ARMENIEN – ASERBAIDSCHAN, BERG GARABACH KONFLIKT

 

Geschichte des konfliktes

Historische Aufzeichnungen legen dar, dass bis zum 19. Jahrhundert nicht nur in Karabach, sondern auch in Aserbaidschan im Allgemeinen kein einziger Armenier lebte. Die Niederlassung der Armenier in diesem Gebiet diente stets den Nutzen des Russischen Reiches. Die Ereignisse Osten Europas und vor allem in Russland im 19. Jahrhundert (Kriege zwischen Russland-Türkei, Russland-Iran) führte dazu, dass der nördliche Nachbar von Aserbaidschan schwächer wurde. Russland war auch beunruhigt über die Existenz von Moslems und eines türkischen Staates im Süden. Aus diesem Grund begann Russland mit der Umsetzung des Plans zur Übersiedlung von Armeniern in Nord-Aserbaidschan.

Sofort nach dem Golestan-Vertrag und dem Turkmanchai-Vertrag im Jahr 1828 wurde die Übersiedlung der Armenier in Aserbaidschan beschleunigt. In dieser Periode wurden aus der Türkei 86 Tausend, aus dem Iran 40 Tausend Armenier innerhalb der Grenzen des heutigen West-Aserbaidschan übersiedelt. Die Armenier wurde hauptsächlich in die Gebiete des Khanats Nachitschewan, Irevan und Karabach eingesiedelt. Später wurde mit dem Plan über die Teilung von Aserbaidschan begonnen und in diesen Gebieten wurden die armenischen Bezirke gegründet. 1846 wurde dieser Bezirk aufgelöst. Dennoch hinterließen die Armenier in der Zeit der Übersiedlung im Territorium von Aserbaidschan negative Spuren.

Die Übersiedlung der Armenier im Kaukasus wurde zu verschiedenen Zeiten etappenweise angewandt. Vor ungefähr 200 Jahren hat der russische Zar einen Erlass über die Übersiedlung von einigen Armeniern in Derbend und Guba unterzeichnet. Der Erlass über die „Vorrechte und Freizügigkeiten der Armenier von Derbend und Müskir“ haben den Armeniern umfangreiche Rechte gewährt. Im Erlass wurde die Notwendigkeit angesprochen, die Armenier in geeignete Territorien umzusiedeln, um deren Lebensverhältnisse zu verbessern. 1723 hat der russische Zar Peter I. einen Erlass unterzeichnet, um besondere Gebiete für die gemäß dem Vertrag vom 12. September umzusiedelnden Armenier nach Baku, Derbend und Guba bereitzustellen. 1726 hat Katharina II. einen Erlass unterzeichnet, aus dem hervorgeht, dass den Armeniern besondere Privilegien zugesprochen und diese unter Schutz genommen werden müssten.

Mit einem Erlass des russischen Zaren aus dem Jahr 1729 hat eine Gruppe armenischer Regenten Russland ihre Gebundenheit erklärt. 1799 hat Zar Pavel I. dem Zarentum Kartli-Kahetya eine besondere Anweisung erteilt, um die Armenier ins Gebiet von Gazah umzusiedeln.

Die Umsiedlung der Armenier nach Aserbaidschan wurde nicht nur mittels Erlasse und Beschlüsse festgelegt, sondern nahm auch in internationalen Verträgen einen Platz. Im Türkmençay-Vertrag aus dem Jahr 1828 zwischen Russland und Iran ist hierzu ein besonderer Artikel vorhanden. Diesem Artikel zufolge wurden den im Iran ansässigen Armeniern der freie Übergang nach Russland gewährleistet. Diese Bestimmung ebnete eigentlich den Weg zur Umsiedlung der Armenier in die Territorien von Aserbaidschan, denn der Begriff „Territorium von Russland“ bedeutete die Gebiete von Aserbaidschan, welche näher an den Iran gelegen waren. Nach dem türkisch-russischen Krieg in den Jahren 1828 bis 1829 wurde ein Abkommen über die Umsiedlung der Armenier in der Türkei nach Aserbaidschan getroffen. Zur Beschleunigung des Vertrages wurde in Russland ein Sonderkomitee gebildet und die allgemeinen Bestimmungen über 12 Artikel festgelegt. Diese gemäß dem Testament von Peter I. angewandten Politik hatt vorrangig den Zweck, Aserbaidschan aus ethischer Sicht zu spalten, die Region durch die Christen zu bevölkern, somit eine Art Pufferzone gegen Angriffe von draußen zu erstellen. Somit wurde mit der Umsiedlung der Armenier in das Gebiet von Aserbaidschan begonnen. Während für die Armenier sehr gute Lebensverhältnisse geschaffen wurden, sind auch die ertragreichen Böden an die Armenier übergeben worden.

Den Berechnungen des berühmten russischen Statistikers I. Şopen zufolge gab es Anfang des 19. Jahrhunderts nur in der Stadt Irevan 2400 aserbaidschanische Familien, 12 Tausend Aserbaidschaner. Nachdem die Stadt von den Russen besetzt wurde, bestand die Mehrheit der Einwohner immer noch aus Aserbaidschanern, obwohl ein Teil der Bevölkerung nach Iran umsiedelte. Angaben aus dem Jahr 1829 zufolge bestand vier Fünftel oder 80 % der Einwohner der Stadt aus Aserbaidschanern. Gemäß der ersten Volkszählung im Russischen Reich lebten im Jahr 1897 in West-Aserbaidschan, also im Gebiet Irevan 313.178 Aserbaidschaner. Doch nach ein paar Jahren änderte sich diese Zahl vollständig.

Nachdem die Armenier in Aserbaidschan bevölkert wurden, begannen sie erste Initiativen, um ihr eigenes Land zu gründen. Daraufhin wurde zwischen 1905 – 1906 in Aserbaidschan der Völkermord durch die Armenier begonnen. In diesen Jahren haben Armenier in Baku, Tiflis, Erivan, Nachitschewan, Gence, Karabach, Zengezur Massenmorde an Aserbaidschaner ausgeübt. Während dieser Taten der Armenier wurden in Zengezur, Şuşa, Cavanşir und Cebrayıl 75 aserbaidschanische Dörfer vollständig zerstört, in den Bezirken Irevan und Gence mehr als 200 Siedlungen zerstört.

Seit der Gründung der armenischen Republik „ohne Hauptstadt“ haben armenische Mörder in den Regionen Loru-Pembek und Şöreyel, Zengezur, Göyçe, wo sich meistens Aserbaidschaner lebte und auch anderen Gebieten Massenmorde begangen. In den Jahren der Herrschaft durch Nationalisten in der armenischen Republik zwischen 1918 und 1920 haben diese ihren „Armenien ohne Türken“-Slogan erfolgreich umgesetzt. Aufgrund der in der gleichen Epoche stattfindenden Massenmorde gegen die Aserbaidschaner wurden von 575 Tausend Aserbaidschanern in Armenien 565 Tausend getötet oder zwangsweise aus ihrer eigenen Heimat deportiert. Nach Gründung der sowjetischen Herrschaft in Armenien konnten von diesen nur 60 Tausend in ihre eigene Heimat zurück kehren.

Im Mai und April des Jahres 1918 wurden in Baku, Şamahı, Muğan, Guba, Lenkeran tausende von Aserbaidschanern durch Armenier getötet; zehntausende mussten ihre eigene Heimat verlassen. In dieser Zeit nahm der Massenmord der Armenier in Baku und Şamahı noch schlimmere Ausmaße an. In Baku wurden ungefähr 30 Tausend Menschen erbarmungslos getötet. In Şamahı wurden 58 Döfer niedergebrannt, 7 Tausend Menschen getötet (davon 1653 Frauen, 965 Kinder). In der Ortschaft Guba wurden 122 moslemische Dörfer niedergebrannt und zerstört. In den Bergregionen von  Karabach wurden mehr als 150 Dörfer vernichtet. Die Gräueltaten der Armenier in diesen Dörfern waren vom Ausmaß mehr einer der unerbittlichsten Taten in der Weltgeschichte. In der Ortschaft Zengezur wurden auf die gleiche Weise 115 Dörfer vernichtet. Die Armenier haben in der Stadt Irevan 211, in Kars 92 niedergebrannt. All diese Gewaltverbrechen dienten dazu, die Armenier in Aserbaidschan zu besiedeln, die historischen Territorien unseres Volkes zu spalten, die Einheit der Aserbaidschaner als Volk aufzulösen und die Gründung eines unabhängigen Staates zu verhindern. Die Armenier waren in dieser Zeit unerbittlich. Der einzige Zweck der Vertreibung der Moslems aus ihrer Heimat und der Völkermord an ihnen war die Verhinderung der Gründung eines starken moslemischen und türkischen Staates im Kaukasus. Sowohl der Golestan-Vertrag, als auch der Turkmanchai-Vertrag bestätigen diese Tatsache. Die Initiative zur ethnischen Spaltung des Hoheitsgebiets von Aserbaidschan würde auch mit der Spaltung des Gebiets in politischer und geographischer Hinsicht bedeuten. Auch wenn es traurig ist; die Analyse der Taten und die historische Chronologie legen dar, dass ein Teil dieser Pläne Erfolg hatte.

Die logische Schlussfolgerung dieses sich Anfang des 20. Jahrhunderts ereigneten Vorfalls im Südkaukasus ist: während der Gründung der sowjetischen Regierung trat die Kontrolle eines Großteils der Gebiete von Aserbaidschan an die Armenier über. In historischen Quellen ist es offen dargelegt, dass es einen armenischen Staat nicht gibt. Die Vorteile einiger größerer Staaten erforderten die Gründung eines armenischen Staates im Südkaukasus. Den schweren Preis dafür musste das aserbaidschanische Volk zahlen. Nachdem Ende der 1920er Jahre in Armenien die sowjetische Herrschaft errichtet wurde, begannen die Armenier mit der Initiative, ihren seit Jahrhunderten begehrten armenischen Staat zu gründen und deshalb Gebietsforderungen gegen ihre Nachbarn zu stellen. Während der 70 Jahre anhaltenden sowjetischen Epoche stiegen die Ansprüche der Armenier, die ihre Grenzen mithilfe aserbaidschanischer Territorien ausgeweitet hatten.

Auch wenn in den westaserbaidschanischen Ortschaften Zengibasar, Zengezur, Göyçe, Ağbaba, Dereçiçek, Sisyan, Kapan, Gemerli, Karakoyunlu, Kırkbulag, Şerur, Sürmeli, Seyidli, Serdarabad, Abaran, Gernibasar u. a. Gebieten, wo einst die Bevölkerung nahezu nur aus Aserbaidschanern bestand, sind diese Gebiete im Gedächtnis der Geschichte als die Heimat der Aserbaidschaner eingetragen.

Die Fusion der Autonomen Provinz Bergkarabach mit der Armenischen SSR gegen Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde sogar im Kreml und im Politbüro debattiert. Mithilfe von vertrauenswürdigen Kreisen haben Armenier ihre Bestrebungen fortgeführt, die Gebiete von Aserbaidschan an Armenien anzubinden. Das armenische Parlament hat im Mai 1969 einen Beschluss über die Vereinigung von Gazah un weiterer Gebiete mit Armenien verabschiedet. Dieser Beschluss wurde auch vom Hohen Sowjet der UdSSR bewilligt. Doch die Ernennung Haydar Aliyevs zum ersten Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Aserbaidschanischen SSR wehrte die Umsetzung dieses Beschluss ab. Es ist nicht schwierig sich vorzustellen, was es in einem großen Staat wie die UdSSR bedeutet, dass ein gesetzgebendes Organ einen Beschluss nicht umsetzt. Doch Haydar Aliyev hat für die Interessen seines Volkes dieses Risiko auf sich genommen und verhindert, dass die Territorien von Aserbaidschan mit Armenien vereint wurden. Dennoch wurde mit der Interesselosigkeit der Leitung von Aserbaidschan wurden einige in diesem Beschluss vorgesehene Gebiete mit Armenien vereint.

1977 hat die Kommission, welche das neue Grundgesetz der Sowjetunion erstellte, vorgeschlagen, dass die Autonome Region Bergkarabach von der Aserbaidschanischen SSR genommen und mit der Armenischen SSR fusioniert werden sollte. Der intensive Widerstand des ersten Sekretärs des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Aserbaidschanischen SSR, Herrn Haydar Aliyev, wurde dieser Vorschlag zurückgezogen.

1985 hat der zum Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion gewählte Mihail Gorbatschow alles nur erdenkliche getan, damit dieser hinterlistige Plan umgesetzt wird. Mit der Machtergreifung von M. Gorbatschow unternahmen die Armenier Versuche, diesen Staatschef als politischen Freund zu gewinnen und Nutzen aus diesem Zustand zu schlagen. 1988 begannen die Armenier  mit ihrer Politik gegen Aserbaidschan. Die aufgrund der Ermordung von zwei Aserbaidschanern in Karabach, der Abholzung des Tophane-Waldes entzündeten und im Nachhinein zu militärischen Operationen umgestellten Konflikte legt erneut dar, wie wichtig dieses Problem ist. Die Ereignisse entwickelten sich dermaßen schnell, dass das Volk von Aserbaidschan die Interesselosigkeit Gorbatschows gegen einen Brillianten als armenisches „Geschenk“, die ausufernde Kontrolle der Vorfälle und die achtlose und stümperhafte Politik der Regierung nicht begreifen konnten.

Der Umfang der Vorfälle hingegen erweiterten sich jeden Tag. 1989 hat der Sowjet der Armenischen SSR einen Beschluss ohne rechtliche Basis über die Angliederung von Bergkarabach an Armenien gefasst. Diese Entwicklung bedeutete die Annexion der aserbaidschanischen Gebiets durch Armenien. Die Armenier hatten nun begonnen, ihre Taktik zum Widerstreit als militärische Angriffe fortzuführen und aus dieser Sicht waren die Proteste des Volkes von Aserbaidschan nicht in der Lage, die Richtung der Ereignisse zu ändern.

Ohne Zweifel spielten auch äußere Einflüsse bei der Besatzungspolitik der Armenier eine wichtige Rolle. Die Unterstützung der Armenier durch die UdSSR und deren Bestrebung zu dieser Zeit war offensichtlich. Die Einnahme von Baku durch die russische Armee im Jahr 1990 hat dies erneut bestätigt. Die Volksbewegung gegen die Annexion von Bergkarabach durch Armenien wurde durch sowjetische Panzer unterdrückt.

Im Sommer 1990 kam Haydar Aliyev nach Nachitschewan. Die Lage von Nachitschewan war noch bedenklicher. Die Bevölkerung von Nachitschewan war mit schweren wirtschaftlichen Problemen konfrontiert und glaubten, dass dieser Vorfall einen Wendepunkt bedeuten würde.  Haydar Aliyev hat es geschafft, in kürzester Zeit und mit eingeschränkten Mitteln ernsthafte Veränderungen in Nachitschewan zustande zu bringen. Nachdem er zum Sowjet der Autonomen Republik von Nachitschewan zum Mitglied gewählt wurde, wurde auf seinen Vorschlag hin die Bezeichnung „sowjetische sozialistische“ Aus der Bezeichnung der autonomen Republik entfernt. Die dreifarbige Flagge der Republik Aserbaidschan wurde zum Staatswappen. Am 3. September 1991 hat das hohe Parlament von Nachitschewan Haydar Aliyev zum Vorsitzenden gewählt. Während Haydar Aliyev als neuer Vorsitzender der autonomen Republik versuchte, die wirtschaftlichen Probleme zu lösen, schaffte er es auch den blutigen Krieg an der Grenze zu Armenien zu beenden.

Ab 1992 weiteten die armenischen Streitkräfte der Umfang der militärischen Operationen in Aserbaidschan aus und Gebiete wurden hintereinander besetzt. Der grauenhafte Massaker 1992 in Hocalı legte die Dimension der Bestialität der Armenier offen dar. In diesem Massaker, der mit Unterstützung der 366. motorisierten Division Russlands erfolgte, wurden 613 Aserbaidschaner getötet. Unter den beim Massaker von Hocalı getöteten Menschen befanden sich 63 Kinder, 106 Frauen. 487 Personen wurden verkrüppelt, 1275 gefangen genommen. Einen Großteil davon bildeten ältere Menschen, Frauen und Kinder. Acht Familien wurden ausgelöscht. Hocalı wurde zum historischen Beweis der seit jahrhunderten anhaltenden Feindschaft der Armenier gegen die Aserbaidschaner.

Am 2. April 1993 haben die Armenier Kelbecer okkupiert. Der Vorsitzende des UN-Sicherheitsrates hat am 6. April die Einnahme der aserbaidschanischen Ortschaft Kelbecer durch bewaffnete armenische Einheiten verurteilt und eine Ansprache über die sofortige Räumung dieser Gebiete gehalten. Armenien hingegen setzte den Krieg gegen Aserbaidschan fort und besetzte am 7. Juli Ağdere. Danach haben die Armenier zwischen Juli und Oktober des Jahres 1993 Ortschaften um Karabach wie Ağdam (23. Juli), Fuzuli (23. August), Cebrail (23. August), Kelbecer (31. Juli) und Zengilan (29. Oktober) besetzt. Somit stieg die Anzahl der besetzten Ortschaften von Karabach (Şuşa, Hankendi, Hocalı, Hocavend, Ağdere) auf 7 (Laçın, Kelbecer, Ağdam, Fuzuli, Cebrail, Kelbecer, Zengilan).

Beim Kampf gegen die armenischen Invasoren musste Aserbaidschan die militärischen und wirtschaftlichen Hebel und die Soldaten in Bewegung setzen. Zu diesem Zweck hat Haydar Aliyev, welcher vor kurzer Zeit an die Macht gekommen war, am 2. November eine Ansprache an das Volk gehalten und es wurden ernsthafte militärische Maßnahmen ergriffen. Diese Entwicklung wurde zum Wendepunkt des aserbaidschanischen Volkes gegen die Invasoren. Mitte November im Jahr 1993 konnte der Angriff der armenischen Streitkräfte auf Beylegan gestoppt werden.

Mit erfolgreichen Operationen der aserbaidschanischen Armee konnten am 5. Januar 1994 in der Ortschaft Fuzuli die strategisch wichtige Kleinstadt Horadiz und 22 Dörfer vom Feind zurückerobert werden. Danach wurde ein Teil der Gebiete von Ağdam, Fuzuli und Cebrail, die Ortschaften Bozlu, Tekegaya, Babaşlar, Kanlıkend, Çepli, Susuzluk, Gasımbinesi, Yanşagbine, Yanşak, Bağırsak, Gamışlı, Bağırlı in der Kreisstadt Kelbecer vom Feind zurückerobert werden. Der Çiçekli-Berg u. a. strategisch wichtige Anhöhen wurden eingenommen, die Straße von Kelbecer nach Laçın wurde bis zum Tunnel unter Kontrolle genommen. Mit der Republik Aserbaidschan wurde auf diese Weise am 8. Mai 1994 das Bişkek-Protokoll unterzeichnet. Dank der erfolge Aserbaidschans gegen den Feind wurde am 12. Mai ein Waffenstillstand unterzeichnet.

Aufgrund der Angriffe der Armenier verlor Aserbaidschan 20 % des Territoriums. Im Krieg verloren rund 20.000 Menschen ihr Leben, 50.000 Menschen wurden verletzt oder verkrüppelt, Millionen von Menschen musste ihr Land verlassen und wurden zwangsläufig zu Flüchtlingen, 5000 Personen werden vermisst. Aufgrund des Krieges und der besetzten Gebiete erlitt Aserbaidschan großen sozialwirtschaftlichen Schaden. Der unmittelbare und mittelbare Verlust beträgt 60 Milliarden US-Dollar.

In den besetzen Gebieten von Aserbaidschan hat die armenische Armee 316 Panzer, 324 gepanzerte Fahrzeuge, 322 Geschütze, 50.000 Tausend Soldaten.

Bis 1995 gaben internationale Organisationen zahlreiche Erklärungen zu Bergkarabach ab. Der Sicherheitsrat der UN hat die Beschlüsse 822. (30.04.1993), 853. (29.07.1993), 874 (14.10.1993) und 884. (11.11.1993) verabschiedet und verlangt, dass sich Armenien an diese Beschlüsse hält und die gesamten Truppen aus den besetzten Gebieten von Aserbaidschan zurückzieht. Diese Forderung hält auch heute an. Doch trotz der Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates hält Armenien wie früher die Gebiete von Aserbaidschan weiterhin besetzt und besiedelt diese Gebiete. Somit wird den internationalen Forderungen keine Beachtung geschenkt.

Im Januar 1997 wurde in der Versammlung der Ministerrat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und am 24. März 1992 in Helsinki die Minsk-Gruppe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa gegründet. Aserbaidschan, Armenien, die russische Föderation, die USA, Frankreich, Polen, Deutschland, Türkei, Belarus, Finnland und Schweden sind Mitglieder der Gruppe. Im Dezember 1996 fand die neue Anwendung des Mitvorsitzenden statt. Die Minsk-Gruppe hat bis heute unterschiedliche Vorschläge für eine friedliche Lösung der Frage unterbreitet, doch die armenische Seite versucht absichtlich diesen Prozess zu verlängern.

 

Minsker OSZE-Gruppe

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Am 30.Januar 1992 wurde die Republik Aserbaidschan das Mitglied der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und unterzeichnete am 8. Juli 1992 ihre Dokumenten in der Gipfelkonferenz der OSZE in Helsinki. Seit 1992 ist Armenien Aserbaidschan, Berg – Karabach- Konflikt im Blickpunkte der OSZE. In der Mitte Februars war die Sondermission der OSZE in Aserbaidschan gewesen.In der 7. Vesammlung des Komitees der Repräsentanten der OSZE in Warschau am 27 – 28 Februar wurde der Bericht der Mission, die in der Konfliktregion war, entgegengenommen. Im Dokument, in dem gezeigt wird, daß Berg – Karabach zur Republik Aserbaidschan gehört, wurde sich für die Lösung des Konfliktes auf der friedlichem Wege unter der Bedingung der Nichtveränderung der Grenzen der Aufruf  widerspiegelt.

In der 8. Versammlung des Komitees der Repräsentanten der OSZE in Helsinki am 13 – 14 März wurde die Fortführung des Konflikts und die Lösungen der Bekämpfung mit friedlichen politischen Mitteln dieses Konflikts diskutiert. Nach diesem Treffen besuchte die Delegation unter der Leitung von Jan Kubisch, der der Leiter das Komitee der Repräsentanten der OSZE war, am 19 – 23 März die Region des Konfliktes. Das Ziel der Delegation, die im Berg – Karabach, in Baku, Erevan war, war die Beschusseinstellung, die Möglichkeiten der Umterbringung der OSZE – Beobachter in der Region des Konfliktes zu sehen.

In der 9. Versammlung des Komitees der Repräsentanten der OSZE in Helsinki am 23 – 24 März 1992 wurde den beiden Seiten  aufgerufen, den Beschuss in der Region des Konfliktes einzustellen, im Rahmen der OSZE baldig die friedliche Konferenz über Karabach zu organisieren. Im ersten Nebentreffen des Rates der Außenminister der OSZE am 24. März wurde die Situation im Berg –  Karabach diskutiert. Der Ministerrat der OSZE fasste einen Beschluss, eine friedliche Konferenz über Berg – Karabach zu organiseren, um die Effizienz der Verhandlungen im Zusammenhang  mit der friedlichen Regelung des Konfliktes zu steigern.

Die Minister akzeptierten die Teilnahme der Vertreter der USA, Russlands, der Türkei, Frankreichs, Deutschlands, Italiens, Schwedens, der Tschechoslowakien (später ersetzte die Ungarn), Weißrusslands, Aserbaidschans und Armeniens an dieser friedlichen Konferenz in Minsk.

In der 10. Versammlung der OSZE in Helsinki am 1. Mai 1992 wurde einen Beschluss des Komitees der Repräsentanten über die Organisierung der Konferenz über Berg – Karabach, die Vollmachten des Leiters, die Organisierungsbedingungen der Sitzung gefasst. Die Minsk-Gruppe, die für die  Realisierung der  Minsk – Konferenz  gegründet wurde, musste die Tätigkeit im Zusammenhang mit der Regelung des Konfliktes führen. An der Minsk Konferenz mussten die Mitgliedsstaaten teilnehmen, und das Schlussdokument  fassen. Im Budapest – Gipfel – Treffen im Dezember 1994 wurde die Ko – Vorsitz – Institutionen in der Minsk Konferenz und in der Minsk – Gruppe gegründet. Dem akzeptierten Beschluss nach wurde die Ko- Vorsitz – Mission dem Russland und Finnland anvertraut. Im Januar 1997 wurde in der Minsk – Konferenz und – Gruppe dreiseitiger Ko – Vorsitz gestiftet und zur Zeit führen diese Ko – Vorsitz – Funktion USA, Russland und Frankreich.

Das Erreichen des Waffenstielstands

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Verstorbenen Präsidenten Aserbaidschans Heydar Aliyev hat die  Unterzeichnung  des Waffenstillstandsabkommens für die  Stärkung der Stabilität in dem Land und für die Entwicklung in allen Bereichen auf offizille Ebene gehoben  und  in dieser Richtung wichtige Schritte unternommen. Schließlich  wurde als Folge der intensiven Bemühungen des Staatsführers  am 12. Mai 1994  Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Endlich wurde infolge seiner Bemühung am 12 Mai 1994 das Walffenstillstandsabkommen unterzeichnet.

Die kurze Geschichte des Walffenstillstand.

Im Rahmen der Versammlung der interparlamentarischen Assemble von GUS in Bischkek, in der Hauptstadt Kyrgystans,wurde die Verhandlungen über Walffenstillstands im Karabach – Konflikt begonnen. In den Verhandlungen, die durch Vermittlung  Russland geführt wurde, hat Aserbaidshanishe Seite der Vizeparlamentsvorsitzende Afieddin Jalilov, die armenische Seite der Parlamentspräsident  Babken Ararksian vertreten.  In der von Wladimir Kazimirov verfertigten Walffenstillstandsunterlage, der der russische Vertreter der Minsk Gruppe von OSZE war, war die armenische Gemeinde des Bergkarabachs als separate Seite gekennzeichnet.

Deswegen verweigerte sich die Aserbaidschanische Seite das Abkommen zu unterzeichnen.

Der Vertreter Russlands in der Minsk –Gruppe der OSZEC hat am 8. Mai 1994 das „Bischkek Protokoll“ nach Aserbaidchan mitgebracht und das wurde von der aserbaidschan Seite unterzeichnet.

Am 12. Mai 1994 wurde das „ Byschkek Protokoll “ übers Waffenshilstandsgbkommen  zwischen Aserbaidschan und Armeinen in Kraft getreten.Das Protokoll haben  die Parlamentsvorsitzende Aserbaidschans und Armeniens und auch die Leiter  der aserbaidschanischen und armenischen Gemeinde des Berg – Karbachs unterzeichnet.

Aserbaidschansche seite  hat das Protokoll mit Zusatzklausel unterzeichnet.

Im 5. Unterabsatz des Protokolls wurde das Wort „die besetzten Gebieten  durch ” „ die okkupierten Gebieten „ ersetzt und die Beobachter, die nach dem Walffenstillstand in der Frontlinie dislozierten wurden „ die Mission  der internationalen Beobachter“ benannt. Laut der Unterlage mussten die beiden Seiten mit Hilfe der  internationalen Vermittlung „ das große Friedensabkommen“ unterzeichnen.

Schicksal der aserbaidschanischen Gefangenen und Geisel

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Gefangen- und Geiselnahme Tausenden unschuldigen Aserbaidschaner, Spannen auf die Folter, Tötung und Zusammenstoß mit anderen unmenschlichen Verhältnissen ist von den schrecklichsten und blutigen Seiten der Aggression Armeniens gegen Aserbaidschan.

Im Ergebnis der von verschiedenen Organen geführten Untersuchungen wurde bestimmt, dass von der Zeit der Anfang des Karabachischen Konflikts von Armeniern gefangengenommenen und zur Geisel genommenen Tausenden Aserbaidschanern gegen ihre ethnische Zugehörigkeit Gewalt angetan wurden.

Die von Arbeitergruppe der Staatlichen Kommission  für Gefangene und Verschollene Staatsbürger, als Geisel Genommene Staatsbürger beim Ministerium für Nationalsicherheit der Aserbaidschanischen Republik geführte Untersuchung wies nach, dass die Zahl der gefangenen und als Geisel genommenen Bürger im 2007 4354 Menschen betrug.  3504 von ihnen waren Militärpersonen, 841 – Zivilpersonen. Aber die Zugehörigkeit 9 Menschen zu den Zivilpersonen oder Militärpersonen ist unbekannt.   47 von den Zivilpersonen sind Kinder (16 minderjährige Mädchen), 268 – Frauen, 371 – ältere Menschen. Während der Analyse der in Staatliche Kommission eingelaufen Materialien  wurde bekannt, dass 550 Menschen wurden in der Gefangenschaft getötet oder sind nach verschiedenen Ursachen gestorben. 104 von ihnen waren Frauen, 446 – Männer. Über 137 Menschen ist nur die Namen bekannt, 74 – unbekannte Menschen.

Im Ergebnis der mittels Internationalen Roten Kreuz Komitees im 2008 geführten Untersuchungen wurden die Schicksalen der noch 170 gefangengenommenen Aserbaidschaner  analysiert. In den folgenden Jahren wurden die Schicksalen der anderen in dieser Liste genannten Menschen erklärt.

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Nach den offiziellen Daten für 2012 die Zahl der Gefangenen, als Geisel genommenen und Verschollene beträgt 4030 Menschen.  Internationales Roten Kreuz Komitee (IRKK) registrierte 4600 während des Karabachischen Kriegs verschollenen Menschen. IRKK begann seit 2012 für die Bestimmung der Verschollenen die Verwirklichung des neuen Projektes zusammen mit Aserbaidschan und Armenien.  Nach diesem Programm die Suche der Verschollenen wird nach DNA ihrer Verwandten geführt.

Über die Zahl der Gefangenen und Verschollenen Aserbaidschaner  sind die vom Aserbaidschan vorgestellte Dokumenten in den internationalen Organisationen bestätigt. An 7. Tagung des UNO-Rats für Menschenrechte im Februar 2008 im Zusammenhang mit dem Problem der während der bewaffneten Konflikten Verschollenen Aserbaidschaner wurde die von aserbaidschanischen Delegation erhobene Resolutionsprojekt mit der allgemeinen Meinung der 38 Länder angenommen.   In der Resolution für die Bestimmung der Schicksalen der Verschollenen währen des Karabachischen Konflikts wurde der Aufruf zur allseitigen Zusammenarbeit mit dem Internationalen Roten Kreuz Komitee (IRKK) wiedergespiegelt. Aber die armenische Seite gab diesem Ruf keine Bedeutung. Soweit schuf die Möglichkeiten für die Untersuchung der Informationen über die  Erhaltung der Gefangenen und Geisel in den Geheimlagern im Armenien und auf den unter der Okkupation seienden aserbaidschanischen Böden als Sklaven nicht. Obwohl im Zusammenhang mit der Untersuchung der Informationen über am Leben gebliebenen Gefangenen und Geisel Zusammenarbeit mit dem Internationalen Roten Kreuz Komitee vorschlug,  sagte die Aggressionsseite vielmal ab.

Die in der Staatlichen Kommission  für Gefangene und Verschollene Staatsbürger, als Geisel Genommene Staatsbürger gesammelte Fakten beweisen, dass gegen Aserbaidschaner, die im Armenien in der Gefangenschaft waren, die internationalen  Rechtnormen verletzt wurden,   soweit  solche  Forderungen der Genf Konvention „Über den Schutz der Kriegsopfer“ von 1949 als die Nichtanschlag auf Leben oder auf Persönlichkeit, jemanden töten in irgendeiner Bedingung, verkrüppeln, misshandeln oder foltern, entwürdigen grob.

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Aus den Fakten über die Verhältnisse der Armenier gegen der aserbaidschanischen Gefangenen und Geisel:

– Die armenische Streitkräfte währen der Okkupation des Dorfes Garadagly Bezirks Chodschavend  (17.02.1992) erschössen ca. 80 Menschen aus 117 gefangengenommenen Dorfbewohner schon dort. Davon zeugen die Dorfbewohner Seyyur Chanlar Oglu Nagiyev, Schahrus Amirchan Oglu Aliyev und andere.

– Die Bewohnerin des Dorfes Garadagly des Bezirks Chodschavend Hagigat Yusif Gysy Huiseynova ist die Zeugin davon, dass die Armenier am 10. Februar 1992 ihren Nachbar lebendig anzündeten.

–           Nach den Aussagen Imarat Mamischiovawurde sie während der Okkupation des

Bezirks Kalbadschar mit ihrer zwei minderjährigen Töchtern gefangengenommen. Vor den Augen Imarat Mamischova erschössen Armenier acht Zivilpersonen und auch ihre achtjährigen Sohn Taleh und zündeten die Leichen an. Dann nehmen Armenier sie, ihren 10-jährigen Sohn, andere Frauen und ältere Menschen aus Chankendi weg und folterten.

-Nach den Aussagen der sich im 1994 vom armenischen Gefangenschaft befreiten Familie Ahmedova, erschössen Armenier am 17 August 1993 25 Zivilpersonen des Dorfes Gadschar des Bezirks Fisuli vor ihren Augen.

-Haqsan Madschid Oglu Huseynov teilt mit, dass im 1993 auf dem Weg Horadis-Fisuli wurden von Armeniern 40 Zivilpersonen erschössen.

-Aus der Gefangenschaft zurückkehrte Niyas Balay Oglu Seynalov teilt mit, dass die von Armeniern gefangengenommene Bewohner des Dorfes Guschtschular des Bezirks Schuscha Sariyya Tagi Gysy Seynalova geb. 1910, Yegane Dadasch Gysy Madatova, geb. 1920, und Movsum Abdulrahim Oglu Ahmadov am 11 Februar 1992 lebendig angezündet wurden.

– Ehemaliger 61-jährigen Gefangene Budag Ali Oglu Alyschanov war Zeuge der Tötung 5 Aserbaidschaner im Dorf Drmbon (Bergkarabach), die als Sklaven benutzt wurden.

-Von Gefangenschaft befreiter Israyil Scharif Oglu Ismayilov bestätigt, dass Armenier drei Aserbaidschaner auf dem Armenischen Wappen enthaupten.

–  Die Bewohnerin des Bezirks Latschin Samaya Karimova und ihre 2-jährige Tochter beging Selbstmord, weil die Folter aushalten konnte.

– Ilham Nasirov vom Gebutsjahr 1973 starb am 23 November 1993 im Militärspital in Jerewan vor Hunger.

-Das gerichtsmedizinisches Gutachten der Leichereste von 20-jährigem Farhad Rahman bewies, dass er von regelmäßigen Prügeln starb.

-Bewohner des Bezirks Yardymly starb im Gefängnis von den regelmäßigen Foltern von Armeniern. (24.12.1994) Davon zeugen ehemalige Gefangene Habib Aliyev, Avas Muchtarov, Abulfat Gasymov und andere.

– In der armenischen Gefangenschaft seiender Bewohner der Stadt Chodschaly Faqig Schahmaly Oglu Alimammadov wurde von armenischem Militärperson erschössen, weil er den Namen der Stadt Gandscha  „Kirovabad“ nicht sagte. Davon zeugen Sulfi Ibrahim Oglu Mammadov, Mammad Dschumschud Oglu Mammadov und andere.

Durch besondere Grausamkeit gegen aserbaidschanischen Zivilpersonen unterschiedeter Kommandeur der armenischen Bataillon  “Arabo“, einer der Lider der armenischen  Terrororganisation ASALA – Bruder von  Monte Melkonyan Markar Melkonyan beschrieb in den USA geschriebenem Buch  “Weg meines Bruders” (“My Brother’s Road”) die Ermordung der aserbaidschanischen Gefangenen, die Bewohner des Doirfes Garabagly waren, von den Armeniern. Zitat aus dem Buch: “Die Soldaten von Aramo und Arabo zeigten 38 Gefangene, zwischen ihnen waren auch Frauen, sie waren in der Schlucht neben dem Dorf. Soldaten von Aramo və Arabo möchten sich für ihre Genossen rächen, dann begannen sie die Gefangene schlagen und aus Automat erschossen. Edo mit der Narbe schloss sich zu ihnen an. Er zündete einigen Soldaten an. Wenn Monte in dieses Dorf, dass sich ein wenig weit vom Dorf befindet kam,  hier waren nur die Menschenreste”. In diesem Buch wird die Enthauptung des aserbaidschanischen Gefangene auf dem Wappen in Jerewan beschrieben.

Es gibt mehrere Fakten über die Tötung der Zivilbevölkerung,  in der Zeit der Militäraggression Armeniens gegen Aserbaidschan, die schrecklichen Foltern und moralischen Marter, Verleitung zum Selbstmord wegen regelmäßigen Erniedrigung, kaltblütige Tötung, oder den Tod   im Ergebnis der Folter. Diese Fakten zeigen, dass die gefangengenommen und als Geisel genommene Aserbaidschaner die Opfer der Massengenozide waren, wurden die Rechten aberkannt.

Illegale Besiedlung der okkupierten Territorien

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Nach der Erreichung der Feuereinstellung und das Aufhören der Militäroperationen hat Armenien auf den okkupierten Territorien vom Aserbaidschan – im Bergkarabach und in seinen Rändern die Politik der unnatürlichen Veränderung der demografischen Struktur durchführen begonnen. Mit diesem Zweck ist in den okkupierten Territorien die illegale Besiedlung von Armeniern durchgeführt worden und dieser Prozess dauert bis jetzt.  Nach den in verschiedenen Quellen, soweit in den armenischen Quellen bestätigten Angaben und Berichten der Missionen der OSZE sind Mitte der 90. Jahre vorigen Jahrhunderts bis 2012 in Bergkarabach und in andere okkupierte Territorien 25-27 Tausend Armenier übersdiedelt worden.  Diese Übersiedlungspolitik ist von der armenischen Regierung, armenische Diaspora im Ausland untergestützt und  finanziert worden. Die Durchführung der Übersiedlung in die okkupierten Territorien spricht dem im 1993 auch von Armenien beigetretenen 4. Genfer Konvention  über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten von 12. August 1949 und dem Zusatzprotokollen wider.

Illegale Besiedlung hat Mitte 90. Jahre Massencharakter angenommen

Der Prozess der illegalen Besiedlung hat Mitte 90. Jahre vorigen Jahrhunderts besonders weit verbreitet. Die armenische Regierung hat ein Teil der aus anderen Orten von Baku und Aserbaidschan übersiedelten Armenier in die okkupierte Territorien übergesiedelt, soweit hat besonderen Programm für die Übersiedlung der Armenier aus den Ländern der Nahen Orient und anderen Ländern in diese Territorien durchgeführt. Die Worten des Beraters Levon Surabyan des Ex-Präsidenten von Armenien Levon Ter-Petrosyan nach, bis 1998 ist nur die Zahl der auf das Territorium des  Bezirks Latschyn übergesiedelten Armenier mehr als 15 Tausend gewesen.    Armenische Regierung hat den in Bergakarabach und andere okkupierte aserbaidschanische Territorien übersiedelten armenischen Familien einmalige materielle Hilfe geleistet, sie mit Vieh versehen.  Aus dem armenischen Budget ist jedes Jahr für die Unterstützung der auf den okkupierten Territorien durchgeführten Besiedlung besondere Finanzen zugewiesen worden.

Einspruch offizieller Baku und erste internationale Mission 

Von 2004 sind die Projekte der Resolution „Lage in den okkupierten Territorien vom Aserbaidschan“ vielmal in die Tagungen der jährlichen Sitzungen der Generalverfassung von UNO eingetragen worden. Im 2004 nach zum ersten Stellung vom Aserbaidschan des Problems der illegalen Besiedlung der okkupierten Territorien , ungesetzlichen Wirtschaftstätigkeit, der Zerstörung der historisch-kulturellen Denkmäler und anderen Tätigkeiten von Armenien auf den okkupierten Territorien zur Diskussion hat die Vermittlungsmission in der Regelung des Konfliktes auf sich genommene Minsk-Gruppe von OZSE für die Untersuchung dieser Frage eine besondere Mission gebildet.  Die Organisation der Mission  ist in den Rahmen der Besprechung des 163. Artikels über „Lage in den okkupierten Territorien vom Aserbaidschan“ auf dem in jenem Jahr stattgefundenen Tagung der 59. Session der Generalversammlung von UNO stattgefunden worden.

MISKE gruppe von osze für die untersuchung der fakten in 2005 

Im Bestand aufgrund der Vereinbarung des Außenministers vom Aserbaidschan und Armenien gegründeter Minsk-Gruppe von OSZE für die Untersuchung der Fakten (OSCE Minsk Group Fact-Finding Mission )  sind die Staaten – Ko-präsidenten der Minsk-Gruppe– USA, Frankreich und Russland, soweit zur Minsk-Gruppe gehörte  Experten aus Deutschland, Italien, Finnland und der Schweiz aufgenommen worden. Soweit an der Mission haben die wirkende persönliche Vertretung der Vorsitzende von OSZE Anjey Kasprschik und die Vertreter der OSZE –Sekretariat teilgenommen. Die Fakten untersuchende Mission der Minsk-Gruppe von OSZE hat vom 31. Januar bis 6. Februar 2005 die Ausgucken in den 7 okkupierten Bezirken um aserbaidschanischen Bergkarabach herum gehalten. Die Mission hat den im März 2005 vorbereiteten Bericht über den Zustand der okkupierten aserbaidschanischen Territorien der Sekrätariat in Wien von OSZE, soweit den Konfliktparteien vorgestellt.

Die Mission hat das Annehmen der illegalen Besetzung des Massencharakter bestätigt  

In diesem Bericht hat der Mission für die Untersuchung der Fakten von OSCE die schon lange Zeit  Aserbaidschan beunruhigte illegale Siedlung der Armenier auf den okkupierten Territorien bestätigt. Die Mission hat die Zahl der auf den okkupierten Territorien besiedelten Armenier nach dem Weg der visuellen Bewertung bestimmt und diese Ziffer ist sehr nah zur früher vom Aserbaidschan erklärten Ziffern gewesen.  Die Mission hat festgestellt, dass die Zahl der auf den okkupierten Territorien besiedelten Armenier mehr als 17 Tausend ist. Vor der Untersuchung dieser Mission hat Aserbaidschan sich erklärt, dass diese Ziffer von 20-23 Tausend ist. Die Mission von OZSE für die Untersuchung der Fakten hat die Aussiedlung nur auf Territorium des Bezirks Latschyn 8-11 Tausend Armenier festgestellt. Nach den Angaben Aserbaidschans, diese Ziffer ist mehr als 13 Tausend. Außenministerium Aserbaidschans hat erklärt, dass die Bestätigung von der Mission der organisierten Übersiedlung der Bevölkerung auf dem Territorium des Bezirks Latschyn die Besorgnis erweckt. Früher hat hier kein Armenier gewohnt.

Außenministerium Aserbaidschans hat erklärt, dass die Sendung der Mission von OSZE in die Region nur dank der prinzipiellen Position der Generalversammlung  von UNO möglich gewesen ist.  In der Erklärung ist bemerkt, dass diese Mission nach der Okkupation der aserbaidschanischen Böden und der Aufnahme der entsprechenden Deklarationen über den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan von Sicherheitsrat von UNO zum ersten Mal durchgeführt worden ist. Die Kopräsidenten der Minsk-Gruppe haben neben dem Bericht der Mission für Untersuchungen einen Brief verbreitet.  Im Brief haben die Kopräsidenten über die Einstellung der Übersiedlung der Armenier auf die okkupierte Territorien, der Veränderungen der demografischen Struktur des Übersiedlungsprozess der Region aufgetreten und haben die Donatorstaaten zur Hilfe bei Rückkehr der übersiedelten Bevölkerung in Armenien aufgerufen.  Die Kopräsidenten haben besonders bemerkt, dass die Erhaltung dieser Lage lange Zeit den Friedensprozess erschwert.

Die Organisation der Mission für die Bewertung der okkupierten Territorien von OZSE 

Im September 2010 während der nächsten Jahrsession der Generalversammlung von UNO hat Aserbaidschan wieder einmal über die Lage auf den okkupierten Territorien ein Resolutionsprojekt zur Diskussion gestellt. Da Armenien sicher ist gewesen, dass der Projekt in der Abstimmung gewinnen kann, hat eine Zusage dem Fahrt der breiten Mandanten von Minsk-Gruppe von OSZE habenden Mission für die Untersuchung der Lage auf den okkupierten Territorien Aserbaidschans gegeben. Die in jener Jahr gebildete Mission von Minsk-Gruppe für die Bewertung der okkupierten Territorien ist am 7-12 Oktober 2010 mit dem Zweck der Bewertung der gesamten Lage auf den okkupierten Territorien um den Rändern des Bezirks Bergkarabach vom Aserbaidschan gewesen.

Zweite internationale Mission bestätigte die Fortführung der Siedlungspolitik  

Die Mission für die Bewertung der okkupierten Territorien hat noch einmal auf den okkupierten Territorien vom Aserbaidschan die Fortführung der Siedlungspolitik der Armenier, soweit die Veränderungen der Infrastruktur und auch die Durchführung der Wirtschaftstätigkeit festgestellt.   Nach der Gegenüberstellung und den Angaben der örtlichen Bevölkerung ist die Zahl der in die sieben okkupierten Bezirken Aserbaidschans illegal übersiedelten Armenier von der Mission in 14 Tausend bewertet.    Ein Teil dieser Umsiedler wohnt in den wiederherstellten oder in neu gebauten Häusern.

Die in den armenischen Quellen vorgestellte Fakten 

In den armenischen Quellen, soweit in den Erklärungen der offiziellen armenischen Personen kommen regelmäßig die illegale Siedlung bestätigte Fakten vor.  Zum Beispiel, im April 2012  hat die Agentur „Panarmenien“ vom Armenien dem Mitglied der fiktiven Garabachischen „Regierung“ Narina Asttschatryan begründete Nachricht ausgestreut, dass in letzten 5 Jahren in die okkupierten Territorien Aserbaidschans mehr als 600 Armenier übergesiedelt worden sind.  Es ist mitgeteilt, dass die meiste diese Familien auf den Territorien neben der Berührungslinie der Truppen übergesiedelt worden sind.

Nur im 2010 sind auf das okkupierte Territorium des Bezirks Latschyn Aserbaidschans 199 armenischen Familien (616 Menschen) übergesiedelt worden. Und in den ersten Monaten 2011  sind in Latschyn noch 50 Familien übersiedelt worden. Bis Ende 2011 ist geplant worden, dass insgesamt auf das Territorium des Bezirks Latschyn 300 Familien übersiedelt worden sind. Die Offizielle der illegalen Regime im Bergkarabach haben mitgeteilt, dass in dieses Territorieum übergesiedelte und hier immer zu wohnen zustimmende sind die konzessionären Darlehen zugewiesen worden, sie sind mit den Baumaterialen, soweit mit Verkehrsmittel für die Übersiedlung und Transportierung des Gutes versorgt worden. In Litva wirkende Fonds „Artsax“ hat jeder im Latschyn besiedelten armenischen Familie konzessionäres Darlehen in 2700 Dollars USA für die Bildung der Landwirtschaft zugewiesen.

Der Prozess der Siedlung der Armenier aus Syrien in Garabach 

Im 2012 hat im Zusammenhang mit dem Konflikt im Syrien eine aktive Aktion für die Siedlung der dieses Land verlassenen Armenier auf den okkupierten Territorien begonnen. Das Ministerkabinett von Armenien hat für die Besprechung dieser Frage eine besondere geschlossene Versammlung durchgeführt. Nach der Information zum Ende August 2012 ist schon auf okkupiertes Territorium vom Bezirk Latschyn fünfzehn syrische Familien, in Bezirk Kalbadschar – eine syrische Familie übersiedelt worden.

Also, die Bestrebungen von Armenien die demographische Struktur auf den okkupierten aserbaidschanischen Territorien zu verändern erschweren den unnatürlichen Verhandlungsprozess über den Bergkarabachkonflikt. Die Unbeschränkung der illegalen Ansiedlung nur mit den Grenzen des administrativen Bezirks Bergkarabach und die Besiedlung in die okkupierten Randbezirke zeigt die illegale Siedlungspolitik von Armenien noch einmal.