Ursachen des Konflikts

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Nach Angriffen der Republik Armenien wurde Berg-Karabach und umliegende 7 Kreisstädte eingenommen.

Zwischen 1988 und 1993 eingenommene aserbaidschanische Gebiete:

Bergkarabach: besetzt zwischen 1988 und 1993, Fläche – 4400 km2. (Şuşa, Hankendi, Hocalı, Esgeran, Hocavend, Ağdere);

Kreisstadt Laçın: besetzt – 17. Mai 1992, Fläche – 1875 km2;

Kreisstadt Kelbecer: besetzt – 2. April 1993, Fläche –  1936 km2

Kreisstadt Ağdam: besetzt – 23. Juli 1993, Fläche –  1154 km2;

Kreisstadt Cebrayıl: besetzt – 23. August 1993, Fläche –  1050 km2;

Kreisstadt Füzuli: besetzt – 23. August 1993, Fläche –  1139 km2;

Kreisstadt Gubadlı: besetzt – 31. August 1993, Fläche –  826 km2;

Kreisstadt Zengilan: besetzt – 30. Oktober 1993, Fläche –  707 km2.

Somit wurden 20 % der Fläche von Aserbaidschan nach armenischen Angriffen besetzt, mehr als 20 Tausend Menschen getötet, mehr als 50 Tausend Personen verletzt bzw. wurden behindert. Mehr als 1 Million Menschen sind seit mehr als 20 Jahren als Flüchtlinge unterwegs. Diese Menschen wurden Opfer der ethnischen Säuberung und des Genozids, den die Armenier gegen Aserbaidschaner angewandt haben. Auch die Menschenrechte dieser Menschen wurden verletzt.

Nach der Besetzung wurden mehr als 900 Siedlungen geplündert, vernichtet, 6 Tausend gewerbliche und landwirtschaftliche Betriebe zunichte gemacht, mehr als  150 Tausend Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 9 Millionen m2 zerstört, 4366 soziale und kulturelle Einrichtungen und 695 Gesundheitszentren vernichtet.

In den besetzten Gebieten wurden landwirtschaftliche Bewässerungsanlagen, Wasserbetriebe, technologische Anlagen zur Bewässerung, jede Art von Straßenverbindung und Kommunikationsleitungen vernichtet. Aufgrund dieser Zerstörungen erlitt die Wirtschaft einen Schaden von mehr als 60 Milliarden US-Dollar.

In den besetzten aserbaidschanischen Gebieten wurden mehr als 927 Bibliotheken, 464 historische Gebäuden und Museen, mehr als 100 archäologische Gebäuden, 6 Staatstheater und Konzertstudios zerstört. In den Museen wurden mehr als 40 Tausend wertvolle Gegenstände und seltene Waren gestohlen. Nachdem das historische Regionale Museum von Kelbecer vernichtet wurde, sind die wertvollen Schmuckstücke aus Gold und Silber, Teppiche aus dem vorigen Jahrhundert nach Armenien verfrachtet worden. Auch das historische Museum in Şuşa, das Brotmuseum in Ağdam, das Museum für Steinskulpturen in Zengilan erlitten das gleiche Schicksal. Die Feststellung des Gegenwertes dieser gestohlenen und zerstörten historischen und kulturellen Gegenstände ist nicht möglich. Zusammengefasst ist darzulegen, dass die Republik Armenien während der Zeit des bewaffneten Konflikts die Bestimmungen des Haager Abkommens über den Schutz der Kulturgüter und der Pariser Konvention über den illegalen Umlauf der Kulturgüter verletzt und die Kulturwerte von Aserbaidschan vernichtet hat.

Trotz der Beschlüsse des Sicherheitsrats der UN im Jahr 1993 mit den Nummern 822, 853, 874, 884 über die Anerkennung der Einheit des aserbaidschanischen Territoriums und der Forderung zur Räumung der besetzten aserbaidschanischen Gebiete dauert die Besetzungspolitik der Republik Armenien fort.

Bewaffnete armenische Einheiten in den besetzten Gebieten

Panzer 316

Geschütze 322

ACV 324

Soldaten 40 000

Zahl der Bevölkerung in den besetzten Gebieten

Bergkarabach –  8 500

Laçın – 13 000

Kelbecer – 700

Zengilan – 520

Cebrayıl  – 280

Insgesamt:  23 000

Berg-Karabach und den angrenzenden Gebieten sind  noch unter Besatzung , (1 Dorf von der Autonomen Republik Nachitschewan, 80 Dörfer von Aghdam, 54 Dörfer von Füsuli, 13 Dörfer von Tartar und 6 Dörfer von Kasach .

Schwerwiegenden Folgen der Besatzung

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Die Kreisstädte Laçın, Kelbecer, Gubadlı, Zengilan, Cebrayıl, Füzuli Ağdam (Stadtzentrum und ein Großteil des Gebiets), Füzuli (Stadtzentrum und ein Großteil des Gebiets) von Bergkarabach und Umgebung der Republik Aserbaidschan wurden zwischen 1989 und 1993 durch Armenien besetzt. Heute befindet sich die 198 km Grenze zwischen Aserbaidschan und Iran und 360 km zwischen Aserbaidschan und Armenien beginnend von der Kreisstadt Füzuli, Ortschaft Horadiz bis zur Grenze der Kreisstadt Zengilan, insgesamt  558 km unter der vollen Kontrolle von Armenien. Gebäude aus der Zeit der UdSSR, Grenzkontrollpunkte, Anlagen, die Grenzlinien wurden durch Armenien zerstört. Am Grenzstück zwischen Aserbaidschan und Iran, das durch Armenien belagert wird, erfolgt Schmuggel und ab und an Rauschgifthandel. Außerdem werden von dieser Grenze der Transport der in den besetzten Regionen von Aserbaidschan befindlichen Baumaterialien von Wohnungen und Sozialanlagen, Bäume, die in den Wäldern gefällt wurden, vom Nachbarstaat Iran nach Armenien transportiert.

Ferner wurden im Grenzgebiet zwischen Aserbaidschan und Armenien die Kreisstädte Kerki, Gazah die Ortschaften Aşağı Ekipara, Yuharı Eskipara, Guşçu Ayrım, Barhudarlı u. a. der Autonomen Republik Nachitschewan zerstört und besetzt. Die Besetzung dieser Dörfer ist auch für den auf dem Ağstafa-Fluss befindlichen Staudamm eine Gefahr, welcher sehr wichtig für die Wirtschaft des Westens von Aserbaidschan ist. Die Kapazität des Ağstafa-Staudamms beträgt 120 Millionen m3, der Kanal ist 72,3 km lang und begleicht die Wasserbedürfnisse der Siedlungen und landwirtschaftlichen Flächen der Gebiete Gazah, Ağstafa, Tovuz und Şemkir .

In den besetzten Gebieten wurden seltene und wertvolle Erze gefunden. Die wichtigen Kupfer- und Zinkreserven wurden in Mehmana, östlich des kleinen Kaukasus gefunden. Hier wurden fertige Erze gefunden. Quecksilber-Quellen, die wichtig für die Industrie sind, wurden in Şorbulag und Ağyatag der Ortschaft Kelbecer gefunden.

Die besetzten Gebiete sind reich an für die Industrie und das Bauwesen Aserbaidschans wichtigen Materialien. In den Regionen Çobandağ (140 Millionen Tonnen Kalk und 20 Millionen Tonnen Lehm), Şahbulaq (25 Millionen Tonnen Lehm), Boyehmedli (45 Millionen Tonnen Lehm) ist ein großes Potential an Baumaterialien vorhanden. In Hankendi gibt es große Steinbrüche, in Harov Marmor. In den besetzten Gebieten gibt es ca. 120 Heilquellen unterschiedlicher Eigenschaften, die für die Therapie verwendet werden können. Unter diesen sind die in der Ortschaft Kelbecer, Region Yuharı und Aşağı İstisu, Bağırsag, Keşdek, in der Ortschaft Laçın, Region İlıgsu, Minkend, in der Ortschaft Şuşa, Region Turşsu, Sırlan u. a. sehr wichtig. Die in der Ortschaft Kelbecer vorhandene Heilquelle ist aus Sichht der Gase, der Mineralien und der hohen Temperatur sehr wichtig. Die Quelle in İstisu ist für innere und äußere Krankheiten sehr wichtig. In İstisu wurden in den 1980er Jahren große Kurzentren und eine Mineralwasserfabrik errichtet. In dieser Fabrik wurden pro Tag 800 Tausend Liter Wasser abgefüllt. Die Heilquellen von Turşsu befinden sich 17 km von der Stadt Şuşa in Aserbaidschan entfernt. Durch die Heilbäder in Turşsu werden unterschiedliche innere Krankheiten kuriert. Hier erfolgt auch die Versorgung der Stadt Şuşa. In den Ortschaften Turşsu und İsa wurden seit Jahrhunderten die Lieder- und Gedichtsgruppen organisiert. Es muss hier auch betont werden, dass 36 % des gesamten geologischen Potentials von Aserbaidschan an Heilquellen sich besetzt sind.

In den meisten Betriebe in Bergkarabach wurden die von den Ortschaften von Aserbaidschan eingeholten Brennstoffe, Rohstoffe und Materialien bearbeitet. Viele davon arbeiten als Filialen der Betriebe von Baku.

Zwischen Bergkarabach und Aserbaidschan sind folgenden umfangreichen Beziehungen vorhanden:

1) Genossenschaftliche Beziehungen der Produktion, d. h. vollkommene Handelsbeziehungen, ferner nach Rohstoffen und Bennstoffe; 2) Warenumlauf; 3) Technische Ausrüstungen; 4) Verkehr und Spedition; 5) Wissenschaftliche und technologische Beziehungen; 6) Staatsverwaltung; 7) Beziehungen betreffend Schulbildung und Kultur.

Somit kann nach intensiven Nachforschungen dieser erwähnten Beziehungen festgestellt werden, dass in jener Zeit zwischen Bergkarabach und Aserbaidschan intensive Beziehungen vorhanden waren. Es muss hier auch betont werden, dass 1985 in der Region Hankendi von Karabach in der großen Seidenfabrik acht Prozent der Seidenraupen in Bergkarabach gezüchtet wurden. die restlichen Rohstoffe über 92 % wurden aus anderen Regionen Aserbaidschans gebracht. Obwohl das Volumen der Außenwirtschaft von Bergkarabach 1986 in Höhe von 0,3 % und 1,4 % mit Armenien stattfand, betrug der Export nach Aserbaidschan 33,3 %. Der Anteil des Imports lag noch sehr viel höher.

Die Verkehrs- und Kommunikationsverbindungen in den besetzten Gebieten wurde nach armenischen Angriffen vernichtet. Von diesen Zerstörungen wurden außer Karabach auch die von Armenien abgeriegelte Autonome Republik Nachitschewan sehr viel mehr betroffen.

Das Gebiet in Bergkarabach liegt hinsichtlich der Verkehrs- und Kommunikationsverbindungen nach Erivan, der Hauptstadt von Armenien und anderen größeren Industriegebieten sehr weit entfernt. Die Bergstraßen, die diese Regionen verbinden ist nicht für umfangreiche Speditionen geeignet.

Somit befanden sich alle durch Armenien okkupierten Gebiete in engem Zusammenhang mit Aserbaidschan. Die Verkehrs- und Kommunikationsverbindungen und die wirtschaftliche Entwicklung stellt den Grundstein dieser Zusammenarbeit dar. Aus diesem Grund entbehren die Behauptungen Armeniens gegenüber Bergkarabach, welches seit jeher aus sozial-wirtschaftlicher Hinsicht ein unzertrennbarer Teil Aserbaidschan war, nur unter Berücksichtigung der nationalen Souveränität jeglicher Grundlage.

Die Invasoren haben die wertvollen Denkmäler von Şusa, einst die Hauptstadt des Khanats Karabach, zerstört, die nationale Architektur der Stadt ausgelöscht und nach armenischen Wünschen umstrukturiert. Im Laçın-Korridor von Aserbaidschan werden Verteidigungsanlagen errichtet.

Die gewaltsame Aneignung aserbaidschanischen Gebiets durch Armenien und die Umstrukturierung dieser Gebiete widerspricht dem internationalen Recht. Gemäß internationalen Recht sind alle Quellen in diesem Gebiet Eigentum von Aserbaidschan. Diese Eigentumsverhältnisse ist nur vorübergehend besetzt und muss auf jeden Fall dem eigentlichen Eigentümer Aserbaidschan zurück gegeben werden.

All diese Zustände legen folgenden Sachverhalt dar: die Verschleierung des bewaffneten Konflikts in Bergkarabach mit der Begründung, dass nationale Minderheiten das Recht hätten, ihr eigenes Schicksal zu bestimmten, entbehrt jeglicher rechtlicher und sozialwirtschaftlicher Grundlage.

Die Lösung des Problems der Wasserversorgung in Aserbaidschan ist heute sehr wichtig. Die Entwicklung der bewässerten Landwirtschaft, die Wasserversorgung der Städte und Dörfer in Aserbaidschan ist aufgrund des trockenen Klimas sehr wichtig. Bei der Bewirtschaftung der Wasserreserven des Landes spielt auch die Bergkette des Kleinkaukasus mit den zahlreichen Flüssen eine wichtige Rolle. Die Flüsse wie Terter, Hekeri, Haçınçay, Köndelençay u. a., welche die Arme des Kür-Flusses bilden und in diesen Bergen ihren Ursprung haben, tragen sehr viel Wasser. An einigen dieser Flüsse wurden Rückhaltebecken und Staudämme errichtet und Bewässerungskanäle gebaut. Einer der Flüsse, die auch für Bewässerung und Stormproduktion benutzt wird, ist das Wasserkraftwerk Terter. Diese Anlagen wurden 1976 mit den Investitionen der Aserbaidschanischen SSR gebaut. Die Besetzung dieser und anderer Bewässerungsanlagen durch Armenien, welche für Aserbaidschan von größter Bedeutung sind, ist eine große Bedrohung für unser Land. Der vom Wasserkraftwerk Terter errichtete Serseng-Staudamm und Kraftwerk ist z. Z. unter Kontrolle der armenischen Streitkräfte. Die Kapazität des Serseng-Staudamms beträgt 560 tausend m3. Mit diesem Staudamm werden die Böden in Terter, Ağdam, Berde, Goranboy im Umfang von 80,1 Tausend Hektar bewässert. Das die Wasserversorgung des Serseng-Staudamm durch die Besetzer unterbunden wurde, können die Gebiete in Aserbaidschan nicht bewässert werden.

Humanitäre Katastrophe

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Flüchtlinge und zwangsweise Vertriebene

Aufgrund der letzten ethnischen und geplanten Säuberungspolitik von Armenien zwischen 1988-1992 wurden 250 Tausend Aserbaidschaner, die seit frühen Zeiten in diesen Gebieten gelebt haben, vertrieben und mussten Zuflucht in Aserbaidschan finden. Außerdem haben in den 1990er Jahren 50 Tausend Ahıska-Türken aus Mittelasien in Aserbaidschan Zuflucht gefunden.

Nach den Angriffen der armenischen Streitkräfte zwischen 1988 und 1993 wurden 20 Prozent des Gebiets von Aserbaidschan, Bergkarabach, ferner 7 Kreisstädte besetzt. Aus Bergkarabach, den Kreisstädten in der Region, ferner aus Armenien oder Gebieten, die an Bergkarabach angrenzen, mussten 700 Tausend Aserbaidschaner ihr Territorium verlassen und vorübergehend in 62 Städten und Kreisstädten, ferner in mehr als 1600 Siedlungsgebieten untergebracht.

Außerdem gibt es in Aserbaidschan mehr als 11 Tausend Menschen, die auf den Status eines „Flüchtlings“ warten (die auf der Suche nach einem Ort, wo sie sich niederlassen können). Die meisten davon waren russische Staatsbürger tschetschenischen Ursprungs, Afghanen, Iraner, Iraker und Palästinenser. Somit gibt es in Aserbaidschan ungefähr eine Million Flüchtlinge, Immigranten und Personen, die den Status eines Flüchtlings bekommen wollen.

In Bergkarabach und den umliegenden Regionen sind in der Autonomen Republik Nachitschewan 1 von 2 Dörfern, in der Kreisstadt Ağdam 80 von 81 Dörfern, in der Kreisstadt Fuzuli ilçesinin 54 von 76 Dörfern, in der in der Kreisstadt Terter 13 Dörfer und in der Kreisstadt Gazah sind 6 von 12 immer noch besetzt.

Gefangene, Geiseln und Vermisste

Im Bericht der staatlichen Arbeitsgruppe zu Gefangenen, Geiseln und Vermissten wurde bekannt gegeben, dass seit Anfang 2006 bis heute bei 76 Personen deren Status festgestellt werden konnte und ihre Namen gestrichen wurden. Somit betrug die Zahl der seit dem 18. April 2006 gefangenen und vermissten Personen 4600. Davon waren 3696 Soldaten, 904 Zivilpersonen. Von den Zivilpersonen waren 52 Kinder (18 Mädchen), 394 alte Menschen (179 davon Frauen), 99 Frauen mittleren Alters, 359 Männer mittleren Alters. Es gab Informationen, dass von den vermissten 4600 Personen 783 gefangen genommen wurden.

Von den Gefangenen wurden 1381 freigenommen. 340 davon waren Frauen, 1041 waren Männer. Gleichzeitig wurden 169 Kinder (65 Mädchen), 286 alte Menschen (110 davon Frauen), 164 Frauen mittleren Alters, 775’i Männer mittleren Alters.

Während der Analyse der Informationen der staatlichen Arbeitsgruppe wurde festgestellt, dass 451 Personen während der Gefangenschaft getötet wurden oder aus anderen Gründen gestorben sind. 86 davon waren Frauen, 365 Männer. Nur 124 davon sind namentlich bekannt, 69 Personen konnten nicht identifiziert werden.

Während der Gefangenschaft verstorbene Menschen

Die Informationen der staatlichen Arbeitsgruppe zu Gefangenen, Geiseln und Vermissten legten dar, dass gegen die Staatsbürger der Republik Aserbaidschan während deren Gefangenschaft in Armenien alle internationalen rechtlichen Normen verletzt wurden, ferner die Bestimmungen des Haager Abkommens von 1949 über den «Schutz der Kriegsgefangenen» hinsichtlich Tötung, Verletzung, Misshandlung, Erniedrigung oder Folter übertreten wurden. Die Massentötung von Zivilpersonen während des Angriffs der Republik Armenien in Aserbaidschan, die körperliche und seelische Folterung von Staatsbürgern von Aserbaidschan in Armenien und den besetzten Gebieten Bergkarabach von Aserbaidschan, die Misshandlung, die zwangsweise hervorgebrachten Selbstmorde wegen der Erniedrigungen, die kaltblütige Ermordung oder die Toten wegen Folter bestätigen diese Angaben.

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Einige davon sind nachstehend angegeben:

Während der Besetzung der Kreisstadt Hocavend durch armenische Milizen (17.02.1992) wurden 80 Gefangene von 117 aus dem Dorf Hocalı erschossen. Dies können die Dorfbewohner Seyyur Nağıyev, Şahruz Aliyev u. a. bezeugen.

Es gibt Zeugen aus dem Dorf Karadağlı der Kreisstadt Hocavend darüber, dass die Armenier im Februar 1992 zehn Personen lebendig verbrannt haben. Während des Großangriffs der armenischen Milizen vom 1. April 1993 in der Kreisstadt Kelbecer in Aserbaidschan wurde von der Radiostation in der Kreisstadt Vardenis von Armenien («GSM-7») zur Radiostation im Kriegsgebiet Kelbecer («Uragan») der Befehl zur Weiterleitung an alle regionalen Radiostationen vermittelt. In diesem Befehl wurde die sofortige Hinrichtung der gefangen genommenen aserbaidschanischen Staatsbürger und der älteren Menschen, Frauen und Kinder verlangt. Der Grund hierfür war die Verschleierung der gegen die Aserbaidschaner durchgeführten Bestialitäten gegen die internationalen Delegationen und Journalisten, die sich im Kriegsgebiet befanden. Der Text der armenischen Kommandanten während der Sendung wurde durch den Nachrichtendienst des Sicherheitsministeriums der Republik Aserbaidschan zwischen 6. – 7. April 1993 aufgezeichnet.

Nach Besetzung der Kreisstadt Kelbecer wurden 15 Bewohner des Dorfes Başlıbel von den Armeniern sofort getötet.

Den Aussagen der von den Armeniern gefangen genommenen und 1994 freigelassenen Ahmedov-Familie zufolge haben die Armenier am 17. August 1993 in der Kreisstadt Fuzuli, Dorf Gacar 25 Zivilisten vor deren Augen hingerichtet.

Am 16. Februar 1994 erklärte das armenische Außenministerium der Republik Armenien, dass angeblich 8 aserbaidschanische Gefangene erschossen wurden, weil diese angeblich flüchten wollten. Nach erfolgter gerichtsmedizinischer Untersuchung sagte ein Mitglied des Verwaltungsrates für internationales Recht und sozialmedizinischer Akademie und Mitglied der Organisation «Ärzte für die Menschenrechte» von Großbritannien, Prof. Derek Paunder, dass die aserbaidschanischen Gefangenen mit derselben Waffe aus kurzer Entfernung durch Kopfschüsse getötet wurden und lehnte die Behauptung, dass diese «während eines Fluchtversuchs erschossen wären», ab.

Der freigelassene İsrayıl İsmayılov sagte, dass drei gefangene Aserbaidschaner auf einem armenischen Friedhof enthauptet wurden.

Folter während der Gefangenschaft

Wie aus den Unterlagen der staatlichen Arbeitsgruppe zu Gefangenen, Geiseln und Vermissten hervorgeht, hat Armenien gegen gefangen genommene Aserbaidschaner absichtlich einen Völkermord begangen. Hunderte von aserbaidschanischen Staatsbürgern, darunter Kinder, Frauen und alte Menschen, wurden während der Gefangenschaft Opfer von grausamen Foltermethoden. Sie wurden geschlagen, verkrüppelt, mit Kreuzen gebrandmarkt, die Fingernägel und Zähne herausgerissen, Salz auf Wunden aufgetragen, mit Knüppeln zu Tode geprügelt, Benzin injiziert.