in Sommermonaten haben sich aus allen Orten vom Kaukasus, der Nahen Osten und Mittleren Asien hierher kommende Dichter, Dramaturgen, Komponisten, Schauspieler und Musiker, soweit in den Hochschulen vom Russland und Westeuropa studierende aserbaidschanische Studenten zusammengesammelt und  Theatervorstellungen aufgeführt, an den Musikversammlungen teilgenommen. Jeder Chanende hat mit seiner Gruppe im „Yay Club“ von Schuscha, in den Sargahen, in den Versammlungen an den kühlen Quellen aufgetreten und erstaunliche Erzählungen über Ostmusik erzählt. Aus jedem Haus, aus jedem Hof, aus jedem Schatten des Baumes haben  Stimme von Tar, Kaman, Ney, Ziehharmonika gedrungen.

Schuscha ist als Konservatorium von Kaukasus, und auch als Vokalschule ganzes Nahen und Mittleren Ostens berühmt gewesen. Welchen Platz „Italienische Vokalschule“ in der Musikgeschichte von Europe eingenommen hat, solchen Platz “Schuscha Vokalschule” hat in der Musikgeschichte vom Osten eingenommen. Es ist kein Zufall, dass seinerzeit Schuscha „Italien vom Kaukasus“ genannt worden ist.

Wie berühmter Schriftsteller A.B.Hagverdiyev bemerkt hat, hat man in zweiten Hälfte des 19. Jh. und am Anfang des 20. Jh. in allen Orten von Kaukas erfahren, dass alle hier singende Musiker-Interpret, Singer aus Garabach sind gewesen. Auf die Hochzeiten in Baku, Schaki, Schamachy, Aschgabad, Teheran, soweit Istanbul haben Sasende-Gruppe nämlich aus Schuscha eingeladen. Chanende aus Garabach haben immer mit ihrer schönen Stimme, meisterhaften Kunst die iranischen, türkischen Sänger übergetroffen. Chanende aus Garabach hat die Achtung genossen und in hohem Ansehen zwischen den Mitgliedern der Musikversammlungen von Schamacha, Baku gestanden.

Diese Chanende haben alle andere im Bereich der Musik wirkende Künstler gerichtet. Chanende und Tarsanen aus verschiedenen Orten sind in Schuscha gekommen und haben für die garabachischen Musiker gesungen, von Ihnen Weisungen und Noten zu bekommen versucht.  Sie haben mit Ungeduld auf die Bewertung von Hadschy Hüsnü, Sadygdschyn, Mirsa Muchtar gewartet…

So, Musikversammlung Schuscha hat eine ausschließliche Rolle in der Vorbereitung der der Musiker gespielt und Anregung zur Entwicklung der Aserbaidschanischen Musik gegeben. Berühmter russischer Dichter Sergei Jessenin bemerkend schöne Stimme der Schuschiner hat geschrieben: „Wenn einer nicht singen kann, er ist keiner Schuschiner“.

So, Stadt Schuscha am Ende des 19. Jh. ist das Musikzentrum geworden. Hier haben ungefähr 70 Sasanda gewirkt. Der Begründer der Musikschule in Schuscha ist Musikwissenschaftler Charrat Guklu Mahammad (1823-1883) gewesen.

Leiter der Schuscha Musikversammlung Mir Möhsun Navvab ist einer der meisterhaften Musikwissenschaftler des 19. Jh. gewesen. Navvab ist mit der Aufklärung der Bevölkerung, der Kulturentwicklung geschäftig gewesen. Er hat besonders für die Verwandlung des Schuscha in Musikzentrum gesorgt. Navvab hat mit der Hilfe der großen Chanende Hadschy Hüsnü „Versammlung der Chaneneden“ organisiert. Seine Musikversammlung nach der Musikversammlung von Charrat Gulu und „Medschlisi-Üns“ (Versammlung der Freunde) von Churschidbanu Natavan hat eine außschliesliche Rolle im Kulturleben der Stadt gespielt. Nach der Musikversammlung von Navvab ist in Schuscha Musikschule Molla Ibrahims gegründet worden. In dieser Schuler haben viele Musiker gelehrt.  Berühmter Künstler Bülbül hat die erste Bildung  in dieser Schule erworben.